Jetzt erst RECHT!! - In ALL DEM LEID, werde Ich MEINEN HERRN VERHERRLICHEN

Seit Freitag ist etwas Zeit vergangen! In kurzer Zeit ist mein Leben schlagartig bedroht worden. Zuerst war das mit meinem Auto und der bedrohten Existenz und nun habe ich in nur 2 Wochen, zwei niederschmetternde Diagnosen bekommen. Zuerst das mit dem Morbus Bechterew, eine Immunerkrankung was die Wirbelsäule, mit jeder schlimm schmerzhaften Entzündung ein Stück weiter versteifen lässt und dann beim Gynäkologen, dass ich einen Tumor habe, den ich jetzt die nächsten Tage heraus nehmen lassen muss und testen, ob es Krebs ist oder nicht.

Unglaublich oder? Am Freitag brach ich erst einmal richtig heftig zusammen und konnte einfach nichts mehr begreifen. Kann das wirklich sein? Ich stellte alles in Frage, alles außer meine Liebe zu Gott! Ich weiß, dass dies nicht aus mir heraus alleine passieren kann, das kann nur geschehen, wenn man eine echte Beziehung zum Herrn hat!

Ich weiß, die nächsten Wochen werden sehr sehr hart werden! Ich muss die ganze Diagnostik mit dem Bechterew noch durchlaufen und es muss eine Therapie gestartet werden. Ich muss gleich morgen früh in Starnberg im Krankenhaus anrufen, um den Tumor entfernen zu lassen! Doch ich weiß, ich bin getragen und ich habe jetzt endlich ein soziales Netz, mega Gemeinde und Geschwister, die mich fest mit tragen! Ich bin auf des Adlersflügeln!

Die nächsten Wochen werde ich meinen Herrn in aller Krankheit verherrlichen, ihn bezeugen und groß machen! Ich werde euch teilhaben lassen, was ER an mir tun wird! Es ist BEIDES möglich, mich durch grausames Elend gehen zu lassen, vielleicht sterben oder GESUND WERDEN! Ich nehme es aus SEINER Hand!

Ich verlasse mich darauf, dass ER mich durchträgt. Das ER mir wieder so nahe ist, wie die letzten Krisen auch. Ich vertraue ihm, dass ER mir Geschwister an die Seite stellt, die mit mir den Weg gehen werden! Ich vertraue ihm, dass ER die Tränen, die Verzweiflung, die Wut, die Ohnmacht, den Schmerz und Demut in all dem was kommt, aushalten und trösten wird! Ja ich vertraue dir da JESUS!

DAS was gerade an mir und in mir geschieht ist mit menschlichem Verstand nicht zu verstehen, es ist nicht greifbar! Ja, ich bin ruhiger als normal, nachdenklicher, dennoch, wenn etwas zum Lachen ist, tue ich es auch..Lachen.

Ich werde NICHT BITTER werden, ich werde Gott nicht mehr anklagen und werde nichts annehmen, was mich hart machen würde. Ich werde es zulassen, dass in meiner Schwachheit LIEBE überfließen wird - zu Euch, die auch leiden. Zu Euch, die Gottes Größe erkennen sollen.

Ich weiß NICHT, warum Gott mir das zumutet. Warum mein Leben so ist wie es ist. Immer wieder lebensbedrohliche Dinge über mir einbrechen. Warum ich ein Kind bin und war, was misshandelt und missbraucht wurde. DAS alles überlebt hat, nun ja vielleicht um euch zu zeigen....Gott ist groß und die Liebe, auch in den Dingen. Ja ich weiß, dass klingt vollkommen verrückt, für einen Menschen, der solch eine Beziehung zu Gott/Jesus nicht kennt!

Was gäbe ich dafür, wenn ich morgen aufwache und alles wäre von mir genommen! Aber ich werde den Kelch trinken müssen, ohne zu wissen, ob es Gift sein wird oder heilendes Wasser. Was habe ich für eine Wahl?

Letztes Jahr habe ich mich für das Leben entschieden. Gott hat mir eine Gemeinde an die Seite gestellt, mit der ich rechnen kann! Geschwister, die ich sehr lieb gewonnen habe und auf die ich mich verlassen kann. ES ist ein Wunder, das Gott an mir tat und ein Geschenk, dass ich dies nach 13 Jahren endlich gefunden habe. Wieder an Christen glauben kann, dass es auch anders geht!

Dieses Geschenk habe ich angenommen und es keine Sekunde bereut. 

Am Freitag als ich nach dem Frauenarzttermin im Auto schon zusammen gebrochen bin, nachdem ich beim Arzt mit Pokerface saß, waren sofort Menschen greifbar. Eine Schwester und schon total liebe Freundin, war innerhalb 10 Minuten bei mir. Weil ich echt am Ende war!

Was total schön war. Ich saß der Ärztin gegenüber, als sie mir erklärte, was mit dem Tumor passieren sollte. Neben mir stand ein Stuhl so gestellt, dass er zu mir zeigte. Ich hörte die Frau reden, kaum verständlich, weil ich schon innerlich alles auf Panik hatte. Dann schaute ich auf den leeren Stuhl. Ich sah Jesus da sitzen und er sah mich ganz sanft an. Er legte die Hand auf meine Schulter und sagte mir: "Auch das schaffen wir wieder". Das war wirklich so. Wenn ihr mein erstes Buch gelesen habt oder lest...darin schreibe ich über einige solche Erfahrungen mit Gott. Seit meiner Kindheit!

Wisst ihr, meine Angst hier auf Erden, mit den Beiden Diagnosen, ist am meisten die Angst vor den Schmerzen. Den Klinikaufenthalten, wenn es ein Tumor wäre oder das was an meinem Körper wieder alles passieren soll. Das ist meine Angst! Vorm Sterben, eigentlich nicht. Denn wenn ich sterbe, dann kann ich mit Jesus endlich zusammen sein, für immer und erst einmal so richtig kuscheln und mich festhalten lassen. Endlich so richtig! Er tut es auch hier auf der Welt schon mit uns, aber es bedarf einer ganz innigen Beziehung zu ihm, um es erleben zu können. Können würde es jeder....aber wie war das mit "Ich glaube aber hilf meinem Unglauben". 

Ja dieser Satz ist auch bei mir wieder sehr present. Nicht in meiner Beziehung und Erfahrungen mit ihm. Sondern...wird ER mit mir, wenn es sein muss, die Schmerzen tragen. Psychisch wie physich??? Ja da menschel ich und das ist auch gut so.

Wie ich Eingangs schon sagte. ALLES, aber auch ALLES was ich öffentlich mache und ich mache mich schon sehr nackt in der Öffentlichkeit, was nur der Herr mit mir machen kann - soll zur Ehre meines Herrn sein. Alles soll ihn groß machen, auch meine tiefste Trauer und Wut, die ich mit Euch und sicher sind einige dabei, die auch sowas tragen, teilen will!

Wieder die Frage von dir, die/der Gott nicht kennt: "Wo ist Dein Gott denn jetzt?" ER ist da! Ich fühle mich durch meinen Glauben getragen, ich weiß, dass ich es mit ihm überstehen kann. Ich weiß, dass es viele Menschen NICHT mit tragen werden und können, weil ihnen die Kraft fehlen wird, doch ER wird mich trösten, wenn ich mich verlassen fühlen werde.

Jetzt frage ich dich, die/der Gottes Hand noch nicht genommen hat, die ER entgegenstreckt, Wo ist dein Trost, wenn du dich Alleine fühlst? Wo ist dein Trost, wenn du alleine auf dem OP-Tisch liegst? Wo fühlst du dich getragen, wenn so ein Scheiß, wie der meine gerade, dir die Beine weg zieht????? Daher, glaube mir, Gott ist DA! Wenn ALLE weg sein werden, ER wird da sein. Selbst wenn wir uns hier auf Erden verabschieden.

Wisst ihr, ich habe Gott schon in Vergangenheit sehr erlebt. ER hat mich NIE alleine gelassen! Er hat für mich Kämpfe gekämpft, die mir ans Leben gingen und ich keinen Ausweg mehr sah. Bis zum hinwegnehmen eines Menschen, der mir sehr sehr böse gesinnt war und mich zerstören wollte. Gott hat recht gesprochen. Was da geschehen ist, ist menschlich null nachzuvollziehen. Sogar für uns Christen, ist das einfach etwas was sprachlos macht, wenn man sich die Geschichte ansieht! Gott hat mir die Leukämie genommen, als ich 18 Jahre war und noch sehr sündhaft lebte, aber nach ihm im Krankenhaus schrie. Er kannte mich da schon, so gut! Er hat mir vor 4 Jahren eine Darmperforation geheilt, wo die Chirurgen in verschiedenen Krankenhäuser nur darauf warteten, dass die Perforation lebensgefährlich und eine Not-OP kommen würde. Doch Gott hat sie geschlossen und es blieb eine Narbe, dünn wie ein Haar!

Er hat mich aus den Klauen einiger Menschen gerissen, um mein Leben zu retten. Wisst ihr, wenn ich den Kampf hier verlieren sollte....was dann??? Dann gewinne ich doch mein Leben, oder?? Ich komme zu ihm, also ich schwinge mich auf des Adlers Flügeln und lasse mich jetzt tragen. 

Ich bitte euch, bitte betet im Hintergrund für mich, bildet eine Gebetsarmee und werdet Lastenträger im Gebet für mich und für die Menschen, die ich im Leid mittrage. Was damit gemeint ist, ich weiß es noch nicht. ...

Ich werde in nächster Zeit hier berichten, wie es mir ergeht, durch was ich gehe und werde meinen Gott verherrlichen, in Leid oder Heilung.

Unsre Zeit steht in SEINEN Händen!

Seid fest gesegnet

Blessings