Texte aus "Der Schrei ins Leben II"

14. Nov, 2018

Es war bald an der Zeit, dass ich in meine neue Schule gehen musste. Es machte mir große Angst, neue Kinder kennen lernen zu müssen und mich in eine neue Schule zu integrieren. Die Klasse in die ich kam, gefiel mir auch nicht. In dieser waren so viele Mädchen, die sich so verhielten, genau wie ich es an Simone hasste. Lauter Prinzessinnen und sehr zickig. Entweder waren sie in Pferde vernarrt oder sie machten Ballett. Ständig war dies Thema, wenn sie zusammen standen und sich unterhielten. Von Beidem hatte ich keine Ahnung, also hatte ich mit ihnen keine Gemeinsamkeiten.

Es dauerte nur eine Weile und ich war die unbeliebte Außenseiterin in dieser Klasse. Gott sei dank sollte es nur für ein Jahr sein, denn das Jahr darauf, sollte es in die fünfte Klasse gehen und auf eine komplett andere Schule.

Der Hausaufgabenstress mit meiner Mutter begann auch wieder, es war vorbei mit der ruhigen Zeit und sich von den vergangenen Traumata erholen.

(unkorrigiertes Rohmaterial, noch Fehler möglich)

 

7. Nov, 2018

 

Damals hatte ich einen heftigen Alptraum und fiel dabei aus dem Bett und es war mitten in der Nacht. Ich saß vor dem Bett und es war kalt, sehr kalt. Ich hatte nur ein dünnes Nachthemd an. Strubbi mein geliebter Hunde-Teddy lag unerreichbar für mich, noch im Bett.

Ich „fror“ ein, das zweite Mal, es war unmöglich mich zu bewegen. Meine Stimme versagte und ich war voller Panik. Ich wusste, wenn ich nach meinen Eltern geschrieen hätte, hätten sie mich nicht getröstet, sondern bestraft. Dies war, wie ich darüber dachte.

Ich konnte meine eigenen Eltern nicht rufen, um mich wieder ins Bett zu legen oder mich zu trösten. Somit saß ich die ganze Nacht vor meinem Bett und bewegte mich nicht mehr. Ich kam erst aus dem Zustand heraus, als mein Vater am Morgen zu uns ins Zimmer kam und das Licht anmachte. Der Rollladen war immer ganz geschlossen, nicht ein Lichtstrahl drang in das Zimmer.

Er sah mich mit großen Augen an und begann mich laut auszulachen: „was machst du denn da unten?“, dies war alles was von ihm kam. Ich schämte mich dafür, dass ich da saß, aber ich konnte und durfte meine Angst nicht mitteilen. Angesprochen wurde es auch nicht mehr, was gut war, denn es wäre nur ins lächerliche gezogen worden.