Zeugnisse von Lesern und Betroffene - einfach WUNDERBAR

Die erste Story, erzählt von Steffi!!!!! 

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute kurz erzählen, was ich in meiner ersten EMDR Traumatherapie Stunde erlebt habe. Mein Hauptthema ist, wie so wahrscheinlich bei den meisten von Euch Bloglesern hier, ein jahrelanger Missbrauch. Da ich bis heute nicht wirklich mit einer Person abschließen konnte, schlug mir meine Therapeutin diese Art von Therapieform vor. Ich willigte sofort ein, da ich nicht länger möchte, dass diese besagte Person weiter Macht über mein Leben hat. Wir starteten mit einer bestimmten Situation, die bis zum heutigen Tag etwas Negatives in mir auslöst. Während der ganzen 1 ½ Stunden kamen einige Bilder in mir zu Tage und natürlich auch diverse Emotionen. Ich konnte deutlich Panik, Hilflosigkeit, ein sich gelähmt fühlen, Wut und sogar blanken Hass spüren. Durch bestimmte gleichmäßige Klopfgeräusche, die meine Therapeutin immer wieder für eine Weile machte, erlebte ich dann einige Veränderungen in meinen Emotionen. Wir gingen, nachdem mir etliche Situationen wieder vor Augen getreten sind und wir diese besprochen und bewertet haben, wieder in diese erste Ausgangssituation zurück. Ich befand mich mit dieser Person in einem geschlossenen Raum. Zu Beginn übernannten mich all diese genannten Gefühle, während ich die Person ansehen musste. Da war was in mir, was mich dazu förmlich zwang. Jetzt am Ende, als wir noch einmal einen Blick darauf warfen, schloss ich wieder die Augen und ließ das auf mich wirken. Mein Blick ging dieses Mal aber aus dem Fenster heraus und ich sah nicht das, was ursprünglich dort zu erkennen war. Nein, ich sah eine Bank im Grünen (meinen „Safe Place“), wo ich saß und Jesus neben mir. Er legte freundschaftlich den Arm um mich. Und gemeinsam schauten wir uns alle Bilder bzw. Situationen nochmals wie einen Film an. An einem Bild allerdings stoppte Jesus den Film. Als ich das dann meiner Therapeutin erzählte (sie ist kein Christ) meinte sie zu mir, dass Jesus mir wohl sagen wollte, dass wir in der nächsten Stunde genau dorthin nochmal schauen müssen. ‚Wow‘ dachte ich so bei mir. Als ich ein allerletztes Mal in diese Ausgangssituation zurückkehren sollte in dem geschlossenen Raum mit dieser Person bat sie mich ihr zu erzählen, was sich sehe und fühle. Ich war total erstaunt, da alles ganz verschwommen war und ich mich komplett alleine in diesem Raum wiederfand. Und meine vorherigen Emotionen bestanden jetzt aus Gleichgültigkeit und irgendwie auch aus einem inneren Frieden. Da spürte ich plötzlich, dass Jesus hinter mir stand, seine Hände auf meine Schultern legte und sagte: „Du bist nicht alleine“. Ich möchte Euch allen Mut machen, die solch eine Traumatherapie in Erwägung ziehen oder vielleicht mitten drinstecken. Bitte nehmt da Jesus voll und ganz mit hinein. ER lässt nur das zu, was wir auch ertragen können, und ER kann uns tatsächlich auch solche ganz schlimmen Situationen und Bilder wegnehmen und durch ein wunderschönes Bild ersetzen. Natürlich habe ich Euch hier nur eine sehr verkürzte Version erzählt, da ich weitere Details nicht preisgeben möchte und sicher auch nicht sollte. Aber trotzdem war es mir wichtig, Euch daran teilhaben zu lassen und zu ermutigen! Seid ganz reichlich gesegnet in Seinem heiligen Namen von Steffi