25. Mrz, 2018

Jesus gibt uns Gelegenheit über ihn zu reden - Immer

Gestern ging es in mir hin und her. Eigentlich wollte ich heute in den Gottesdienst gehen. Doch im Moment ist es etwas anstrengend, weil ich mich der Gemeinde zugehörig fühle und doch nicht für mich den Platz dort sehen kann. Schwierige Sache, die viel auch mit mir selbst zu tun hat. Ich kann die Menschen dort nicht ändern, sie sind wie sie sind. Ändern müssen sie sich wollen und es auch erkennen, was nötig wäre...mehr Gemeinschaft zu leben. Aber das ist ein anderes Thema, darauf möchte ich hier gar nicht eingehen.

Ich staune sehr, wie Jesus mich im Leid benutzt. Immer wieder tut ER das und gibt Möglichkeiten, dass ich über ihn reden kann. Wie ich im Blog schon erwähnte, renne ich nicht durch die Gegend und erzähle jedem das ich Christ bin und dass sie Jesus annehmen müssen ...weil... Nicht mein Job, nicht meine Aufgabe. Ich muss mich hier auch darauf konzentrieren, mit Jesus zu wachsen und meine Dinge die noch in mir sind und schmerzen, zu bearbeiten.

Es ist Osterzeit, heute Palmsonntag. Es gab heute ein Patientenseminar über Ostern. Irgendwie fragte eine Therapeutin, die heute Dienst hat, indie Runde, was der Palmsonntag so auf sich hat und ob jemand bisschen was christliches weiß über Ostern. Ich wollte schweigen...ich bin müde und voll mit Gedanken. Doch der Heilige Geist, der lässt Einen nicht schweigen, wenn es dran ist etwas zu sagen Ha ha.

Ich beantworte paar Fragen, die sie mir stellte. Sie bat mich doch zum Seminar später zu kommen und vielleicht mich etwas intensiver zu beteiligen. Sie hätte gerne gehabt, dass ich die Leitung übernehme und erzähle. Nun ist die Klinik voll mit Menschen, die Jesus nicht kennen. Viele sind esoterisch unterwegs und Einige, die mit Gott, dank des Bodenpersonals nichts mehr zu tun haben wollen. Daher wollte ich mich etwas zurück nehmen. Ich legte mich noch mal ins Bett bevor das Ganze los gehen sollte. Irgendwie war ich so müde, dass ich am liebsten im Bett liegen bleiben wollte. Doch Jesus schob mich aus dem Bett und wollte das ich gehe. Meist tue ich ja was er sagt.

Das Seminar begann damit, dass die ganzen heidnischen Bräuche vorgelesen wurden, sogar Brahma der Hindugott wurde erwähnt. Ich schwieg noch. Jesus neben mir und ich fragte ihn, was ich denn dazu sagen sollte. Irgendwann sprach mich die Therapeutin an und sagte: "Frau Blessing weiß viel über den christlichen Hintergrund, was sagen Sie zu dem was jetzt so vorgelesen wurde?" Ich konnte Jesus neben mir spüren und bat mir die Worte zu geben. Ich gab zu verstehen dass das Ganze was ich gehört habe, mir etwas den Magen und Gedärm umdreht (ich neige manchmal zu Übertreibungen). Sie wurden hellhörig. Ich begann meine Einwände zu bringen, nach dem ein Esoteriker ganz stolz von irgendeiner Göttin der Fruchtbarkeit erzählt hatte. Ich erklärte was Ostern bedeutet und dass es für mich und viele Christen das höchste Fest ist. Jesus für uns ans Kreuz ist, um für uns in den Riss zu treten. Er schaffte die Verbindung zwischen uns und Papa (Gott). Ich versuchte nicht zu theologisch zu werden. Dann fragte die Therapeutin nach und wollte wissen, wie ich damit umgehe, wenn jemand das nicht fasssen und verstehen kann. Damit nichts zu tun haben möchte. Ich gab ihr zu verstehen, dass ich es wie Gott selbst halte. Da er ein souveräner Gott ist, hat er uns den eigenen Willen gegeben, das beinhaltet, dass Jeder selbst entscheiden darf sich auf Gott einzulassen oder nicht.

Eine Frau saß dabei und erzählte, dass sie Gott verloren hätte, nach dem die Oma gestorben sei, die es war welche die Familie etwas an den Glauben ran geführt hatte. Sie lehnt Gott ab, wegen dem was ihr passiert ist. Die Frage stand wieder im Raum, wie so oft bei uns traumatisierten Menschen: "Warum Gott diese schlimmen Dinge an ihr zugelassen hat". Ich hörte lange zu und irgendwann erzählte ich von Jesus und meiner Beziehung zu ihm und dass wenn wir uns mit der Frage beschäftigen, es etwas tiefer gehen muss, um Dinge zu verstehen. Ich sagte, dass die Beziehung zu ihm das Wichtigste ist, noch vor der Bibel. Später kam dann von der gleichen Frau, dass sie spüre, sich wieder mit Jesus zu beschäftigen. Halleluja. Wenn nur sie damit erreicht wurde, wieder seine Hand zu ergreifen.

Das ist Jesus, so wirkt Jesus. Ich muss nicht immer provokant herum laufen und Menschen massiv ansprechen. Ihr seht, Jesus wirkt immer da, wo wir sind. Jeder Ort auf der Erde und wenn er uns noch so negativ vorkommt, kann von Jesus genutzt werden uns zu gebrauchen, sein WORT und Zeugnis weiter zu geben.

Danke Jesus

Blessings, ich wünsche euch einen richtig schönen sonnigen Palmsonntag. Ich werde heute Zeit mit meinem besten Freund Jesus weiter verbringen und hören, wie die nächste Woche so laufen soll und Kraft anzapfen.