Was hilft in der akuten Krise?

Krisenintervention - verschiedene Statien der Krise

sehr gut beschrieben: 

Unter psychosozialer Krise verstehen wir den Verlust des seelischen Gleichgewichts, den ein Mensch verspürt, wenn er mit Ereignissen oder Lebensumständen konfrontiert ist, die er im Augenblick nicht bewältigen kann, weil sie seine Hilfsmittel und seine Erfahrungen und Fähigkeiten überfordern. Es handelt sich hierbei nicht um eine an sich krankhafte Störung, sondern um eine unter bestimmten Bedingungen entstehende, "natürliche" Warn- und Bewältigungsreaktion des Organismus. Eine Krise ist typischerweise auf einen Zeitraum von 4 - 6 Wochen begrenzt, ist eine Übergangszeit erhöhter psychischer Verletzlichkeit und gleichzeitig eine Chance zum Persönlichkeitswachstum. Anlässe für Krisen sind nicht objektiv festlegbar, sondern wirken durch die jeweilige subjektive Bedeutung, die sie für die betroffene Person haben. Auch beschreibt der Krisenbegriff keine eigene Krankheitsentität, sondern beruht vielmehr auf der Akuität des Zustandsbildes, die unverzügliches therapeutisches Handeln erforderlich macht. 

http://www.psychosomatik.at/uploads/lexikon_pdf/krisenintervention.pdf