In Jesus liegt die Kraft und das Wunder heil zu werden

23. Feb, 2019

Hammeraussage oder? Wer oder was kann mir etwas tun, wenn der mächtigste König für mich ist und unendlich liebt. Ja genau, mich, die mit der großen Klappe und dem mega impulsiven Temperament. Ich lerne einige über Facebook kennen, die auch auf meiner Freundesliste sind, die sich mal trauen mich zu ermahnen. Natürlich auch Welche, nur in ihrem Sinne, weil es ihnen aufstößt wie ehrlich und authentisch ich schreibe. Es hat lange gedauert meine lieben Leser, Freunde etc. das ich meiner Emotion freien Lauf lasse, was unter Menschen und vorallem unter Christen sehr verpöhnt ist. Das sagt man nicht, das tut man nicht, bla bla bla oder es kommt ein seichtes Gnadengewinsel, was auch so der Wahrheit nicht entspricht. Aber, wenn die Christen, die gerne den Zeigefinger heben, mich be-und verurteilen würden am Ende, ich hätte Null Chance auf die Ewigkeit. Jesus ist so ganz Anders, auch weil er Selbst klare Worte gesprochen hat! Wie: "Wer sich für mich bei anderen Menschen schämt oder mich nicht bekennt, den werde ich dann auch nicht kennen!" Schon hart oder??Aber hat ER nicht recht? Wie kann ich sagen, ER ist das Beste was in meinem Leben ist und dann weil ich mich schäme oder bei weltichen Leuten nicht ankommen könnte, ihn verleumden?? Ich werde das nie kapieren, die Schwierigkeit es wahrhaft zum Ausdruck zu bringen und sich unbeliebt zu machen - Ja, das verstehe ich...weil die Welt dich eben dafür ausstoßen könnte (so wie Jesus es ja gesagt hat) aber ich bin lieber ausgestoßen, als meinen Herrn zu verleumden. Das zu dem Thema!

Gestern hatte ich einen sehr harten Tag. Ich bin mit Jesus immer am Reden und vieles wird in meinem Inneren schon klar, bevor ich den "Beweis" oder das "Resultat" habe. Ich hätte am 18.März einen Proktologentermin gehabt, also noch ein Weile hin. Meine eigene Schuld, denn ich habe den Termin zwei mal abgesagt, weil ich unheimlich bei so einer Untersuchung getriggert werden kann. Aufgrund einer Missbrauchsgeschichte! Es kommt halt immer wieder bei so Dingen hoch, ich fühle mich ausgeliefert und es kann mich heftigst in einen Zustand versetzen, wo ich richtig zu kämpfen habe. Zwar nicht mehr so lange wie früher, aber es belastet noch immer. Nun gut......

Ich bekam vor drei Tagen wieder eine Blutung aus dem Darm und Jesus (es ist wahr, ER macht das schon immer so) sagte mir ganz klar, ich müsse diese Blutung endlich abklären lassen. Ich wusste, der Arzt bei dem ich am 18.ten den Termin habe, er ist auch im Krankenhaus und Chirurg, ist im Urlaub und vor dem ausgemachten Termin wird nichts gehen. Also ich mich mit Jesus hingesetzt und geschaut, wo ich anrufen kann. Es kam mir in den Sinn, dass ich in Bad-Tölz in der Klinik anrufen soll. Auch die haben ein Bauchzentrum und einen Spezialisten für Enddarmgeschichten. Siehe da ein Anruf und ich bekam sofort für den nächsten Tag einen Termin. Ich hatte gar nicht mehr so viel Zeit mir über die Trigger Gedanken zu machen. Es war zwar etwas Gefühlschaos, aber es war aushaltbar. Ich weiß auch, dass ich in Facebook, neben paar Leuten (die aber komischerweise auf meiner Freundesliste bleiben), die mich anscheinend nicht abkönnen, viele Beter an meiner Seite habe. Diese habe ich mobilisiert und ich spürte, dass ich getragen wurde. Ich fuhr OHNE menschliche Begleitung in die Klinik und es gelang mir sehr gut bei mir zu bleiben und immer mal wieder mit Jesus zu reden.

Als ich dann in das Behandlungszimmer gerufen wurde, gab es schon paar Dinge, die mir aufstießen. Ich war sehr achtsam, was da Alles so rumlag  etc. Der Arzt stellte sich vor und er war sehr nett und einfühlsam! Er besprach mit mir die Symptome und nahm sich viel Zeit. Dann sollte die Untersuchung sein. Ich war etwas genervt, weil ich merkte, dass von meinem Vorgänger noch das Ultraschallgel am Stuhl war und alles nicht so steril aussah. Ich habe da durch die Clostridien (meinem damaligen Krankenhauskeim) echt schon eine Phobie. Ich zog mir das Papier auf dem Untersuchungsstuhl selbst so hin, dass ich gewiss war, jetzt ist es sauber! Jeden Schritt den der Arzt untersuchte, erklärte er und ich merkte Jesus stand neben mir und beruhigte mich. Es ging echt Triggermäßig gut. Ich war in dem Bereich sehr gechillt, auch danach. Es gab keine Nachwehen, was das angeht! Geheilt?? Mal sehen!

Aufjedenfall ging es dann wieder zur Besprechung und der Arzt teilte mir mit, das ich zwei Baustellen in meinem Darm habe und dies zwei OP´s bedeuten würde. Jetzt fiel der Rollladen, ich hörte auch das Reden mit Jesus erst mal auf, weil ich die Welt nicht mehr verstand! Zwei OP´s obwohl ich auf dem Weg der Besserung war, was mein Darm angeht. Warum konnte ich nicht mal eine Weile Ruhe haben, sondern bisschen Hoffnung schöpfen und dann bekomme ich wieder eine Übergebraten.  Moment mal!! JESUS, was habe ich da nicht verstanden? Mensch hatte ich da eine Sauwut! Ich konnte nicht mehr klar denken, habe zwar noch wahr genommen, was der Arzt so sagte, aber es war komisch was in mir abging. Er sagte zu mir: "Sie entscheiden jetzt, wie schnell sie die erste OP hinter sich bringen wollen und wir machen einen Termin". In mir und ich bin sicher, dass ich das auch sagte, meinte ich: "Ich möchte das Alles erst sacken lassen und überlegen, ob ich operiert werden will." Dann ist ein bisschen Filmriss und ich wurde dem Allem wieder bewusst, als ich im Büro der Dame saß, die mit mir die Termine zur Vorbesprechung und der OP für den 27.3 ausmachte. Es war mir irgendwie alles mittlerweile scheißegal, ich war so durch den Wind! Sollen die doch Machen - in diesem Modus war ich .

Kaum aus dem Krankenhaus raus, mit allem was ich für die OP brauche, saß ich im Auto und redete wieder mit Jesus was das soll. Ich habe einen Enddarm-Prolaps, dass heißt: Der Enddarm ist durch diese Clostridien-Infektion, den langen Durchfällen (über Monate) und das rasante Abnehmen, nicht mehr fit und fällt nach außen, wenn ich auf Toilette gehe. Hämorrhoiden werden damit auch in Mitleidenschaft gezogen und diese bluten. Übrigens JEDER hat diese. Also kein peinliches Thema, jeder Mensch hat diese Dinger, die gebraucht werden...nur sie können eben auffällig werden und nerven. Der Arzt hatte mir gesagt, dass es nach der OP mindestens zwei Wochen sehr weh tun würde und ich so lange regelmäßig täglich hochdosiertes Schmerzmittel nehmen müsste. Na sauber, Gruß an den Dickdarm, der sich ständig entzündet durch Divertikel! Naja für denArzt war es wohl nicht so dramatisch, denn das wäre ja die zweite Operation, wo mir wieder ein ganz langes Stück Dickdarm raus genommen werden soll. Leute, das würde mit Sicherheit diesmal bedeuten, dass es nicht ohne künstlichen Ausgang gehen würde. Klares NEIN!!!!! Ich werde mich nicht operieren lassen, weder die erste OP, denn Schmerzen habe ich in meinem Leben genug. Seelisch wie körperlich! Noch werde ich die Zweite machen!

Jetzt ist Jesus gefragt. PAPA hat mich schon von Leukämie geheilt, er hat mich, ist noch nicht lange her von einer gedeckten Perforation geheilt! Damals sind die Ärzte Ammok gelaufen, weil ich die OPs nicht machte, weil sie das als Bombe in meinem Körper sahen. Doch ich hörte was Jesus sagte, er wollte damals die OP nicht und die gedeckte Perforation schloss sich nach Monaten plötzlich innerhalb einer Woche, zu einem sehr feinen Strich. Der Arzt konnte das nicht glauben, aber ich habe es als Fotobeweis hier! Es war kurz vor zwölf und so gibt es einige Heilungen, die ich körperlich, neben den psychischen Heilungen erleben durfte! Somit habe ich mich heute Nacht noch, gegen die OP´s entschieden. Als ich das mit den Clostridien hatte, was auch mein Leben hätte kosten können und ich ständig einen Rückfall hatte, sagte Jesus zu mir: "Habe Geduld ich werde die Clostridien heilen!" Ich hatte Geduld, aber es war ein sehr schwerer Weg, diesen Kampf durch zu stehen. Lange Monate, aber die Clostridien sind weg! Ich bin dabei mich gesünder als vorher zu ernähren und werde auch noch ein bisschen abnehmen, damit andere Werte auch noch in die Norm kommen. Ich will vertrauen, dass Gott mir da auch Heilung mit dem Darm schenkt, ja ich will es so sehr!  Glauben, das Er auch hier sein Wunder tut! Keine OP, keine Schmerzen mehr und kein Stress mehr mit Ärzten.

Ich arbeite auch daran wieder zu Vertrauen, zu lieben und am Leben teil zu nehmen! Das ist auch hart genug! Vorallem das mit den Menschen. Weil ich sie jetzt ernsthaft durchschaut habe. Allen Voran so manche Christen und wie das System funktioniert. Wie sie alle Liebe Liebe Liebe heucheln und doch so Wenige (sicher die auf dem schmalen Weg) es wirklich können, ihre Liebe den anderen schenken. Diese Menschen schickt mir Jesus immer wieder in den Weg, ich würde sonst so verzweifeln! Mein Kopf denkt zu viel, meine Gefühle lassen noch zu viel an sich ran. Wenn ich versuche etwas zu sagen, was Unrecht war und ist....werde ich sofort Mundtot gemacht, zumindest wird es versucht. Tja, wenn man wahrhaft nachfolgt und auch aufzeigt, was so schief läuft, dann wird man auch Opfer von so manchen Christen. Aber Gott rüstet mich zu, seit 2016, es ist Wahnsinn! Im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt nichts mehr auf dieser Welt, was es nicht gibt!! Ich nenne mich nur noch Nachfolger Jesus und das sehr bewusst. Vorallem, Jesus weiß wie ich ticke, wer ich bin und wie. Er ist es und die Menschen DIE ER mir zur Seite stellt, die mich weiter Hoffen lassen und mir helfen zu korrigieren, ohne blödes frommes Gelaber! Zu Jesus kann ich so kommen wie ich bin und ER hilft uns, uns zu verändern. Menschen, die NICHTS wissen, nur erahnen können, wie ich zur Zeit leide und immer eigentlich schon, können Helfer sein und sie würden niemals blöd daher reden. Am besten sind ja so Sätze wie: "Vergiss jetzt einfach Deine Krankheit, fange an zu leben. Lass die Trauer hinter dir, lass XY hinter dir".

Ich sage ja, es gibt sie, es sind Wenige (auch in der Öffentlichkeit, bekannte Christen):   die genau auch sagen, dass es Bullshit ist, solche Ratschläge zu machen. Vorallem wenn es von Menschen ist, die sich auf der Sonnenseite des Lebens ausruhen und Gott einen guten Gott sein lassen oder noch nie ernsthaft sehr gelitten haben. Denn ALLE die es mal trifft, die es ernsthaft trifft, werden demütig und kleinlaut werden.....spüren was es heißt durch so ein dunkles Tal zu gehen!

Nun, ich weiß auch, JA ICH WEIß, dass Gott da auch mitredet und den hochmütigen oder ungeduldigen Menschen, die genervt vom Jammern eines Menschen sind etc., korrigieren und erziehen wird. Vielleicht auch damit, dass er etwas erfahren muss, damit sein Mund gestopft wird und umkehren kann. Ich denke, dass passiert echt, wenn der Mensch eigentlich für Jesus brennt und eben da falsch geleitet ist. Wie die Freunde von Hiob! Auch die haben so gelabert....und so Unrecht geredet und getan! Ihr die ihr so fromm seit, ihr solltet es mal richtig lesen und dann fragen, bin ich das auch??? So ein Freund wie Hiob sie hatte? Ich habe solche Freunde oder Bekannte, ich wünschte sie würden erkennen! Vorallem wenn sie Verantwortung für Menschen oder Gemeinde übernehmen wollen.

Wisst ihr ich erlaube mir zu sagen: "Ich darf mit Jesus so reden, ich darf mit Menschen so reden, wie ich mich gerade fühle" WEIL ICH IN JESUS FREI BIN!!! Das kapieren so Viele nicht, was das wirklich bedeutet. Da geht es nicht darum Sündigen zu dürfen oder wie ein Haudegen um sich zu hauen. Nein, es geht darum zu zeigen was in mir ist, wahrhaft. Damit kann Papa und Jesus arbeiten und das ist was sie von uns Allen wollen! Ich kehre um, wenn ich merke, das war to much. Aufgrund meines Borderline passiert es auch noch, dass ich über die Stränge schlage, weit nicht mehr wie früher. Ich kann noch zornig und wütend werden, aber ich darf auch umkehren und sagen das es mir Leid tut und muss nicht befürchten, dass ich in der Hölle schmore, wie es mir so paar "Geistliche" erzählen wollen. ICH BIN FREI IN JESUS und SEINE Liebe ist mir so gewiss. Wäre es unter den Menschen doch auch so, weniger Geheuchel und viel mehr Liebe.

Seid gesegnet ihr Lieben

18. Feb, 2019

jetzt ist es echt schon eine Weile her, seit ich den letzten Eintrag machte. Es war emotional auch sehr viel los bei mir! Das Gespräch mit den drei therapeutischen Profis ist gelaufen und es war für mich richtig schwer. Aber ich mache mit meinem Therapeuten weiter. Ich möchte ihm das Vertrauen entgegen bringen, dass er es jetzt besser macht. Er gab zu, dass er zu schnell war und meinte ich wäre bei einem gewissen Thema schon weiter, als ich es tatsächlich bin. Denn die endgüldige Trennung im Juni 2018 nach dem beschissenen Ältestengespräch, das Thema mit dem Führerschein, die Suizidalität etc. etc. ist noch nicht vom Tisch. Die Psychologen/Therapeut waren sich einig, es war sehr grausam, was letztes Jahr gelaufen ist. Vorallem diese Trennung, die nicht Sauber von Statten ging. Es war komisch zu hören, dass Beide es "grausam" nannten. Denn ich hatte die letzten Monate immer das Gefühl, alles deckeln zu müssen. Jedem Recht geben, dass es doch nur zu meinem Besten wäre, wie es gekommen ist. Nein, zu meinem Besten wäre es gewesen, wenn es "Erwachsen" von dem und den Verantwortlichen geschehen wäre. Ich habe null die Trauer zu gelassen, die Rechnung hat mir ja mein Körper präsentiert. Jetzt ist es dran, an die Trauer zu gehen und der Therapeut lässt mich da wohl auch nicht aus. Jesus auch nicht, denn das ist auch Thema zwischen ihm und mir. Vorallem muss ich immer Immuner gegen "Menschenmeinungen" werden, die NICHT wissen, was für eine Tragik und wie schmerzvoll alles war und ist. Können sie auch gar nicht, weil sie NICHT wissen, wie was gelaufen ist. Vieles entspringt ihrer Fantasien und dem Bild, das sie von den beteiligten Personen haben, ob sie stimmen oder NICHT. So funktioniert aber die Welt und das Miteinander der Menschen. Eigentlich ist die Menschheit irgendwie ein riesen Haufen Irrer! Echt, schaut es euch doch mal an. Eine Aussage, tausend Meinungen und viel Streit und Hass! Ich finde, das liebe Miteinander ist echt in der Minderheit mittlerweile. Dank sei den (A)-sozialen Netzwerken. Was da gemobbt und gehated wird, es ist nur noch zum Schreien und davon laufen.

Gut, ich werde trauern, an die fälligen Tränen gehen. Ich werde WUT leben, weil auch das Wichtig ist. Denn ich habe ein Sauwut auf die betroffenen Menschen, auf ihr Handeln, was mir sehr geschadet hat. Ich habe auch Wut auf mich, dass ich Dinge habe mit mir machen lassen. Wie sagt mein Therapeut: " Wie kann das sein, dass du dich hast so beeinflussen lassen? Wie kann es sein, dass paar dumme Menschen gesagt haben, du kannst nicht singen und bekommst kaum mehr einen Ton heraus. Wie kann es sein, dass du dich so abhängig von Menschen gemacht hast und von dem was sie lehren?" Ja, wie kann es sein, die Frage stelle ich mir jeden Tag. Wie konnte ich mich so klein machen lassen? Ohne zu reflektieren, was da passiert? Wie kann sowas kommen. Was läuft da in Allen betroffenen Menschen ab, damit so was passiert? Tausend Fragen und mein Hirn (was eh ständig analysiert und verstehen will) muss die Antworten bekommen. Gott hat so viel Heilung geschenkt und GERECHTIGKEIT, denn damals mit meinem Stalker (ich bearbeite das Thema endlich, denn jetzt kann ich es, daher nerve ich noch ein bisschen mit der Geschichte), habe ich auch auf die gleichen Leute gehört, die mir einredeten Dinge nicht zu können und mir viel Selbstbewusstsein geraubt haben, dass es doch gar nicht so schlimm ist mit diesem Menschen und hatten zum Teil sogar Kontakt zu Freunden von Diesem. Sie nannten mich Schwester oder Freundin, aber standen mir in dieser schweren Zeit nicht bei, auch nicht als ich wegen ihm und der Bezugsperson suizidal wurde. Ich war ganz Alleine! Vorallem, wenn ich jetzt auf letztes Jahr schaue, zu der Zeit ging es in die analytische Klinik, in die ich hin manipuliert wurde, um mich aufzuräumen. Ich hörte auch da auf Menschen, denn ich hörte in meinem Inneren ständig, nicht in eine Klinik zu gehen. Aber es hatte sich alles so zugespitzt. Es war die Hölle dort, auch da wurde mein Körper krank und ich wurde am Unterleib operiert. Unterleib und Darm sind meine Schwachstellen, wo ich reagiere, wenn es mir psychisch sehr schlecht geht. In der Klinik riss ich mir selbst den Boden weg, als ich die Mitgliedschaft in der Gemeinde kündigte. Es wurde einfach so hin genommen. Ein einziger Ältester wollte, das ich in mich gehe und es noch mal angeschaut würde...aber der Pastor und die Anderen wollten, dass ich gehe. Es wurde nicht mal um mich gekämpft, obwohl sie wussten, dass ich eine Traumatherapie machte und eigentlich jede Unterstützung brauchte. Sie wussten die Details nicht. Der Boden war weg, ich ging nach Hause und hing in der Luft. Keiner mehr da, mit dem ich meine Sorgen teilen konnte. Kaum daheim, wieder Krankenhaus, weil es eine Infektion nach der OP gab. Dies Alles kann man nach lesen, auf dem Blog von letztem Jahr. Was ich aber damit eigentlich sagen will, ist...das ist dies was zu bearbeiten ist. Diese Ängste die ich hatte, sie waren furchtbar, es ging gar nicht nur um die Trennung vom Seelsorger, es war die Summe aller Dinge. Das er genau in der Zeit den Abflug machte, war natürlich das Grausame und die Katastrophe, wie es die Therapeuten nennen, das was ich die letzten Monate sehr gedeckelt und verdrängt habe. Jetzt kommt es halt immer wieder hoch. Ich weiß wenn wir uns sehen würden, zufällig oder auch geplant, ich würde auch diese Maske, die sie mir auch gelernt haben zu tragen - gut tragen könnte. Ich würde sicher auch so tun: " wie es ist doch alles wieder okay", aber die Seele würde schreien. Wie Menschen halt sind, Lügen sich ins Gesicht, um ihr Gesicht nicht zu verlieren. Trauern können wir Menschen gar nicht mehr ehrlich! Ja, das wird es nun die nächsten Wochen sein, was zu tun ist. Ran an die Wut und die Trauer. Ich hoffe natürlich, dass es noch das geplante Gespräch geben wird, damit ich den Ex-Seelsorger nicht mehr als das Monster wahrnehmen muss, was er auch nicht ist. Ich habe viel darüber im ersten Buch geschrieben, was er auch Gutes geleistet hat und ich lernen durfte! Ich wünsche es mir so sehr, los lassen zu können, denn er war mir mal wichtig. Nein, ist er NICHT mehr, jede Lücke und Menschen, den ich dachte zu brauchen, hat Jesus voll und ganz ersetzt! Mein Schreien geht zu ihm und mein Therapeut wird wohl in nächster Zeit einiges abfangen müssen.

Worauf ich aber sehr stolz bin, trotz der schweren Schmerzen seelisch und körperlich, den Krisen und der langen Krankheit,... ich habe es geschafft mich seit letztem Jahr, zuletzt als ich suizidal war - nicht mehr selbst zu verletzen. Klar hatte ich Druck und wollte es öfter tun, aber mit Jesus konnte ich es schaffen, es nicht zu tun! Wow!!!!!! Ende Mai, wird es ein Jahr, wo ich frei davon bin.

Aber noch immer will ich noch nicht von Heilung reden, erst wenn ich spüre, dass es nicht mehr als Ventil gebraucht wird. Ich weiß klingt komisch, aber wie gesagt, ich bin NICHT jemand die einfach Zeugnis gibt - ohne das es echt GEHEILT ist!!! Ich stehe vor Euch und vor Jesus und das will ich in voller Ehrlichkeit tun. Denn es sind zu Viele da draußen, die euch Dinge erzählen, die sie gar nicht wirklich so leben können. Wie gesagt, ich erlebte VIEL Heilung und davon erzähle ich sehr gerne. Doch der Weg ist "noch zu gehen", den ich zusammen mit Jesus gehe - ins Licht. Ich weiß, dass es so ist und habe die Hoffnung, euch noch viel davon erzählen zu können.

Aber was ist ehrlicher???? - Euch zu erzählen "Ich bin sooooo geheilt" oder euch teilhaben zu lassen, wie ich in Trauer bin, wie ich wachse, mich verändere und das Alles zusammen mit Jesus?!!!! Wisst ihr, die Öffentlichkeit wie Presse oder christliche TV wollen immer die fertigen Zeugnisse, sicher sind weniger als die Hälfte der ganzen Berichte "ehrlich". Ich meine nicht, dass Heilung nicht passiert ist, aber die Leute schweben irgendwie auf Wolke sieben und haben nicht mehr im Blick, dass sie ganz schnell wieder eine Krise erleben können, die man mit Jesus auch da wieder aufnehmen sollte und angehen. Doch viele Menschen, die Öffentlich bekannt haben,  setzen sich damit unter Druck. Sie vermitteln: Sie sind doch so geheilt und jetzt...kommt was daher und sie denken dann, wie stehe ich jetzt vor der Öffentlichkeit da? Dann gehts los.....

Ich habe ein großes Vorbild da draußen, Michael Stahl. Dieser Mensch ist sowas von Authentisch! Auch Arne Kopfermann und Samuel Koch! Über Samuel Koch könnte ich euch was erzählen, was ich damals, als er verunglückte, mit Jesus erlebt habe. Vielleicht erzähle ich es einmal....es war heftig! Aber diese Leute, echt, die nehme ich sehr ernst! Auch Nick Vujic, der Mann ohne Arme und Beine!! Diese Menschen wissen was Leid ist und sie gehen sehr sehr ehrlich damit und mit Jesus um!!!!!! Viele sind da draußen, auch in der christlichen Öffentlichkeit, die sich nur profilieren und ihr Ego befriedigen wollen. Man kann sie sehr schnell entlarven. Oft fängt es richtig gut an und man nimmt es ihnen ab, doch dann plötzlich wird so einiges Seltsames spürbar. Was mir auch auffällt, ist: das die "Promis" sich gerne "nur mit" anderen Erfolgreichen schmücken! Schaut mal genau hin, dann werdet ihr merken, was ich meine.

Ich selbst war 15 Jahre mit weltlichen Promis unterwegs, ich weiß wie diese Welt tickt (anders auch nicht unter Christen), daher kann man mir nicht viel vor machen! Wenn Jemand echt im Dienst für Jesus unterwegs ist, dann ist es ihm egal, wer vor ihm steht oder ob jemand Vitamin B sein könnte! Denn das ist was Jesus auch machte und er liebte gerade die, die NICHTS vorzuweisen hatten! Also prüft prüft prüft! Schaut euch nicht jeden Schrott Video von selbsternannten Predigern und Propheten an!!! Es gibt so viele Selbstdarsteller und nicht von Gott eingesetzte Menschen, die es nur um ihres Egos Willen tun. Denkt an TY, der leider hunderte von Menschen in die Irre führte und auch taufte! Es gibt ganz viele TY´s noch da draußen! Wie gesagt, ich werde Niemanden empfehlen, wo ich nicht sicher bin, dass man ihm vertrauen kann und es kein Wolf im Schafspelz ist! Gerade die, die Euch sehr konservativ vorkommen oder steif, (langweilig) die sind meißt die, denen ihr vertrauen könnt. Die Lauten (ich bin auch laut, aber ich lehre nicht!) , die prüft sehr sehr gut!!!! Soviel zu diesem Thema! Aber auch hier könnt ihr euch viel Schmerz ersparen. An meinen Stalker bin ich ja auch nur geraten, weil ich nicht Achtsam oder Gehorsam war und NIX geprüft habe, sondern von falschem Charisma geblendet war. Doch ich habe gelernt und viel Lehrgeld gegeben. Muss nicht sein, diesen tiefen Schmerz wollte Jesus mir damals ersparen, doch ich hörte die Warnung von ihm persönlich NICHT!

Es gibt Schmerz, tiefen Schmerz, den wir uns selbst zugefügt haben und überstehen müssen, doch wir müssen es nicht Alleine. Selbst da müssen und dürfen wir uns Hilfen holen, Jesus steht uns immer bei, schuldig oder nicht! Lasst die Tränen zu, denn diese sind sehr wichtig, auch das der Körper gesund bleibt.

Ich muss dies auch lernen, denn mir wurden als Kind die Tränen aus dem Gesicht geschlagen, wenn ich es wagte meine Trauer mal zu zu lassen oder ich aus Angst weinte! JETZT DARF ICH DAS! Ich darf Schmerz endlich zu lassen und meine Emotionen leben, damit ich heil werde! Macht ihr mit???

Trau Dich - ich traue mich auch, endlich!

Blessings

8. Feb, 2019

Doch verstehe ich jeden Einzelnen, den die Verzweiflung und Not auf die Knie zwingt. Ich wurde zwei Jahre in die Knie gezwungen, ging durch heftiges Leid und jetzt am Ende, durch körperliches Leid und Ängste. Überstanden ist es noch nicht, es sind noch Baustellen da und ich habe noch kein Vertrauen in meinen Körper zurück und mit Vertrauen tue ich mir auch bei Menschen noch immer schwer.

Vor paar Tagen ging es mir echt recht schlecht, weil mein Fokus immer wieder auf das Böse in der Welt gelenkt wurde. Ich dachte, es nimmt kein Ende mehr. Irgendwie war ich umzingelt von bösen und bedrohlichen Nachrichten und somit auch automatisch von Menschen. Es ist schwer sich da raus zu lösen. Vorallem, wenn man dann kein GUTES VORBILD hat.

Ich bin meinem Glauben, somit Jesus total dankbar, dass ich immer wieder den Blick auf das Gute gelenkt bekomme. Ich von mir aus könnte das niemals, ich wäre so voll Hass gegenüber Menschen und würde echt nur noch Wenige, wo ich die Hand ins Feuer legen könnte, an mich ran lassen (und leider kann man das nicht mal, erinnert euch an meine Not mit Gemeinde und Menschen die mir sehr nah waren, alles nachzulesen).

Aktuell war im Netz die Tragödie aktuell, mit der Erlaubnis ein Kind bis zum letzten Tag vor seiner Geburt "abtreiben" ermorden zu dürfen! In NewYork erlaubt mittlerweile. Es ist für mich was ganz schreckliches und unfassbares! Am meisten schockte es mich, dass sich sogar Pastoren, Pfarrer (männlich wie weiblich, DAFÜR ausprechen und es erlauben!). Daran sieht man, wie krank die Welt ist. Es gibt auch unter uns Christen nichts mehr, was es nicht gibt. Das ist was ich euch, die Jesus noch nicht kennen, immer wieder vermitteln möchte, lauft NICHT der HERDE Mensch hinterher. Es geht im Glauben um Jesus und wenn man mit ihm nur noch Alleine unterwegs ist. Aber lieber Alleine, als mit den Falschen! Prüft auch jeden Christen, den ihr Freund nennen wollt und sucht die Gemeinschaft mit echten Nachfolgern! Jeder der Mord befürwortet, kann gar nicht mit Jesus unterwegs sein! Die Finsternis kann nichts mit dem Licht zu tun haben, es ist einfach so. Es ist auch megahart, da standhaft zu bleiben, denn die studierten und so schlauen Geistlichen oder Namenschristen, haben dann Argumente parat, da musst echt nachdenken. Wichtig ist, bleibt stark! Ich weiß, es ist Leid für die Frau, wenn sie in heftigen Umständen steckt. Aber ich kann Leid nicht für Mord rechtfertigen! NO WAY, da wären bei mir aber schon einige Tod. #Okay Ironie off!

Ich hatte auch fast aufgegeben, denn überall lauert etwas, was einem die Socken ausziehen  und man den Boden verlieren kann. Auch in uns selbst. Ich werde zum Beispiel immer noch von einer Aussage gequält, die ein Ältester gemacht hat und Jemand der mich dreizehn Jahre sehr gut kennt, bei dieser Lüge geschwiegen hat. (Wie ein Judaskuss kommt mir das vor) Jetzt habe ich oft den Satz vor Augen und das was ich für die Gemeinde geleistet habe. Ich erinnere mich an einen Ehekurs in der Gemeinde, wo ich NICHT dabei war, aber JEDEN Freitag mit wenigen Leuten zusammen, die Tische, Deko und anderes her gerichtet habe! Jeden Freitag, ich fehlte nicht einmal, auch als es mir an manchen Tagen richtig dreckig ging. Ich machte meinen Dienst sehr zuverlässig und nicht nur da, sondern sehr oft, wenn Hilfe gebraucht wurde. ! Aber für die Leute, vorallem diesem Ältesten, bin ich nicht zuverlässig gewesen und man konnte mir NICHTS anvertrauen. Seht ihr, so sind Menschen und Jesus ist so ganz anders. Er weiß um all die Situationen und in manchen stellt er mich auch, wenn es darum geht - Sein LICHT in der Welt scheinen zu lassen oder wenn es darum geht Dinge anzusprechen, die Falsch laufen und Unrecht passiert. Meistens hatte ich bis jetzt Recht damit und viel viel verbale Schläge und Mobbing eingestecken müssen. Gerade vor paar Tage, ich habe nur ein Wort auf einer weltlichen Seite gesagt, über diese Abtreibungssache und es dauerte nur wenige Minuten und das Mobbing ging los. Es wurde meine Seite gestalked und Jesus als Beschimpfungsgrund und mein Christsein gegen mich genutzt. Ich wurde selbst sehr wütend und ging sofort in den Vernichtungsmodus. Ich habe mich sehr mit Worten versündigt! Aber ich konnte mir nicht mehr anders helfen! Doch Jesus hat es sofort heil gemacht. Der Hohn an der Sache. Freunde auf meiner Freundesliste, die Christ sind, sind auch auf dieser Seite unterwegs. Wieder feiges schweigen, nicht Einer hat für mich oder Jesus Partei ergriffen und das Erlebe ich ständig! Doch es gibt sie, die Christen, die echt ihren Glauben leben, die ihre Liebe und Licht in der Welt verbreiten..doch so langsam mache ich mir Sorgen, dass wir in der Minderheit sein werden, wenn es richtig schlimm wird!

Es wird so sein! Viele die den Namen Jesus in den Mund nehmen, die wird Jesus nicht kennen, weil sie neben dem Wort Gottes, noch íhre eigene Religion machen! Ich weiß, JA ICH BIN SICHER Gott wird NICHT mehr lange zuschauen und dann können wir uns Alle warm anziehen, denn jeder Einzelne wird vor ihm stehen...und JEDES Knie wird sich beugen!

Nun was ich eigentlich erzählen wollte, was Jesus die letzten Tage für mich auch Gutes getan hat! Ich war echt am Boden, nur schlechte Nachrichten, auch mein Körper wie gesagt! ......

Ich ging mit meiner Sozpäd vor zwei Tagen mit Spike zum Tierarzt. In mir viel Reden mit Jesus, wie grausam die Welt ist und dass er doch bald wieder kommen soll. Vorallem entschied ich mich, weil es mir echt schlimm ging, NIE WIEDER KONTAKT mit Menschen da draußen und wenn, dann nur Minimum. Denn in mir wollte der Glaubensatz, "ALLE MENSCHEN SIND SCHLECHT" so richtig überhand gewinnen! Doch Jesus ist viel größer als das Dunkel.

Der Tierarzt war richtig super,er behandelte Spike und wir redeten auch über die Clostridien und der Arzt meinte, es könnte sein, dass Spike und ich uns immer wieder anstecken könnten. Er gab mir etwas pflanzliches für Spikes Darm mit. Letztens vor ca. vier Monaten war ich bei einer Tierärztin, die nur Krallen schnitt und die Ohren von Spike sauber machte. Ich zahlte dafür 46,- Euro!!!! Dieser Arzt schaute mich an, nach dem ich fragte was er bekommt und meinte: "Du brauchst dein Geld selbst für dich, das ist kostenlos!" Wow! Ich kenne die Frau des Tierarztes flüchtig, sie war auch einmal in meiner Ex-Gemeinde! Ich fand das so groß von diesem Mann. Denn die letzten Wochen (mir wurde Gott sei dank auch finanziell geholfen), ging mein Geld fast nur für teure Medikamente drauf oder Schonkost. Mein Scheibenwischer hatte auch den Geist aufgegeben und ich hatte da schon wieder Panik, wie bezahle ich das wenn mehr als die Sicherung raus ist? Ich betete und redete Sturm auf Jesus ein, denn es wäre auch wieder steil bergab gegangen! Ich fuhr ängstlich eine Werkstatt an, (ich war auf dem Weg zum Kardiologen nach Bad-Tölz), als ich genau hörte auf der Fahrt, ich solle raus fahren und da rein gehen. Ich war noch NIE in dieser Werkstatt zuvor. Es waren zwei junge Männer da und ich erzählte ihnen was los ist. Gleich gingen sie mit mir an mein Auto und checkten den Wischer und die Sicherung. Es war sie tatsächlich, ich jubelte jetzt schon innerlich und lobte Jesus! Der eine Mann wechselte sie und sah mich lächelnd an: "Das wars". Ich fragte was er bekommt und er meinte: " Alles okay, geht aufs Haus".

Als ich weg fuhr jubelte ich so richtig laut im Auto. Der Heilige Geist zeigte mir Licht und Schatten, was so eng bei einander ist! ER zeigte mir, wie schnell wir Bitter werden, weil wir vergessen, dass neben dem Kriegsschauplatz Welt, auch das Schöne da ist! Es auch überwiegen kann, wenn man versucht immer wieder das Licht zu sehen.

Weiter ging die Fahrt nach Bad-Tölz zum Kardiologen (Herzspezialist) ich musste seit 2017 mein Herzmuskel checken lassen, nur ich habe es immer weggeschoben. Doch durch meine langen Krankheit, das viele Liegen, wurde es mir doch etwas mulmig, weil ich einen verdickten Herzmuskel hatte. Das wurde damals im Krankenhaus festgestellt. Mir wurde auch von dem Kardiologen dort gesagt, dass ich eine beginnende Herzerkrankung hätte und der Muskel sich NICHT mehr regenerieren könnte! Gestern wurde ich eines besseren belehrt!!! Mein Herzmuskel hat sich wieder regeneriert, er ist zwar grenzwertig verdickt, aber das heißt, dass er OKAY ist! Grenzwertig heißt oberere Grenze, aber OK!!! Ich werde jetzt alles tun, um diesen Muskel noch mehr zu schonen und Jesus wird sicher weiter seines tun, dass er ganz in der Norm ist, also nicht Grenzwertig, sondern gut in der Norm.

Achja, das hätte ich fast vergessen. Vor drei Wochen hatte ich doch die Stuhlprobe, die Entzüdung von über 2000 und nun vollkommen in der Norm, ich schrieb davon!

Seht ihr, darum geht es. Wir können noch so auf dem Boden liegen. Der Drecksfeind noch so auf uns treten und sich bemühen, dass wir nicht mehr hoch kommen! Doch das Licht ist stärker!!!!!!! Ich weiß es tut weh, es ist die Hölle, wenn wir am Boden sind. Viele können es auch nicht verstehen, dass es dies einfach auch gibt, das manche mehr Leid ertragen müssen als Andere, weil sie es nicht kennen. Was ich mir von "Gesunden" so anhören muss, Leute ohne Jesus ich würde so durchknallen. Ich frage, wie tragt ihr das, ohne jemanden so großes an Eurer Seite? Ich kenne die Zeiten ohne Jesus auch, ich hätte sie nicht weiter geschafft. Geht in sein Licht und holt euch euer Leben zurück!!!

Blessings

5. Feb, 2019

Was für eine Achterbahnfahrt! Doch ich habe good News, wobei ich noch Angst habe mich zu freuen. Heute bekam ich den Entzündungswert zurück, der vor 2 Wochen bei über 2000 war und normal sollte der bis höchstens 50 sein. Jetzt war er vollkommen in der Norm. Clostridien wurden wie gesagt auch keine mehr festgestellt. Bin auf einem guten Weg, aber ich kann mich noch nicht freuen, erst nach überstandenen 6 Wochen, ohne Rückfall, kann ich sagen: "Auch das habe ich wieder geschafft."

Ja, es war eine harte Zeit und so ganz durch bin ich nicht und ich würde es nicht schaffen, wenn ich Jesus nicht an der Seite hätte und die Leute, die er mir in den Weg gestellt hat und die noch an mich ran kommen. Viele sind es nicht mehr. Nach der langen Zeit, seit Mitte Juni eigentlich, schaffe ich es kaum mehr gut in Kontakt zu gehen. Menschen gut auszuhalten.

Seit November kam ja die Krankheit mit dem Darm und ich hatte damit ein Alibi nicht mehr unter Menschen zu gehen oder Gemeinschaft zu suchen. Doch es hat seinen Preis, es hat die Psyche wieder bestärkt auf Rückzug zu bleiben. Es fällt mir so tierisch schwer, mich gerade nicht von dieser Welt da draußen nicht bedroht zu fühlen. Saublöd, denn das hatte ich eigentlich überstanden. Also auf ein Neues und es braucht viel Kraft und Mut. Ich muss wieder unter Menschen und in die Realität, nicht nur Kontakte über Netz und Facebook oder hier. Am 13.2 habe ich ein Gespräch mit meinem noch Ex-Therapeuten, ob das Alles weiter gehen kann, ob er mir überhaupt noch helfen kann. Wir kennen uns schon 25 Jahre. Krass oder? Manchmal ist es auch an der Zeit, NEUES zu beginnen und vielleicht brauche ich jemand ganz Neues, der/die mir bei den letzten Schritten helfen kann, der mich noch nicht kennt und irgendwie doch in einer Schublade hat.

Ich muss es für mich klar bekommen, was dran ist und wie es weiter gehen kann. Reflektieren, was die letzten Monaten war und endlich neu durchstarten und Neu beginnen. Nur eben mit einem Plan und Ziel. Was noch nicht so klar ist, auch die Wut auf Menschen muss weniger werden, vorallem auf Christen, damit ich wieder Gemeinschaft mit Christen leben kann. Aber da kann ich mich nur in die Hand von Jesus geben und vertrauen, dass er mir die richtigen Menschen in den Weg stellt, mit denen es lohnt, geistlich unterwegs zu sein. Keine Überflieger oder auch keine lauen Schlafmützen, eben klar sein im Leben mit Jesus. Das ist gar nicht mehr so leicht zu finden.

Babysteps, das ist wichtig. Das ich nur noch in meinem Tempo gehe. Das tue was ich kann und mir lerne wieder mehr zuzutrauen. Und Vergeben, vergeben, vergeben!

Blessings

2. Feb, 2019

Gedanken über Gedanken, immer wieder mache ich den Fehler und lasse mich in ein Gespräch mit Menschen verwickeln, von denen ich schon oft verletzt wurde und es für mich keine Frucht bringt. Menschen die nicht verstehen können und nicht wollen. Die Helfen könnten, aber sich der Hilfsbereitschaft entziehen. Durch diesen Kontakt geht es mir nicht gut und ich merke, dass es mich sehr aufwühlt. Ich werde von der Person mehr unter Druck gesetzt, als das ich im Moment tragen könnte. Einerseits möchte ich die Öffentlichkeitsarbeit ja auch weiter fokusieren und dann streitet in mir ein Teil, der sagt: "Für was das Alles? Das interessiert die Welt oder andere Christen doch eh alles nicht. Geh einfach in ein ruhiges Leben ein."  Nunja, klingt ja einfach, nur noch Ruhe und nix mehr denken oder machen. Aber das ist total gegen meine Persönlichkeit, die ständig in Aufruhr ist und seit jüngster Kindheit, Ungerechtigkeit nicht anschauen kann. Ich muss einfach reagieren und mich für andere Menschen, denen es nicht gut geht, einsetzen. Meine Ungeduld ist mir so oft im Weg. Ich hätte es gerne schnell oder gar nicht. Typisch! Tja Jesus, da hast noch Arbeit an mir.

Naja mein Selbstvertrauen ist halt immer noch recht am A...!  Ich glaube es immer noch noch nicht, dass ich das könnte und wenn ich so hinschaue, glauben es anscheinend die Wenigsten, wobei Jesus mir sagt: "Elke, höre NICHT auf die Menschen".

Wisst ihr, ich habe so viel zu sagen. So viel zu geben und bin auch sehr angegriffen, wenn ich meine Fühler ausstrecke. Gerade habe ich auf ERF ein Interview angehört von Inka, die auch Traumatherapie gemacht hat. Sie hat sehr viel zu sagen und auch viel was sie erzählt, was geistlich abgeht, könnte ich auch Bücher mit füllen.

Was mich total traurig macht, das öffentliche Medien immer die fertigen Zeugnisse wollen, die komplette Heilung. Aber ist der Weg mit Jesus in Heilungen nicht auch wichtig und Mutmachend?? Begreifen diese Leute nicht, dass es die Heilung auf der Welt nur punktuell gibt? Ich meine, klar kann es die Heilung auch ganz geben, aber es spielen immer auch die Voraussetzungen die ein Mensch hat, mit!

Inka erzählt davon, dass sie wenige Jahren (glaube 3 sind es) eine Traumatherapie gemacht hat und nun Alles soweit okay ist. Aber es ist auch ein Unterschied, was bringe ich an Traumata mit, waren es Mono oder Mehrfachtraumata. Wie lange bin ich in den Symptomen und WAS haben diese aus meinem Leben gemacht! Sie hat vier Kinder und einen Mann, eine Kernfamilie und und und.

Doch es ist wichtig, wer was mitbringt und was er an Stützen erfährt und erfahren hat. Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und genau das passiert bei mir im Umfeld gerade, wo ich echt gerne diesen Mensch aus meinem Leben verbannen würde, Christ oder nicht. Mir wird so Druck gemacht, dass ich doch mehr machen muss. Das ich doch geheilt bin und und und. Ja, ich habe sehr viele Heilungen erfahren, darüber schreibe ich auch im zweiten Buch. Doch habe ich immer noch Defizite, die es mir schwer machen, vertrauensvoll in die Welt zu gehen. Auch wenn ich jede Sekunde Jesus an meiner Seite habe.

Ich bin ich und ich gehe mit Jesus in meinem Tempo und höre auf ihn! Ich erreiche mit dem Blog sehr viele Betroffene, auch Menschen die mit Jesus noch nicht unterwegs sind. Es ist gut, wie es ist und ja ich werde mit Jesus darauf hin arbeiten, noch mehr zu tun. Nur wie gesagt und das ist so unfair, manche haben die Voraussetzungen und Hilfen - Gelder etc. was mir alles fehlt. Ich kann nur auf Vitamin B hoffen und das Jesus den richtigen Menschen mir an die Seite stellt, der mir behilflich unter die Arme greift.

Ich bin halt mit der Sache noch nicht durch, die mir so im Nacken hängt...Trennungen und Verletzungen in allen  Richtungen. Verluste, die ich bearbeiten muss. Denn diese aktuellen Verletzungen etc. haben die alten Reaktionen und Emotionen hochgetriggert. Ich habe niemanden (menschlich), der jeden Tag meine Dinge anhören kann und mich tröstet. Ich habe keine Familie die hinter mir steht, ich habe eine Minirente und Grundsicherung, wo ich jeden Monat die Luft anhalten muss - wie ich das Alles tragen kann. Auto geht kaputt und das Chaos kann beginnen. Ich habe KEINE christlichen Freunde, die mich geistlich wirklich in die Mitte nehmen, doch R. sie kommt einmal die Woche und betet oft für mich und gibt mir Trost. Aber das Powergebet, das getragen werden, fehlt.

Ich bräuchte nach dem langen draußen sein (Gemeinde oder zu Christen dazu gehören) und den schweren Verletzungen die ich erlebt habe, Unterstützung mich überhaupt noch mal in eine Gemeinde zu trauen. Nur, es gibt Niemanden, der mich da mit ziehen würde. Ich bin eigentlich echt emotional NUR mit Jesus unterwegs. Das reicht aber den satten Leuten nicht, es auch als Weg mit Jesus und Zeugnis zu sehen. Ja ich weiß, ganz schön blöde und doofe Gedanken im Moment.

Ich weiß aber auch nicht, warum das Alles so gekommen ist, seit dem ich Christ bin, ich bin noch nicht dahinter gestiegen, warum ich diese Dinge alle Alleine tragen muss. Sollten wir Christen nicht zusammen auf dem Weg sein?

Ich werde mein zweites Buch zu Ende schreiben, wenn es mir wieder körperlich besser geht, dann werde ich mich wieder dran setzen. Ich schreibe ja an sehr harten Dingen in dem neuen Buch, daher muss ich mit den Kräften haushalten.  Dann werden wir sehen, was weiter gehen kann! Ich komme mir immer noch so sinnlos vor, so unnütz auf dieser Welt...ich weiß, das klingt depressiv, aber das ist was ich geimpft bekam und muss nun sehr kämpfen, das zu verändern, dass diese Menschen NICHT recht hatten! Gerade in der Zeit 2016-2018 wo ich eigentlich wirklich gut unterwegs war und alles gut gestartet ist...und dann mir alles genommen wurde!  Um so lieber man die Menschen hatte, um so mehr konnten sie verletzen. Bewusst wird es Einem erst, wenn man aus den Dingen raus ist. Blöder Shit

Was ich in dem Interview auch raus hören konnte von Inka, sie hat wie ich immer den Wunsch gehabt, in Lobpreisbands zu singen. Sie startete (wie ich) es jedesmal und hatte eins oder zwei mal mitgemacht und dann wurde sie entweder schwer krank und konnte dann nicht mehr mitmachen oder es kamen andere Sachen, die sie davon fernhielten! Boah, wie ich das kenne. Bei mir auch immer das Gleiche und daher kommt das Gerücht in der Gemeinde, dass man sich nicht auf mich verlassen kann! Aber sie sagt auch, dass es immer geistliche Angriffe waren und sind. So ist es auch und gerade Christen, die sich damit beschäftigen, müssten es erkennen und nicht den Anderen dafür noch fertig machen. Da sind mächtige Gebete wichtig!!

Bei mir war es ja auch so., Ende November habe ich so ein super Erlebnis in einer neuen Gemeinde gehabt. Wo ich im Lobpreis mitsang und für die noch fremde Gemeinde beten und lesen durfte, nach nur drei Wochen dazu gehören. Dann war es schlagartig vorbei und ich wurde sehr krank. KrankWeinenWar seit der Zeit nicht mehr in der Gemeinde und traue mich auch nicht mehr, siehe oben!

Wichtig ist es für mich jetzt, echt zur Ruhe zu kommen. In Ruhe mein Buch weiter zu schreiben, sobald die Kraft wieder da ist und dann Jesus einfach machen lassen. Ich habe auch so viel wieder zu lernen, allem voran, Vertrauen in Menschen, was sehr erschüttert ist!

Wer mag darf gerne für mich beten. Ich würde auch gerne mal eure Meinung hören, ob ich weiter machen sollte oder vielleicht doch das Feld anderen überlassen, die es besser machen können. Danke für euer Feedback und Treue

Blessings