10. Mrz, 2019

Zeige was in dir ist - Du darfst es bei Jesus immer!

Enttäuscht!! Jap von mir selbst. Ich war fest der Überzeugung, ich schaffe es heute in die Gemeinde. Aber weit gefehlt, ich stand auf und machte mich fertig um zu gehen, doch plötzlich, wie ich es kenne - kam etwas in meine Gedanken und vor allem ins Gefühl und ich ging NICHT!

Gerade, weil Einige aus der Gemeinde an mich gedacht haben und mich zum Singen am nächsten Sonntag eingeladen haben, wollte ich mich überwinden, um gute Erfahrungen zu machen. Doch die Angst hatte mal wieder gesiegt. Ich versuchte Jesus da mit rein zu nehmen, aber überredete ihn, nicht hin zu müssen. Ich machte mir dann ein Frühstück und schaute mir einen Gottesdienst im Fernsehen an. Da kann mich keiner verletzen und keiner dumm anmachen oder Fragen stellen, die ich nicht beantworten will! Maske muss ich dann auch nicht tragen. Ach man, doof!

Nein kein Rückschlag, aber einfach nicht der richtige Schritt in die Richtung, doch bessere Erfahrungen zu machen. Vielleicht hätte es mich tatsächlich aufgebaut und Kraft schöpfen lassen, gerade für das, was ich am Mittag erlebte.

Ich kümmere mich, soweit es in meiner Kraft steht, noch ein bisschen um einen Menschen aus der alten Gemeinde. Es ist sehr schwierig, weil schon eine Einsichtigkeit da ist, aber der Stolz, es alleine schaffen zu müssen überwiegt! Obwohl der Schrei nach Hilfe laut ist. Die Scham, dem Ganzen hilflos ausgeliefert zu sein - macht alles schwierig. Auch eine Psychose die zu erkennen ist, das Ganze erschwert. Es wäre professionelle Hilfe wichtig!

Ich war mit diesem Menschen um ein Uhr verabredet und ich hatte es geahnt (aufgrund meiner eigenen Ängste-und Krisenvorerfahrungen), dass sie/er nicht da sein würde (ich halte es mal so anonym..man weiß ja nie). Es war genau so, wie ich dachte. Ich hielt lange Ausschau nach der Person, aber diese kam nicht. Also fuhr ich zu ihr/ihm nach Hause und traf, okay nennen wir die Person mal Paul...stockbesoffen auf dem Sofa an. Paul war nicht im Gottesdienst gewesen, wie von Paul geplant, sondern Paul besoff sich lieber und trauerte und hasste die Welt. Komisch, dass Pauls Gemeinde da nicht greift.......

Ich nahm Paul erst mal in die Arme und versicherte, ich werde da sein und helfen, wo es gewünscht wird. Es war eine sehr anstrengende Situation für mich und ich war auch etwas hilflos. Immer wieder bekam Paul einen Zusammenbruch und weinte herzzerreißend! Jetzt soll auch bald Pauls Hund sterben, der jetzt Leukämie haben soll. Die Welt kann schon richtig scheiße sein, dass weiß ich doch selbst. Jeder meiner Psychologen und Helfer würden jetzt zu mir sagen: Mensch Elke, kümmere dich jetzt mal um dich. Aber ich kann es NICHT, ich kann einen Menschen nicht so im Leid alleine lassen, aber manchmal sind einem die Hände so schlimm gebunden. Ich kann solche Pauls in meinem Leben NICHT dazu zwingen, sich Hilfe zu holen, doch ich kann ihnen nur sagen: " ich bin da, soweit es geht". Ich kann diese Pauls in den Arm nehmen und etwas Geborgenheit schenken. Ja, schenken und das bedingungslos und ohne Hintergedanken. Trotzdem haben so manche Mitmenschen dreckige Hintergedanken, über die ich stehen muss, sonst kann ich Niemanden mehr helfen. Da ich mein "helfen" eh nur aus der Kraft von Jesus heraus kann und ich es niemals alleine schaffen würde, weil ich selbst oft schwach bin, muss ich lernen diese dreckigen Bemerkungen nicht mehr zu hören. Wie sich Jesus im Vorfeld schon um andere Lästerer gekümmert hat, wird er diesen Menschen auch das Maul stopfen. Aber vielleicht sind diese Erzählungen auch nicht wahr, ich weiß es nicht und gebe diese Aufregung auch Gott ab, denn sonst kann man ihm nicht dienen!

Ich bin im Kriegsfeld, da wo die Menschen sind, die schweres Leid zu tragen haben und viel Trost brauchen, vor allem auch einen Weg aufgezeigt bekommen müssen, wie sie das Alles überleben können. Ich bin viel und intensiv mit diesen Menschen im Kontakt und besuche/treffe sie auch. Ich bin Nicht nur mit mir und meinem Leid beschäftigt, wie sich wohl mancher hier sein Bild über mich getroffen hat.

NEIN ihr Lieben, ich bin im Dienst.

Nicht nur wenn ich draußen Lesungen oder Vorträge machen würde, als christlich verehrter Star...nein AM MENSCHEN, da wo Jesus mich hinstellt, ohne jeglichen Applaus oder Fans! Nur ich mit Jesus, der uns mit seinem Heil oft im Gespräch ummantelt.

Wirklich, ich staune nicht schlecht, wie Jesus das macht.

Denn ich selbst kenne das Alles! Bin jetzt erst ein bisschen gestärkt und gesundet von meiner schweren Krankheit, an der ich in Vergangenheit auch hätte sterben können und doch gebraucht Gott mich, um auch für Andere da zu sein. Ich finde, aber das musst du Leser nicht glauben, der mich verurteilt hat...du solltest mal genau hinschauen, wer ich bin! Ich bin kein Borderline-Monster, (die meisten Menschen mit Borderline, haben einen sehr guten Charakter und einen hohen IQ) ich bin sehr reflektiert und für manchen zu ehrlich!

Ich bin ein Mensch mit Charakter und liebe Gerechtigkeit, für die ich immer meinen Mund aufmachen werde und bei großem Unrecht mit Jesus zusammen, einem Menschen auch mal klar das Maul stopfen kann. Nein nicht mit Gewalt, sondern mit dem Recht was Gott spricht. Mit Wahrheiten, die mancher aus falscher Gottesangst niemals aussprechen würde!

Doch es gibt Menschen und ich behaupte Eine davon bin ich auch (siehe Johannes der Täufer, Paulus, David etc) die nicht zimperlich sind, wenn es darum geht, auch mal den Mund aufzumachen. Christen sind so mit ihrer Harmoniesucht beschäftigt, dass sie nicht mal sehen oder verstehen, wie Jesus selbst öfter mal auf den Tisch gehauen hat, nicht nur im Tempel wo Er die Tische umgehauen hat. Die Menschen sind ihm manchmal auch so richtig auf die Nerven gegangen! Er war MENSCH!!! Durch und durch!

Ich wünsche mir so sehr, dass Jesus mich in nächster Zeit noch ein bisschen mehr mit Seiner Kraft füllt und ich Seine Richtung wo es hingehen soll bei mir, erkennen kann! Das diese sinnlosen Kämpfe, die es manchmal in mir gibt, aufhören oder besser zu Händeln sind! Wir haben da draußen, in dieser Welt so viel Dunkelheit und wir müssen diesen Menschen, die keine Hoffnung haben, auch Christen (die es zuhauf gibt) und diesen die Jesus noch nicht kennen, EIN FETTES LICHT WERDEN.

Da sein, am Menschen und nicht nur mit tollen Events, wo danach kaum Veränderung passiert. Diese Menschen brauchen unser da sein und unsre Liebe, wie es Jesus uns vorgelebt hat. Und Ja auch wir Helfer brauchen oft jemanden der mal da ist oder uns auch mal aus der Dunkelheit führt. Denn KEINER, NICHT EINER ist so ein geistlicher Überflieger, dass er alles tragen kann, auch wenn es sich so mancher Christ einredet...bis zum großen Knall und Krise.

Seien wir ehrlich zueinander und miteinander! Weg mit den Masken. Mal trägt der Eine, dann wieder der Andere! Werdet skeptisch, wenn jemand immer so tut, als ob er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, denn diesen wird Gott vielleicht mal zu einem Toren machen. Gottes Worte, nicht meine!!!

 Blessings