5. Feb, 2019

Was für eine harte Zeit - doch gehalten von Jesus

Was für eine Achterbahnfahrt! Doch ich habe good News, wobei ich noch Angst habe mich zu freuen. Heute bekam ich den Entzündungswert zurück, der vor 2 Wochen bei über 2000 war und normal sollte der bis höchstens 50 sein. Jetzt war er vollkommen in der Norm. Clostridien wurden wie gesagt auch keine mehr festgestellt. Bin auf einem guten Weg, aber ich kann mich noch nicht freuen, erst nach überstandenen 6 Wochen, ohne Rückfall, kann ich sagen: "Auch das habe ich wieder geschafft."

Ja, es war eine harte Zeit und so ganz durch bin ich nicht und ich würde es nicht schaffen, wenn ich Jesus nicht an der Seite hätte und die Leute, die er mir in den Weg gestellt hat und die noch an mich ran kommen. Viele sind es nicht mehr. Nach der langen Zeit, seit Mitte Juni eigentlich, schaffe ich es kaum mehr gut in Kontakt zu gehen. Menschen gut auszuhalten.

Seit November kam ja die Krankheit mit dem Darm und ich hatte damit ein Alibi nicht mehr unter Menschen zu gehen oder Gemeinschaft zu suchen. Doch es hat seinen Preis, es hat die Psyche wieder bestärkt auf Rückzug zu bleiben. Es fällt mir so tierisch schwer, mich gerade nicht von dieser Welt da draußen nicht bedroht zu fühlen. Saublöd, denn das hatte ich eigentlich überstanden. Also auf ein Neues und es braucht viel Kraft und Mut. Ich muss wieder unter Menschen und in die Realität, nicht nur Kontakte über Netz und Facebook oder hier. Am 13.2 habe ich ein Gespräch mit meinem noch Ex-Therapeuten, ob das Alles weiter gehen kann, ob er mir überhaupt noch helfen kann. Wir kennen uns schon 25 Jahre. Krass oder? Manchmal ist es auch an der Zeit, NEUES zu beginnen und vielleicht brauche ich jemand ganz Neues, der/die mir bei den letzten Schritten helfen kann, der mich noch nicht kennt und irgendwie doch in einer Schublade hat.

Ich muss es für mich klar bekommen, was dran ist und wie es weiter gehen kann. Reflektieren, was die letzten Monaten war und endlich neu durchstarten und Neu beginnen. Nur eben mit einem Plan und Ziel. Was noch nicht so klar ist, auch die Wut auf Menschen muss weniger werden, vorallem auf Christen, damit ich wieder Gemeinschaft mit Christen leben kann. Aber da kann ich mich nur in die Hand von Jesus geben und vertrauen, dass er mir die richtigen Menschen in den Weg stellt, mit denen es lohnt, geistlich unterwegs zu sein. Keine Überflieger oder auch keine lauen Schlafmützen, eben klar sein im Leben mit Jesus. Das ist gar nicht mehr so leicht zu finden.

Babysteps, das ist wichtig. Das ich nur noch in meinem Tempo gehe. Das tue was ich kann und mir lerne wieder mehr zuzutrauen. Und Vergeben, vergeben, vergeben!

Blessings