5. Jan, 2019

Suche Frieden und jage ihm nach - jeder will es, kaum jemand kann es

Ich wünsche meinen Lesern hier ein richtig gutes Neues JAHR!!

Okay, das Jahr ist schon paar Tage alt. Bei mir war der Jahreswechsel wie Weihnachten ein auskurieren meiner Darmgeschichte und viel Ruhe geben!

So ganz über dem Berg bin ich immer noch nicht. Ein paar Blutwerte sind durcheinander und müssen irgendwie sich wieder normalisieren. Durch das zwangsweise Fasten, habe ich nicht nur ziemlich abgenommen, sondern auch das Protein und einiges mehr, ist durcheinander. Es kann gefährlich werden, wenn man nicht dagegen steuert. Vorerst habe ich Darmmäßig echt Ruhe und vertraue, dass es jetzt vorbei ist. Doch muss ich ab dem 8.Januar noch mal eine Runde von dem teuren Antibiotika nehmen.

Irgendwie ist mein Kopf gerade sehr leer und doch möchten sich Gedanken aufdrängen, die mich nerven. Es ist ein neues Jahr und viele reden von neuem Anfangen, Dinge anders machen etc.

Ich selbst habe mir keine Vorsätze vorgenommen, ich möchte es einfach mal Gelassener angehen. Versuchen nicht so viel Druck aufzubauen und vorallem, möchte ich KEINEM Menschen mehr irgendwas beweisen müssen.

Was ich letztes Jahr gelernt habe, ich bin GUT so wie ich bin. Menschen müssen mich nicht mögen. Menschen können so grausam sein, das erlebte ich ja seit 2016 fast durchgehend. Doch das Ausharren, das Stille werden, Gott in alles rein zu lassen, hat mich wachsen lassen. Viele Dinge neu erkennen. Ich erkenne Einiges was falsch gelaufen ist und warum. Gut ist es nicht, es ist sogar zum Teil sehr schmerzhaft, aber es ist heilsam, denn jetzt kann ich Angewohnheiten oder Abhängigkeiten in die ich mich begeben habe verändern.

Ich würde heute einiges anders machen. Damals bei meiner Lesung zum Beispiel. Es war von Anfang eine boshafte Stimmung und verseucht an diesem besagten Abend: von irgendwas, was nicht da hin gehörte. Ich hätte damals diese kleine Gruppe von Menschen, die diese fast dämonische Stimmung verbreiteten  (es war NIE eine echte oder gesegnete Freundschaft, obwohl ich es gerne wollte), einfach nach Hause schicken sollen und einen meiner Mit-Musikern die Moderation machen lassen sollen. Ganz klare Grenzen setzen.

Ich glaube, dass ist mir jetzt klarer. Ich werde es in Zukunft tun. Vorallem auch mehr meinem ersten Bauchgefühl glauben und es nicht zerreden. Denn oft stimmt der erste Eindruck, den wir von jemanden haben. Wir können zwar gerne noch mal genauer hinschauen, aber das erste Gefühl nicht vergessen! Das hilft Wölfen gar nicht erst auf den Leim zu gehen.

Ja, ich habe gerade im Jahr 2018 so viel Lehrgeld gegeben, bin schwer enttäuscht, verletzt und verlassen worden. Ich bin verleumdet worden und gemobbt, doch ich bin noch da. Stärker den je und darauf baue ich auf.

Was ich genau machen kann oder soll, ich weiß es nicht. Ich meine im Bezug auf Vorträge oder Lesungen halten. Nicht, dass ich es nicht schon könnte. Das ist nicht das Problem, doch ich denke - es muss noch ernsthaft und wahrhaftig Vergebung passieren. Ich kann nicht einfach nur vom Kopf her vergeben und das Herz geht nicht mit.

Darum wurde ich wieder so krank, weil es eben nicht vergeben ist, was ich alles so erlebte und durchlebte. Ich möchte diesen Kreislauf durchbrechen. Wenn das erledigt ist, dann kann ich freier und besser nach außen gehen und für Jesus Zeugnis sein, so Gott will. Nur es muss echt heil sein, auch die Gedanken, die ich oft gegenüber manchen Personen die mich verletzt haben, noch hege.

Ich würde gerne im Jahr 2019 über meine Heilungen, die ich gehabt habe erzählen. Mehr mich darauf konzentrieren.

Was ich über Gemeinden oder Wölfe zu sagen hatte, ist das meiste gesprochen/geschrieben. Jeder darf damit machen was er möchte. Mein Leben soll immer weiter Richtung Heilung gehen,  Hilfe für Andere sein und Mut/Hoffnung schenken. Weiterhin auch gegen Stigmata und Schubladendenken aufstehen. Das ist was ich möchte. Ich kann die Christen nicht ändern, die es nicht kapieren wollen, um was es wirklich geht. Sie stehen vor Jesus und müssen Rechenschaft abgeben. So mancher Pastor auch. Vorallem habe ich es jetzt erlebt...wie Gott selbst, auch wenn es ein absoluter Cut ist, Gerechtigkeit schenkt. Er ist ein gerechter Gott, ER kann nicht anders.

Nun, ab nächste Woche werde ich wieder beginnen aktiver zu werden (wenn es die Gesundheit zulässt) und auch weiter am zweiten Teil des Buches schreiben. Es stehen zwei Gespräche an, mit dem Ex-Seelsorger und mit meinem Therapeuten. Wie gesagt, nur mit echter Vergebung werde ich weiter leben, nicht mit halbherziger Vergebung, daran lässt sich nichts rütteln. Ich erlebe Menschen, die mit dem Mund bekennen, sie haben vergeben, doch ihr Herz und ihre Bitterkeit spricht eine andere Sprache!

Ich erkenne es zum Beispiel an meiner Familie. Mit keinem habe ich Kontakt und ich weiß, es wird niemals besser werden. Es sei Gott tut ein Wunder. Doch ich hasse niemanden mehr aus der Familie, egal was mir angetan wurde. Ich bin frei und habe da echte Vergebung. Das ab und zu Trauigkeit nach oben kommt, das ist normal, das wird auch immer so sein. Denn es ist ein Verlust von Menschen, mit denen ich eine ganze Weile gelebt habe. Aber ich bin nicht Bitter und nicht mehr krank dadurch. Ihr werdet ihm zweiten Buch sehr viel lesen können und dann das Wunder erkennen, was gewirkt wurde. Denn ohne Vergebung und Gott wäre ich kaputt und vielleicht in allen möglichen Süchten gefangen. Doch wie gesagt ich bin frei.

Daher brauche ich auch diese heilende Vergebung und gutes Miteinander mit dem Ex-Seelsorger, der so viele andere Rollen noch hatte und genau das ja so fatal ist. Mit einfach los lassen ist es nicht getan und diese billige Vergebung funktioniert da nicht. Doch wie gesagt, ich habe viel gelernt und kann dem Menschen begegnen. Vor wenigen Tagen rief ich ihn sogar an und ich merkte es war fast okay. Eine Chance!

Geduld und Ruhe ist wichtig. Ich bin so gespannt, wie dies verändert wird. Ich kann nur staunen, wie Dinge sich manchmal ohne das ich was tue verändern oder einfach vorbei sind, wie mein Cypermobbing. Ich weiß noch, an dem Tag wo ich suizidal war, wo alles zusammen gebrochen ist. Schrie ich zu Jesus, er solle das beenden. Über den Menschen der mich mobbte, sagte ich sogar, ER solle ihn zerschmettern. In einem Psalm schreit David auch so etwas zu Gott. Naja, ich habe es im nachhinein zurück genommen, weil es doch ein bisschen hart wäre.......

Aber hier bin ich, ich möchte mir das Leben nicht mehr nehmen. Ich will leben, das wurde mir sehr bewusst, als ich mit 40 Grad Fieber im Krankenhaus lag und nichts mehr ging! Auch wenn es nicht so ist, wie ich es gerne hätte. Wenn ich auch vieles noch nicht erreicht habe oder sogar aufgeben musste. Auch wenn ich wieder an meinem Selbstwert und Selbstbewusstsein arbeiten muss, was mir genommen wurde. Ich weiß aber, ich bin nicht alleine. Manchen von Euch geht es auch so und ich freue mich drauf, wenn wir zusammen den Weg gehen und uns gegenseitig Mut machen! Ich würde mich auch freuen, wenn wir mehr Austausch auf der Seite haben! Unter dem Gästebuch ihr vielleicht auch mal was da lasst.

Auf ein Gutes 2019 !! Wir rocken das!