30. Dez, 2018

Was für ein Jahr 2018 - doch trotz schlimmen Leid unter Gottes Segen

Jetzt ist es fast vorbei, das Jahr 2018. Ich denke, dies war das heftigste Jahr, was ich auf Erden hatte. Sicher waren viele schwere Jahre dabei, aber dieses Jahr war so sehr bewusst. Es war geistlich so stark geprägt und ich lernte die Menschen wirklich kennen. Wie sie sind und sein können. Wir Menschen sind NICHT GUT! Auch nicht wenn wir sagen wir sind mit Jesus unterwegs! Bei so vielen Christen und auch bei mir, habe ich dunkle Abgründe kennen gelernt. Ohne die, die sag(t)en sie folgen Jesus nach und leben wie die Teufel auf Erden. Ja, es war ein schlimmes Jahr. Vorbei ist es noch nicht. Aber es ist ruhiger in den letzten Tagen des Jahres.  Eine Krankheit zwingt mich auch sehr viel Ruhe zu geben. Dadurch komme ich sicher auch immer wieder an die Grenzen meiner psychischen Belastungen. Aber das Reden meines Herrn im Moment ist viel und intensiv. Er redet zu mir in allen möglichen Situationen. Er gönnt mir gerade die Zeit, nur mit ihm und mit wenig Menschenkontakt. Vorallem nicht mit Menschen die schräge Ansichten haben und mir erzählen wollen, wer ich bin und was ich zu tun hätte. Nope ihr lieben und wenn es euch tausend mal nicht gefällt und ihr mich ablehnt. MICH LEHRT DER HEILIGE GEIST, was ich wissen muss, dass zeigt er mir. Würde er bei dir auch tun, würdest du dich nicht ständig mit Events, Blendungen und Menschenmeinungen ablenken. Es ist so wichtig im Glauben an Jesus Hand zu gehen und dem Zirkus, meist auch in Gemeinden zu entfliehen. Nein ich sage NICHT, dass ihr nicht in die Gemeinde gehen sollt. Das wäre nicht okay und im Sinne von Gott. Doch jeder sollte eine Gemeinde haben, die einigermaßen tragen kann und ein Ort ist, wo ich mit Geschwistern unterwegs sein darf.  Es muss aber eine reife Gemeinde sein und in dem Punkt seit Wachsam und Achtsam. Die meisten sind es nicht mehr! Warum redete Jesus selbst, über die 7 Sendschreiben. Erzählt euch jemand...das sei in unsrer Zeit nicht wichtig...glaubt es nicht. Es ist wichtiger denn je! Fast jede Gemeinde wird sich in einer dieser genannten Gemeinden erkennen. Heute las ich wieder einen Artikel über eine große Gemeinde in Stuttgart. Wieder ein Mensch, schwer verletzt, sogar aus der Leiterreihe. Was tun die Gemeinden nur? Sollen sie wirklich das Haus Gottes wie eine Firma leiten? Vor langen Jahren, ich weiß es wie heute, saß ich als geistliches Baby in einer Versammlung. Plötzlich wurde es mir schwindelig und ich wusste nicht was passiert gerade. Ich hörte in mir eine Stimme im Herzen, ich solle der Gemeinde mitteilen: "Wir sollten aufhören Firma zu spielen". Der Aufschrei war heftig oder mir eine überbraten, doch Ruhig zu sein und was das soll...nur eines der wenigen Dinge, die dann auf mich einbrasselten Ein Bruder kam auf mich damals zu und meinte: "Elke als du die Worte gesprochen hattest, rüttelte etwas an meinem Stuhl".

Ich verließ damals heulend den Raum. Mit Jesus an der Seite, der mir zusicherte es war richtig, es auszusprechen. Doch in der Gemeinde wurde ich auch diesbezüglich in eine Schublade gesteckt. Weitere Dinge, die ich im Geiste hörte und die sich alle schon bewahrheitet haben, wurden irgnoriert. Glaubt mir, ich wäre froh gewesen, damals nicht diese Dinge aufdecken oder sagen zu müssen. Warum auch? Ich verstehe das bis heute nicht. Keine der Warnungen wurden ernst genommen. Als sie eintrafen, wurden sie einfach ignoriert. Bis heute keine Buße getan oder mal eine Entschuldigung für die miese Behandlung. Aber das ist auch egal. Wollte es nur mal aufzeigen und ich gebe Brief und Siegel, es geht vielen so. Die Christen sind so Blind in ihren eigenen Reihen. Jeder so auf seine Meinung und Wahrheit bedacht. Vorallem tun wir uns so schwer umzukehren, Fehler zuzugeben.

Ich möchte aber jetzt wieder zurück zu meinem Jahr 2018.

Schon vorletztes Jahr 2017 an Silvester ging es bei mir los, dass ich heftig in eine Krise kam. Den ersten Aufenthalt in der Klinik wegen Suizidgedanken hatte ich schon im Januar. Ich war so müde vom Kämpfen. Seid Oktober 2016 hatte ich mit dem Stalker und Verleumder zu kämpfen und die anstehende Trennung mit dem Seelsorger, weil es da auch schon sehr lange nicht mehr lief, wie es sollte. Jetzt nach der Trennung in diesem Jahr, wurde mir so viel klar. Ich bin gewachsen durch die Trennung. Sehr sogar und mein ganzes Leben ist wieder in der Hand dessen, der mich echt liebt und wo es hingehört. Wo ich mich nicht abmühen muss, gesehen oder akzeptiert zu werden. Denn das wurde ich nur im Rahmen der Seelsorge. Außerhalb, sobald Menschen dabei waren....war ich eine Fremde. Das Monster.

Ich wurde dann in die Klinik manipuliert, was die gedeckelten und schon fast überstandenen Traumata wieder Stück für Stück aufriss. Es war die Hölle. Ganze drei Monate hielt ich es aus, viel zu viel. Denn es hat einen Teil meiner Seele in Fetzen gerissen, ohne es wieder zu schließen. Die Reaktion: Unterleibs Op (Reaktion auf Missbrauchsgeschichten, die nicht bearbeitet waren). Nach der OP bin ich sofort mit wehenden Fahnen aus der Klinik raus. Doch es war die Vertrauensperson nicht mehr da. Er wollte den sofortigen Cut. Ich war noch nie so zornig auf Jesus wie zu der Zeit (ihr könnt es in den alten Blogeinträgen nachlesen). Doch diese Wut brauchte ER. Er verließ mich nie, egal was ich zeigte. Nach der OP erwischte mich eine Entzündung und ich musste wieder ins Krankenhaus, Antibiotika über die Vene. Antibiotika hatte ich viel zu viel dieses Jahr. Darum mein defekter Darm im Moment, was Jesus heilen wird. Ich habe die Zusage, aber es wird noch dauern.

Alles musste ich jetzt ohne "Seelsorger" verarbeiten und überstehen. Doch Jesus stellte mir den Psychologen von der Caritas treu an meine Seite, der mir sehr über meine Suizidgedanken half. Doch immer noch unermüdlich der gemeine Mensch, der mich im Internet zeriss und mir gefühlt die Existenz weg riss. Dumme Menschen, die ihn bis heute nicht durchschaut haben.

Durch beide Lasten, die mir da auferlegt wurden, brach ich total zusammen. Meine Suizidgedanken nahmen Gestalt an. Ich fand mich zuerst im Polizeiauto wieder, dann im Sanka, um in die Psychiatrie zu meiner eigenen Sicherheit zu fahren. Die Konsequenzen bezahle ich immer noch. Es war eine Lehre, die mir auch geistlich auferlegt wurde. Mein Stalker nahm diese Dinge, die ich im Blog schrieb, um mir das Leben schwer zu machen. Ungeschminkt und mit voller Härte trafen mich die Dinge, die er mir da antat. Nach diesem Ereignis mit der Polizei etc. wurde es Zeit mich nur noch auf Jesus auszurichten. Meine Zeit der Lehre ging wieder los.

Es war an der Zeit umzukehren. Gott zu sagen, dass ich seinen Tempel nicht zerstören werde, sondern leben und weiter Zeugnis sein. Mit allem Leid was ich zu tragen habe. Jesus befahl mir los zu lassen. Das hat viele Anläufe gebraucht, denn auf Grund meiner Psyche, ist es sehr schwer Kontrolle los zu lassen. Doch in Wirklichkeit hatte ich die lange schon nicht mehr. Wäre Jesus nicht der gewesen, der es unter Kontrolle hatte, ich wäre tod! Ich lebe noch. Mein Stalker ist Tod (ich berichtete im letzten Blog davon)...aber dazu möchte ich nichts mehr sagen.

Zu Alledem habe ich die Antwort meines Herrn. Würden manche Menschen wirklich erkennen, wer Gott ist. Nicht nur der Kuschelgott, in dessen unumstößlichen Gnade wir leben, würden sie seine Größe noch viel mehr erleben. Das ist nur Eines seines unbegreiflichen SEINS! Aber nicht mal Hirten wollen dies erkennen.

Ist so bequem Harmonie beizubehalten, koste es auch die geistliche wahre Lehre! Aber nicht das jetzt Missverständnisse aufkommen. Der Mann, der mich fast seelisch in den Ruin trieb, ist nicht wegen mir Tod (War keine Rache von Gott wegen mir...). Ich bin nur ein kleines Rädchen in dieser geistlichen Angelegenheit. Aber auch Eines der Augäpfel des Herrn, die angetastet wurden. Mehr wird von mir nicht mehr über den Tod und das Leben dieses Mannes über die Lippen oder Tastatur kommen. Vielleicht im dritten Teil meines Buches, vielleicht auch im zweiten Teil. Aber keine Diskussionen mehr darüber. Eins weiß ich aber gewiss: Gott lässt sich nicht spotten! Gott reinigt zuerst seine Braut (Gemeinde). Sie sollte heilig sein, wie sie IHM heilig ist.

Was ich wunderschönes erlebte, die Reise nach Israel. Dort erlebte ich Jesus sehr, dort heilte er viele Wunden und gab mir noch viele Dinge mit auf den Weg, die noch zu gehen sind. Ein Bruder half mir die Kosten für das Gutachten wegen Führerschein zu bezahlen. Meine Freundin R. und ich kamen uns durch Leid noch näher. Ich weiß, auf sie kann ich mich echt verlassen.

Irland stand auch noch auf dem Plan und dort begannen die Darmbeschwerden u. Keine Gemeinde mehr im Rücken, die mit mir unterwegs sein könnte. Wobei ich im Oktober in einer Gemeinde war, wo ich mich sehr wohlgefühlt habe und nach drei Wochen auch mit Musik machen durfte ohne davon geredet zu haben. Ich wurde einfach so eingeladen. Klar dem Feind war das ein Dorn im Auge...ich bin seitdem ich für diese Gemeinde auch laut vorne betete..krank. Der Feind hatte schiss ich könnte da zu heimig werden. Doch seine Macht ist da auch gebrochen. Ich warte noch, wo nun wirklich mein Platz ist.

Ich und Jesus sind jetzt gute sechs Wochen zusammen unterwegs (zwar schon ein Leben lang, aber im Moment wieder intensiver als sonst). Immer wieder zeigt ER mir Neues und vorallem meine Fehler! Er trennt mich von Menschen und bringt mich wieder mit anderen zusammen, die ich verlassen habe, weil ich auf Menschenmund gehört habe. Er zeigt mir meine echten und wahren Freunde. Im Moment zwei und viele, die mir ihre Liebe zeigen, aber leider nicht so nah bei mir wohnen! Es ist so viel im Umbruch.

Weihnachten verbrachte ich auf dem Sofa. Ich, Jesus und Spike. So ab dem dritten Tag ging es mir auf die Nerven, aber menschlich, weil ich es hasse, so lange "gefangen" zu sein. Ich hatte Pläne für Weihnachten, doch Jesus wollte, dass ich es mit ihm zusammen verbringe. Im Reden und Hören! So ist es auch jetzt Silvester. Wie gesagt, es war Hölle letztes Jahr! Dieses Jahr wäre ich eingeladen, aber Jesus...möchte, dass ich mich auch da ausrichte für das was ich hören muss. Kann keiner verstehen oder? Die Wenigsten sicher. Die Jesus nicht kennen, sicher nicht. Aber es ist so. Es tut auch nicht weh. Mein Darm lässt mich eh noch nicht alles essen! Daher....

Ich habe ein Buch, darin steht etwas, was nächstes Jahr so wichtig werden wird, ich schreibe es euch mal auf:

Jesus sagt zu mir: Ich führe dich auf einem Weg, der für dich der richtige ist. Je enger unsere Beziehung wird, umso vollständiger wirst du zu dem Menschen, als den ich dich erschaffen habe. Da du einmalig bist, weicht der Weg den du mit mir gehst, zunehmend von dem Weg anderer Menschen ab. In meiner unbegreiflichen Weisheit ermögliche ich dir, diesen einsamen Weg zu gehen und doch mit anderen in engem Kontakt zu bleiben. Je vollständiger du dich mir hingibst, umso freier kannst du andere Menschen lieben (das ist was, damit bin ich schon lange mit Jesus dran. Auch wenn Menschen so sind wie sie sind, sie lieben zu lernen!) Staune über die Schönheit eines Lebens, das von meiner Gegenwart durchzogen ist. Freue dich darüber, während wir in enger Gemeinschaft miteinander unterwegs sind. Genieße das Abenteuer, dich selbst zu finden, indem du dich verlierst.

Wow, oder?

Darum geht es im Jahr 2019!!

Dieses Jahr habe ich vorallem gelernt, NICHT mehr auf Menschenmeinungen zu hören. Jedesmal prüfen, wenn mir jemand was geistliches sagt, ist es wirklich das Sprachrohr meines Herrn. Ich will nie wieder in diese teuflischen Fallen gehen, in die ich in Vergangenheit getappt bin. Vorallem, renne ich keinem selbsternannten Pastor/in oder anderen komischen sich selbstdarstellenden Gestalten hinterher. Das ist sowas von mit Vorsicht zu genießen! Auch Theologen mit Studium sind nicht immer das was sie zu Sein scheinen. Also immer den Geist Gottes um Geistesunterscheidung bitten! Er gibt es dir! GERNE!!

Ich weiß ich bin ein Anstoß, auch in Christenkreisen gibt es Menschen die mich meiden und niemals einladen würden, aber das ist egal. Das was ich sehen darf, erleben darf, auch die ganz schlimmen Zustände...das bringt mich Gott immer näher und Menschenmeinung immer weiter weg. Solange der Herr mir die Richtung weist,  ich in seiner Spur bleibe, glaubt mir....ist alles im grünen Bereich!

Blessings