17. Aug, 2018

Lebe den Augenblick - So bringst du die Ruhe Jesus in dein Inneres

Leben den Augenblick und lege das weg, was dich belasten möchte und den Augenblick nicht betrifft. So ähnlich hat es mir Jesus gesagt, als wir uns in Israel unterhalten haben. Ich möchte so sehr in SEINE Gelassenheit und Ruhe. Es erfahren wie es ist, wenn man in ihm und mit Jesus ruht. Ansatzweise gelingt es mir auch schon. Aber gerade jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, wird mir klar was gemeint ist. Ich kann euch ein Beispiel nennen: Thema Gutachten. Es war nicht da als ich nach Hause kam, wie es die Gutachterin versprochen hat. Jetzt ist sie bis Montag im Urlaub. Ich hätte mich jetzt bis Montag aufregen können und meine Gedanken darauf richten. Ich habe es nicht gemacht, ich habe es Jesus gegeben und ihm vertraut, dass es gut geht. Ich versuchte das Hier und Jetzt zu leben. Das was gerade ist. Leute, da gibt es soviel zu entdecken. Man sieht plötzlich Dinge, die man vorher nicht wahr genommen hat. Ich bin heute erschrocken, denn die Blumen-Bienen-Wiese auf dem Weg, an dem ich fast jeden Tag vorbei komme, muss da schon lange sein...heute erst bestaunen können, weil heute erst gesehen. Als ich vorhin entschloss mit Spike an einen See zu fahren (es sind viele Jahre her, dass ich das mal gemacht habe), um Baden zu gehen, redete ich am See noch mal mit Jesus kurz über das Gutachten, um es ihm nochmal in die Hand zu geben. Als ich nach Hause kam, leerte ich den Briefkasten und staunte nicht schlecht, trotz Urlaub, hat die Gutachterin mir das Gutachten geschickt. Zwar nur ein Kopie, wo ich jetzt wieder innerlich könnte platzen, aber mich weigere...denn ich brauche für das Amt ein Original. Aber.....geht nicht heute, nicht morgen und am Sonntag nicht zu klären. Also lege ich das wieder ab und lebe den Augenblick. Damit ich im Hier und Jetzt bleibe und mich nicht runter ziehen lasse. Am Montag kann ich mich drum kümmern und mich aufregen, oder auch nicht, weil es vielleicht gar nichts mehr zum Aufregen gibt. Versteht ihr wie das gemeint ist? Das ist was Jesus möchte, das hilft uns in seine Ruhe zu kommen und eine Gelassenheit zu erfahren, die wichtig ist. Das möchte ich jetzt üben, üben, üben!!

Kurz möchte ich euch noch was erzählen. Mit den Selbstmordgedanken ist durch! Geheilt und ich werde auch alles dafür tun, nicht mehr da hin zu kommen. Das mit dem Führerschein, hat Gott zugelassen, um mir zu sagen: "Nicht so leichtsinnig und egoistisch mit meinem geschenkten Leben umzugehen. Das hat mir die Augen geöffnet. Das Leid um die Angst mit Führerschein, hat mich viel zuhören und nachdenken lassen. Ich möchte leben, auch wenn mir so vieles auf die Nerven geht und ich ab und zu so gar nicht in spießige oder konservative Systeme passe. Aber das hat Jesus auch nicht! Ich muss noch die ganze Zeit darüber nachdenken, was ich am Dienstag Nacht noch erlebt habe, als ich auf dem Weg nach Hause war. Am Bahnhof wartete ich auf meine S-Bahn und war schon sehr froh, dass ich doch noch vor 24 Uhr nach Hause kommen würde.

Als ich dann am Bahnsteig stand, sprang vor meinen Augen ein Mann auf die Schienen. Links und Rechts ist so eine hohe Mauer, dass jeder der nachgesprungen wäre, auch sein Leben riskiert hätte. Es waren noch sehr viele Menschen unterwegs, die Bahnsteige waren voll. Jeder schrie er soll wieder nach oben kommen, aber er reagierte nicht, lief wie in Trance in Richtung Tunnel, wo die Bahnen heraus kamen. Ich war echt unter Schock und fing dann  an zu Jesus zu reden und den Mann unter seinen Schutz zu stellen. Ich und ein paar andere Leute stoppten die Bahn, die einfuhr. Auf der anderen Seite wurden die Bahnen auch gestoppt und der Mann rannte in den Tunnel. Polizei wurde gerufen und sie durchsuchten den dunklen Tunnel. Ich bete zu Jesus und bat ihn, dass sie den Mann heil finden.

Nach einer Weile kam der Mann im Tunnel zu den Polizisten und stellte sich. Ich bedankte mich bei Jesus und wusste, der Mann verbringt jetzt eine Weile in der Psychiatrie.

Ich denke noch viel darüber nach, auch darüber, warum ich das am Ende meiner Reisen jetzt noch mitbekommen musste. Nun, auch damit wurde mir etwas gezeigt. Erstens, nicht mein Leben weg zu werfen, dafür kämpfen. Mit Jesus und den Profis, die er mir an die Seite stellt. Im Moment liebe ich mein Leben auch wieder.

Wie gesagt, stressen tun mich meistens Dinge, die nicht passen...durch Menschen. Aber es wird bald geheilt sein, wenn ich durch einen Prozess bin, der noch wichtig ist. Einer davon: Worte von Menschen auch mal abprallen lassen und überhören, was gelabert wird. Jesus wollte mir auch noch mal zeigen, dass es sich auch weiter lohnt, sich für die Schwachen stark zu machen und Mut zu schenken und Mut zu machen. Es bleibt spannend.

Heute habe ich mir so einiges aufgeschrieben, was zu tun ist und was ich die nächsten Monate angehen soll. Wichtig ist, mich nicht mehr schwächen und beirren zu lassen. Darauf achten, wen Jesus mir an die Seite stellt und wem er die Türe zu mir, zuschlägt. Er passt auf mich auf und lenkt das, was jetzt kommen soll. Mein Part- im Gehorsam bleiben und weiter Gelassenheit und Ruhe üben. Vielleicht auch was für dich? Es geht, ich erlebe es. Jeder noch so Betroffene von PTBS oder BPS kann anderes als diese Hochspannung erleben. Glaubt mir!

Ich habe die Auflage von Ämtern, (denen ich nicht erzählen kann, dass Jesus mir geholfen hat, wieder stabil zu werden)..dass ich jeden Monat der Führerscheinstelle ein Attest vorlegen muss, das ich stabil bin. Ein neuer Stachel im Fleisch. Aber ich bin gehorsam und versuche es demütig hin zu nehmen. Es ist wie es ist. Ich kann es nicht ändern und wenn ich noch so abkotze oder jemanden dafür die Schuld geben würde. Ja es ist wie es ist und gehört eben auch zum Wachstum und heilen. Auch wenn ich NIX verstehe. Ich lasse es in Jesus Ordnung und bin gespannt, wie es weiter geht, weiter ins Licht!

Blessings