16. Aug, 2018

Der Regenbogen der Demut - Jesus hält was er sagt! IMMER

Tausend Gedanken und Gefühle in mir. So geht es mir gerade nach der Zeit in Israel und die eine Woche die ich  als Betreuerin/Fahrerin unterwegs war. So viel Reden von Jesus mit mir, über das wie es weiter gehen und was dran sein kann. Aber nur begrenzt. Eigentlich zeigt ER mir immer wieder den nächsten Schritt. Immer noch hängt es an dem Thema "loslassen", egal wer oder was mir etwas angetan hat. Es ist tierisch schwer. Ich kann es, wenn ich abgelenkt bin und niemand den Namen erwähnt. Es  tut noch weh, klar nicht mehr so sehr wie am Anfang. Damals ging es auch mehr darum, Alleine da zu stehen (das Gefühl zu haben, denn die Wahrheit sieht anders aus). Es geht darum auszuhalten, dass ein Mensch eigentlich lange Zeit gelogen hat. Eine Art Manipulation passiert ist und ich es glaubte, dass es doch um mich ging. Am Ende, war sein eigenes Ego wichtiger, als Schadensbegrenzung zu tun. Was ich noch Feiger und schwierig finde: Los zu lassen, dass es jetzt so gehandhabt wird, wie es gehandhabt wird...ich muss aushalten, z.b wie ein Kontakt weiter gehen kann. Doch ich bin zu hundert Prozent sicher, dass auch da eine fette Lüge ausgesprochen wurde und die Person hofft, mich nie wieder sehen zu müssen oder in Kontakt zu kommen, nach dreizehn Jahren. Kann mein Fantasie sein, aber es fühlt sich real an und vieles, was ich erahnt hatte, ist ja passiert. Obwohl Jahre gesagt wurde, es passiert NIEMALS. Daher mein Misstrauen. Das muss ich Jesus jeden Tag vor die Füße werfen, bis Heilung passiert ist. Sie wird passieren, aber der Prozess da durch zu gehen, ist so wichtig, für vieles.

In Israel gab es so viele Begegnungen mit Jesus und Menschen, die fest in meinem Herzen sind. Ich kann vieles gar nicht in Worte fassen und bin immer noch irgendwie geflasht. Ich war ja echt am Ende bevor ich abflog, vor drei Wochen. Doch diese Liebe die Jesus mir wieder geschenkt hat, für Menschen, lässt mich jetzt mutig weiter gehen.

Wichtig ist, ruhiger zu werden. Lernen im Sturm echt das Steuer Jesus zu geben und zu vertrauen, dass ER es gut macht. Ich habe es so oft erlebt.

Ich konnte in den letzten Wochen so gut seine Stimme hören und ER hat mich so sehr überrascht, mit kleinen Dingen, bei denen mir trotzdem der Atem weg blieb. Selbst bei meiner Fahrt mit den behinderten Menschen, war Jesus Thema. Meine Freundin aus Berlin wurde noch mehr zu meiner Familie und Schwester! So ein großes Geschenk von Gott für mich.

Ich wurde so in Demut geführt. Was denken wir, wenn wir Demut hören? Oft ist es eine religiöse Auslegung, so nach dem Motto: Schlägt dir jemand auf die eine Wange, hebe die andere auch hin. Fordert dich jemand auf, eine Meile mitzugehen, gehe zwei mit etc.! Beides ist aber aus dem Kontext gerissen, und wird verdreht. Ist aber ein anderes Thema und ich habe keinen Auftrag zu lehren).

NEIN DEMUT ist was anderes. Ich lernte auf der Fahrt eine Frau kennen, ich erkannte gleich, dass sie und Jesus mal sehr eng waren und sie immer noch fest hielt. Ein kindlicher Glaube, mit wenig theologischem Wissen, sondern nur Vertrauen und Beziehung zu Jesus! So nach und nach erzählte sie uns ihre Geschichte. Ich wurde immer kleiner und... da spürte ich die wahre Bedeutung von  Demut! Sehr sogar. Diese junge Frau, hatte in ihrem kurzem Leben eine Tragödie nach der anderen durch. Unfälle, wo sie im Rollstuhl saß oder bei einem anderen, wo sie die Großeltern vorher gewarnt hatte, bei Gewitter nicht Auto zu fahren, diese getötet wurden. Sie selbst flog einem Polizisten in den Arm, als sie aus dem Wagen geschleudert wurde. Schwerverletzt. Aber Jesus hatte sie gerettet. So ging es die ganze Zeit. Ich weiß, jetzt wird viel Segen auf ihr sein! Ich werde fest dafür beten! Sie ist eine fröhliche Frau, die ein sehr kindliches Gemüt hat, der kleine Egostate meist oben ist. Sie ist schwer traumatisiert und macht aus Allem das Beste. Sie lebt sogar in ihrer eigenen Wohnung und kämpft weiter!

Auf der Fahrt äußerte sie, dass sie so gerne mal eine Kirche anschauen möchte. Ich erfüllte ihr diesen Wunsch sehr gerne. In der Kirche betete ich für sie und ich merkte, wie Jesus und sie wieder eng zueinander fanden. Sie sagte mir danach: "Das war das Schönste, was ich erlebt habe". Doch sie wusste nicht, dass Jesus noch was für sie hatte. Wir unterhielten uns einmal über Regenbogen und sie sagte uns, dass sie noch nie einen gesehen hätte in ihrem Leben. Jesus sagte zu mir: "Ich werde ihr noch Einen auf dieser Fahrt schenken".

An dem Tag, als es soweit war, war ich schon in Aufregung. Von dem was ich gehört hatte wollte ich nichts erzählen. Ich traue mich oft nicht, Botschaften zu erzählen, dies wurde mir mal in der Gemeinde verboten, Seit dem habe ich Angst davor. Muss wieder besser werden. Wir machten Samstag einen Spielenachmittag und es war soweit. Es regnete draußen. Ich hörte, dass es soweit sein sollte. Der Regenbogen für die junge Frau, sollte bald erscheinen. In dem Raum, in dem wir saßen waren die Sonnenjalousien unten und ich begann diese zu öffnen. Aber es war nichts zu sehen. Etwas später gingen wir nach unten und ich merkte in mir, es ist soweit! Ich blickte nach draußen und da war Er!!!!! Der Regenbogen war aber kein Bogen, sondern er zeigte von der Erde in den Himmel! Er hatte die kräftigsten Farben, die wir je wahrgenommen haben. Steffi (meine Freundin aus Berlin, die dabei war) begann aus Freude zu Weinen und ich sah die Frau an und sagte ihr: "Der ist für dich, den hat Jesus dir geschenkt, weil du es dir so gewünscht hast Einen zu sehen". Sie sprang auf und jubelte vor Freude. Eine Freude, die mich wieder sehr demütig werden ließ. Ein Regenbogen, konnte sie zum jubeln und freuen bringen wie ein kleines Kind, dem nichts wichtiger in dem Moment ist. Von ihr kam ein "Danke Jesus", was sie den ganzen Abend immer wieder wiederholte. Klatschend und entzückt. Wow war die Nähe der Beiden (Jesus und sie) zueinander zu spüren. Ich hatte Dauer Gänsehaut, weil ich es so klar gehört hatte, dass Jesus dieses Geschenk hatte und es sich so schnell erfüllte. Ich Feigling, aber nix vorher sagte. Vielleicht will Jesus, dass ich ab und zu doch das laut sage, was er für jemanden hat. Als klare Zusage. Aber da bin ich noch bisschen verdorben von der konservativen Art, die ich gelehrt bekam. Aber jetzt ist es an der Zeit, mit Jesus zu leben, wie ER es für mich hat, nicht verdorben von "studierten" Menschen, die mehr Buchstaben als Beziehung leben.

Von Israel kann ich gar nicht so viel erzählen, weil es zwischen mir und Jesus sehr eng und lehrend war. Es gilt auch mehr mir, als das ich es gerade weiter geben kann. Doch wie gesagt, es war sehr sehr intensiv und er hat die Richtung gezeit. Was ich verraten darf: ER meint, ich werde ab nächstes Jahr wieder nach draußen gehen und Zeugnis geben. Es wird Widerstand geben, weil ich so anders bin, als Andere die schon "Zeugnis" geben. Mein Hauptfokus möchte er darauf haben, dass Gott ein guter Gott ist und wir ALLE geliebte Kinder sind, egal ob wir so oder so drauf sind. Kranke wie Gesunde! Ihr werdet merken was ich meine. Wie gesagt, ich muss mit viel Widerstand, auch von "Christen" rechen, besonders von ihnen, weil sie auch zum Teil ihre Vorurteile nicht abbauen können. Jesus wird mich da hin schicken, wo ER mich haben will. Nicht Menschen. Auch ich kann es nicht beeinflussen und möchte es auch nicht mehr! Ich werde auch Niemand sein, die unermüdlich und ständig in der Gegend herum tourt, zwei höchstens dreimal im Monat wird genug sein. Das ist was ich weiß, mehr noch nicht. Ich ertappe mich, dass ich versuche es zu beeinflussen oder merke auch....ihr wisst schon Jona, aber es wird gut werden. Mehr kann ich über und zu Israel nicht sagen, ist zwischen mir und Jesus.

Wichtig ist, weiter in SEINER Ruhe, die er mir gezeigt hat, zu bleiben. Es lohnt sich!

Auch jetzt gab es keine Wunderheilung, der Stachel im Fleisch bleibt. Die Hürden bleiben, aber sie wollen zusammen mit Jesus bestiegen und besiegt werden. Dabei dürft ihr mich gerne weiter begleiten.

Thema Führerschein. Es war ausgemacht, dass Geld überwiesen wird für Gutachten, dann geht es sofort an mich heraus. Am 16.8 hätte es auf dem Amt sein müssen. Widererwarten war es NICHT da und die Praxis hat bis Montag geschlossen. Keine Chance an das Gutachten zu kommen. Vor paar Wochen wäre ich noch ausgerastet!!! Doch jetzt...gechillt paar Schritte gegangen, Amt informiert und gut ist. Sprich, ich weiß immer noch nicht, ob ich den Führerschein behalten darf. Ich denke, Jesus wird es richtig machen. Egal wie. Es wird eine Lösung für alles geben, auch wenn es nach Ungerechtigkeit bis zum Himmel schreit! Ich bin seit Ende Mai jetzt stabil. Es war ein Fehler mit der Klinik damals, die mich an mein Limit gebracht hat. Jesus wollte NICHT das ich gehe und ich habe auf Menschen gehört, die das für richtig hielten. Diese ganzen Krisen waren so für den Arsch. Doch egal, wie gesagt. Alles wird in SEINE Ordnung kommen!

Ich könnte gerade noch so viel schreiben, doch ich Ende jetzt mal hier und werde morgen noch weiter berichten, über die Dinge, die bei mir ins Licht führen! Jetzt bin ich wieder regelmäßiger hier!

Ich freue mich auch riesig, wenn ihr was ins Gästebuch schreibt oder mir hier paar Kommentare da lasst.

Blessings