6. Aug, 2018

Wenn Jesus die Hand an dein Herz legt - passiert unfassbares

Ich bin wieder in Deutschland, mit sehr vielen Erfahrungen, Erinnerungen, Eindrücken und tiefen Begegnungen. Mit Menschen und mit Jesus, vorallem mit Jesus! Ich war dort, in seinem Land! Noch wenige Wochen vorher sprach ich im Gebet, dass es niemals so sein würde. Doch für Gott ist nichts unmöglich. Wir trauen ihm manchmal nicht viel zu, dabei ertappte ich mich die letzten Monate selbst. Mein Leben war von Selbstmitleid und anderem richtigen Leid geprägt. Selbstgemacht und von anderen Menschen mit verschuldet. Doch was bringt uns Schuldzuweisung? Nichts außer Schmerz und Leid. Tiefes Leid, das sich durch das eigene Leben, in allen Bereichen zieht. Bei mir ging es fast schon wieder soweit, dass ich zu hassen begann. Was ich NICHT möchte. Denn es bindet und es macht das eigene Leben zur Hölle. Auch wenn ein Anderer dich so verletzt, dass dir der Atem weg bleibt, das Leben dunkel erscheint, lasst es NICHT zu, dass es dich zu beherrchen beginnt. Es ist die Hölle und es ist in der Hand des Teufels, wenn du dich nicht entscheidest da raus zu gehen. Jesus hat mich die letzte Zeit korrigiert. Auch sehr schmerzvoll! Ich habe Menschen verloren, ich habe Menschen neu gewonnen und ER hat noch so viel mehr für mich. Er hat die Hand an mein Herz gelegt in Israel. Er hat mich gedemütigt und mein Herz weich gemacht. Das heißt nicht, dass ich jetzt als "Mutter Theresa" durch die Welt renne, nein das ist gar nicht meine Persönlichkeit, dafür müsste ich mich verbiegen. Aber meine Bissigkeit wird und soll liebevoller werden. Auch wenn ich verletzt werde, bin ich am lernen, nicht immer gleich zurück schießen zu müssen. Was am härtesten für mich ist,  zu lernen, das Menschen eben ticken, wie sie ticken. Gerade das findet Gott so toll, dass es so viele verschiedene Geschöpfe sind. Die Einen so, die Anderen so. Ich komme damit noch nicht so ganz klar, dass ist eine große Baustelle für mich. Denn ich wünschte mir so sehr, dass jeder Mensch zum Beispiel: Jesus so erfahren würde wie ich und es wäre machbar. Doch sie sind so beschäftigt mit ihrer Religiösität und Gesetzlichkeit, Arbeit und weltlichem, dass sie die Beziehung zu Jesus vergessen oder gar nicht leben können. Ich bin so demütig geworden, als ich Josef, ein KZ-Übelebender in Israel kennen lernen durfte. Der genau die Erfahrungen mit Jesus und Engel machen durfte, wie ich. Die Bestätigung, dass ich wahrhaft die Erfahrungen gemacht habe und Andere sie auch machen. Das Jesus sich uns so zeigt.

Wie Demütig bin ich geworden, als ich seine Geschichte hörte. Meine Geschichte und Vergangenheit ist auch schlimm (anders eben). Eure sicher auch und man kann Leid nicht in mehr oder weniger schlimm oder schlimmer einteilen. Leid ist immer schlimm und auch Gott leidet, wenn seine Kinder Leid erfahren. Doch die Geschichte von Josef und wie er mit JESUS (er ist Jude und Jesus hat sich ihm gezeigt, einfach so) Beziehung lebt, in allem was er erleiden musste. Unter anderem dreieinhalb Jahre Vergewaltigungen im KZ oder abziehen seiner Zehnägel, weil er ein Stück Brot aufgehoben hatte. Es war so schlimm zu hören und doch so mutmachend, wie gut und treu unser Gott ist! Wie er die schlimmsten Wunden heilen kann, das schlimmste Trauma (auch chronische Traumata) heilen kann.

Israel war für mich für so vieles Schlüsselerlebnis! Ich bin noch immer nicht so richtig daheim angekommen (obwohl ich heute noch nach Berlin, mit einer geliebten Schwester in Jesus und Menschen mit Behinderung an die Ostsee zur Betreuung fahre). Noch habe ich ja meinen Führerschein. Da wollte der Feind heute schon wieder Unruhe rein bringen und mich verwirren. NEIN LEUTE MIR IST ES EGAL, mein Dienst kann ich auch ohne Führerschein machen, weil Jesus mich in den Dienst stellt...nicht ich mich und nicht Menschen. Manche mich sowieso zum Teil gar nicht vestehen können oder mich einladen, weil ich ihnen zu unreligiös bin, nicht genug rum schleime, nicht genug konservativ etc. ! Okay war wieder bissig, das ist was ich mir abgewöhnen muss, dass zu Bissige.

Doch ich habe viele Gespräche mit Jesus gehabt in Israel (jetzt auch, aber da war es sehr besonders). Er zeigte mir wo es hin geht und er zeigt mir die Schritte, die dran sein werden. Viele Menschen werden nicht mehr an meiner Seite sein, die es auch nur scheinbar waren, von mir eingebildet, dass es so ist. Doch davon geschieht auch Heilung, durch loslassen!

Zurück zu Israel: Was ich und Mitgeschwister auf der Reise sehr spürten...wir waren uns alle fremd, die Menschen die sich dort trafen. Bis auf die Frau die mich eingeladen hatte. Ich war noch sehr in mir "gefangen!"und den Themen die hier um mich sind. Therapie, Konflikt mit dem Seelsorger und loslassen der ganzen Leute, die mir nicht gut tun oder auch der Gemeinde, wo ich kaum Wachstum erfahren durfte. Viel Veränderung und Schmerz: die dunkle Wolke Gutachten und Führerschein nicht zu vergessen.

Die Mitreisenden sahen es mir an. Sie sahen, dass ich nicht glücklich war. Ich wurde auch darauf angesprochen und ich saß oft alleine im Bus und versuchte erst mal nicht so viel Kontakt zu haben. Noch genervt von "Christen" und "Menschen". Doch dann begann es sich in mir zu verändern. Es war gar nicht, dass wir geistlich abgespaced waren. Es war eher alles sehr auf dem Boden. (Obwohl Gottfried Bühler und die ganze Familie dabei waren. Er ist so normal, obwohl er auch in der Öffentlichkeit ist, gar nicht abgehoben, wie die Vielen, die sich und ihre Arbeit ständig erwähnen müssen). Aber trotzdem begann Jesus in mir stark geistlich zu wirken. Nach drei Tagen begann ich mich zu öffnen. Es gab auch Begegnungen, wo ER mich gebrauchte, wo ich ein deutliches Wort sprechen musste, aber es wurde gebraucht und der Mensch dem es galt bedankte sich sogar bei mir. Ich selbst hatte schon ein schlechtes Gewissen, dass es zu hart war. Die Berührung meines Herzens von Jesus begann ich zu spüren und wahr zu nehmen. Es ist nicht so, dass ich jetzt zum geistlichen Überflieger werde, nein...es wird noch sehr viel geschliffen werden. Noch mehr losgelassen werden müssen, um bereit zu sein, die Schritte weiter nach außen als Zeugnis zu gehen. Der Grundstein ist gelegt, die Richtung stimmt wieder und ich habe Freude im Herzen und die Liebe für die Menschen, auch die, die ich nicht vestehen werde, kommt zurück. Das merkten Alle in der Gruppe in der ich unterwegs war und ich wurde von einigen angesprochen, dass sich mein ganzer Gesichtsausdruck verändert hätte und mein ganzes Verhalten. Selbst in Facebook (wo ich Fotos postete und die Menschen an der Israelreise teilhaben ließ, merkten die Veränderung). Es wurde von den Menschen ein Strahlen aus mir heraus wahr genommen. Der Schrei ins Leben, scheint zu Enden...es geht von der Dunkelheit ins Licht und da möchte ich hin. In Seinem Land habe ich es fest gemacht, mit ihm. Er darf mich gebrauchen, mit Allem was ich ihm geben kann, um sein Zeugnis zu sein.

Ich werde jetzt eine Woche nicht da sein, wie schon erwähnt und auch nichts schreiben. Viel reflektieren am Abend, wenn es ruhiger werden wird. Ich bin gespannt, was Jesus noch für mich hat.

Leute bitte gebt niemals auf, wenn Menschen die den Holocaust überlebt haben Jesus erleben und die Heilung die er schenkt....dann wird er es für jeden tun. Bitte glaubt daran! BITTE nehmt seine Hand und geht mit ihm am Steuer durch euer Leben. Lasst euch den Frieden und die Liebe schenken. Es ist kein billiges eingebildetes Bla bla!! Gott lebt und Jesus will uns alle heilen! Am Ende steht immer die Heilung, was das bedeutet....fragt mich!!! Ich gebe euch gerne das Zeugnis!

(Schaut euch das Zeugnis an und auch den zweiten Teil!!! https://youtu.be/cd5M_P3s-5Y )