21. Jul, 2018

Jesus wird Dein Herz verändern - ein weiterer Schritt in die Freiheit

Ich brauchte jetzt eine Weile, bis ich meinen nächsten Blogeintrag schreiben konnte. Heute ist es soweit. Ich sitze da und merke, wie ich Schritt für Schritt eine Veränderung zu lasse, die ich nicht für möglich gehalten habe. Ich habe noch immer keinen Bescheid darüber, ob es mit meinem Führerschein gut geht oder nicht. Ich unterhalte mich viel mit Jesus, was das soll. Letztes Jahr schenkt er mir durch Geschwister das Auto und nun muss ich durch so eine Hölle gehen. Er redet viel mit mir und über diese ganze Sache. Es geht gar nicht UM DIE SACHE. Es geht darum, wie ich in Vergangenheit mit meinem Leben umgegangen bin, wie ich Dinge sehe und wie schnell ich dazu neige, Bitter zu werden oder sogar zu hassen. Das ist auch für eine Weile voll okay, dass schreibe ich ja schon die ganze Zeit, nur man muss dran bleiben, immer wieder mit Jesus da ran gehen und ihm sagen, wie sehr man auch unter diesen Dingen leidet. Denn Hass bindet. Es bindet uns an die Menschen, die uns Unrecht getan haben und es bindet uns daran, immer an Rache und andere Dinge, die uns wieder vom Guten trennen, zu denken...und wenn man immer daran denkt, wird es irgendwann wahr. Ich möchte es für mich nicht. Ich kenne durch das BPS sehr gut, wie sich Hass anfühlt, wie es sich anfühlt verloren zu sein, verzweifelt zu sein und alles andere als auf der Sonnenseite des Lebens zu sitzen. Ich bin ja nicht so, dass ich mich in mein Kämmerlein verziehe und dann bete...ich bete IMMER. Das heißt, mein Gebet ist so, dass ich wirklich ständig mit Jesus im Gespräch bin, wie so mancher von Euch mit dem Partner oder Familie, die um euch herum ist. Dadurch, dass ich keine festen Bibellese oder Gebetszeiten habe, kann ich auch immer hören was gerade dran ist oder Fragen stellen, wenn sie gerade mal kommen. Das mit den festen Zeiten.. verstehe ich eh nicht so ganz...aber gut, die es tun, werden wissen warum es gut ist. Ich kann mir gar nicht vorstellen, nie mit Jesus zu reden, außer feste Zeiten erinnern mich daran.

Ich war bis vor drei Tagen so verzweifelt, ich wollte schon keinem mehr Auskunft geben, was denn nun mit dem Führerschein ist. Ich habe richtigen Hass auf den Ex-Seelsorger geschoben und Wut auf die Frau, die damals die Polizei gerufen hat, bis vor ein paar Tagen. Aber was soll der Sinn sein? Es tut mir nicht gut und es zerstört Beziehungen. Gut zu dem Seelsorger habe ich ja dank der Ältesten der Gemeinden (die sich genauso zurück gezogen haben, obwohl von denen Keiner "Kontaktsperre" hat, aber sie sind zu feige für einen Kontakt, ups wieder Wut in mir Erröten ) keinen Kontakt, was auch gut ist. Denn es ist auch von Jesus so gewollt, denn jetzt kann er mir zeigen, was er gemeint hat mit: "Raus aus der Abhängigkeit" und das man ohne diese radikale Trennung niemals eine Symbiose und Abhöngigkeit durch brechen kann. Es muss immer so geschehen. Leider. Dumme Menschen eben, die es nicht besser hin bekommen!!

Zu meiner Gedankensveränderung. Eigentlich macht es mir ein bisschen Angst, da ich echt vor ein paar Tagen noch zum Therapeuten sagte und das voll ernst gemeint habe: "Wenn ich den Führerschein verliere, werde ich so durch drehen! Ich werde so Irre sein, wie es die Menschen von mir erwarten oder in ihrer Verleumdung gesagt haben". Es war mir total ernst. Auch meinem Ex-Seelsorger einen Besuch im Büro abzustatten, um ihm noch mal zu erzählen: er sei ein Arsch und an Allem Schuld. Oh ich war so voll Wut und Hass! Wie gesagt, es wird auch gebraucht (eine Weile). Es sind tiefe Gefühle, die jede Daseinsberechtigung haben. Doch ich lerne gerade eines: Es BRINGT NICHTS, jemanden zu hassen oder diese negativen Gefühle, dich beherrchen zu lassen. Nur das der Körper auch in Mitleidenschaft gezogen wird. Mir geht es körperlich immer sehr schlecht, wenn ich zu lange in der Wut und Zerstörung bin!

Ich habe die Entscheidung heute mit Jesus noch mal fest gemacht und ER ist an der Reihe, mich da zu unterstützen und diese Dinge zu heilen, egal wie es ausgeht. Er erwartet von mir das Loslassen! Loslassen, dass mein Leben von einem Seelsorger abhängt, Loslassen, dass mein Leben von Gemeinde abhängt, loslassen, dass mein Leben von einem Führerschein abhängt. Loslassen, dass mein Leben von Menschenmeinungen abhängt...und und und die Liste ist fast unendlich.

Ein Schritt weiter in die Freiheit .

Es ist nicht leicht, denn ich bin verletzt und gekränkt! Doch wenn ich wieder in SEINE ganze Liebe zurück will, die er mir für ANDERE vorlebt, dann muss ich mich dafür entscheiden.

Um den Rest kümmert sich Gott. Ich bin nicht der Richter derer, die Scheiße gebaut haben oder noch bauen werden. Ich KANN LOSLASSEN, ich muss Loslassen und ich WILL Loslassen!!!!!! 

Ich weiß nicht wie das geht, ich habe auch echt viel Wut in mir...auf das Bodenpersonal generell und auf die Behörden, von denen es abhängt--weiter Autofahren oder Nicht. Stigma haben, oder nicht. Aber wie ging es Jesus, er ging für sein Stigma, was Menschen ihm auferlegt hatten, sogar ans Kreuz...

Und ich gehe nicht Alleine diesen Weg. Er stellt mir Menschen an die Seite, die mit mir umgehen können, die mir helfen, ohne mich zu stigmatisieren. Darauf soll mein Fokus gelegt sein. Ich brauche keine Angst zu haben, egal was kommt. Denn mein Dad hat die Hand darüber.

Ich werde es aus SEINER Hand jetzt annehmen, egal wie es kommt, ich werde die Demütigungen mit ihm zusammen tragen und ich werde JEDEM Vergeben, der sich mir quer in den Weg stellt oder gestellt hat. (Sogar meinem Stalker werde ich aus tiefstem Herzen vergeben). Ich möchte mit Jesus wieder beginnen - Menschen zu lieben, vorallem Christen....! Und Kohle auf den Häuptern derer sammeln, die mir weh getan haben. Denn sie wissen nicht was sie tun oder getan haben.

Bitte Herr, hilf mir immer mehr in die Ruhe zu kommen und jedem Einzelnen der jetzt und die letzten Jahre an mir Schuldig geworden ist zu vergeben. Bitte vergib mir auch da, wo ich schuldig geworden bin. Auch wenn ich mit Einigen nicht mehr reden werde oder durch Umstände, die sie vermeiden, es zu keiner persönlichen Vergebung kommen kann, So komme du mit Deinem versöhnenden Geist in diese Dinge. Herr ich liebe dich und genau deshalb, möchte ich Alle Wut und Hass ablegen und das Leben weiter führen, wie es in Deinem Sinne ist. Als Zeugnis und Licht!

Jetzt geht es erst mal nach Israel, wo ich am 28.7 Jesus am See Genezareth treffen werde, um noch mehr zu hören, was ER für micht hat. Er und ich haben da unser eigenes Fest!!!! Danke Jesus, dass ich dich kennen darf!

Blessings