7. Mrz, 2018

Krisen meistern - Psychologin überraschte mich - Jesus ist da

Heute sind es genau ein Monat, wo ich in der Klinik bin. Jetzt beginnt es langsam an meine Gefühle zu gehen. In mir spalten sich mal wieder einige Egostates ab, die das ganze beenden wollen und die Therapeuten in gut und schlecht einteilen. NICHT GUT! Ich spüre Aggressivität, die Raum bekommen sollte. Doch bin ich ausgebremst. Aber ich bin sicher, sogar Jesus will das ich an diese Wut komme. Sollte mir vielleicht das Bild her holen, wo Jesus im Tempel ohne mit der Wimper zu zucken, die Tische der Händler und Geldwechsler umgeschmissen hat.

Heute hätte ich fast abgebrochen. Leute diese analytische, tiefenpsychologische Therapie ist das Härteste was ich je in meinem Leben durch gemacht habe. Da ich die Verhaltenstherapie bis ins FF kenne, mir kein V-Therapeut mehr was beibringen kann, schleudern mich die Arbeitsweisen der Tiefenpsychologen wahnsinnig.

Seit ein paar Tagen bin ich nur noch müde, es ist hier so viel Therapie. So viel Konfrontation mit anderen Patienten und deren Traumata. In den Verhaltenskliniken wurde strikt darauf geachtet, ja keine Trigger abzubekommen. Hier rieseln sie richtig auf einen ein. Ich weiß noch nicht, ob es gut oder schlecht ist. Aber es tut sich in mir viel. Eine Lawine kam die letzten Tage auf mich zu. Ich habe noch immer das Problem auf die Therapeuten zu zu gehen, aber ich muss es lernen. Hier hat man auch 24 Stunden die Möglichkeit mit jemanden zu reden. Ja meine Defizite brechen jetzt so richtig heraus.

Ich wurde heute gute zweimal so heftig angetriggert, dass sofort mein "Ich haue ab" -Modus ansprang. Wollte echt packen. Aber sofort hat diese Gruppendynamik gegriffen. Ich war irgendwie von "Therapeuten" umgeben, so kam es mir vor. Es wurde wirklich sehr gut interveniert. Jesus dazwischen. Mit ihm sie mich etwas zu provozieren beginnen. Aber das ist ein anderes Thema, muss ich auch erst mal abchecken, was das ist und gibt.

Was ich denke, jetzt geht es langsam ans Eingemachte. Ich denke die Therapie kann auch nur fruchten und heilen, weil ich nicht so viel verstehe. Ich schreibe hier so vor mich hin und ich würde echt gerne mal eine Video von meinem Inneren machen. Ich war heute wieder auf dem Modus alles und jeden in meiner Nähe wegzustoßen oder zerstören zu müssen. ES TUT SO WEH LEUTE, so unsagbar weh. Meine Psyche ist aber immer noch so krass und unterdrückt, bis auf verbale Aggression alles. Das kostet so viel Kraft, die ich nur immer wieder bei Jesus anzapfen kann. Er ist da, immer wieder, aber er ist mit mir in der Hölle gerade. Nicht eideidei und lockerflockig. Nein auch mit Jesus mache ich genau den Scheiß durch, den du vielleicht gerade ohne ihn durch machst. Nur ich weiß, das ER es immer wieder ist, er sich mir zeigt und mir die Hand auf die Schulter legt und sagt, dass es weiter geht. Vorhin in der Musiktherapie gerade wieder erlebt.

Erlebt vor dem Krisentermin mit der Therapeutin, als ich vor ihrer Tür stand und wieder zu Jesus sagte: "Ich habe mich immer noch nicht für oder gegen das Leben entschieden, weißt du das?" Er stand neben mir und hat gesagt: "Ja das weiß ich und hier...kämpfen ich und die Theras dafür, dass du dich für das Leben entscheidest. Geh ins Gespräch und lass dich ein". Als ich zur Psychologin rein ging, war es ein Höllentrip. Übertreibung? NEIN!

Sie war aber sehr offen und interessiert. Hörte mir zu und nahm mich ernst, die beste Beziehung haben wir noch nicht aufgebaut und doch dachte ich, irgendwas verbindet uns. Ich mag sie. Auch wenn ich ihr immer wieder zu verstehen gebe, dass ich niemanden mehr nah an mich ran lasse. Das sieht sie anders. OK darf sie. Doch was mich erstaunte: Sie begann die Worte zu wiederholen, die Jesus kurz vorher vor der Tür gesprochen hat. (Für die, die das jetzt abgespaced halten: Nein ich höre Jesus nicht laut, ich höre das was ER sagt in meinem Herzen. Eben geistlich und auf der Ebene, die nur bei ihm so geht). Dann sagte ich der Therapeutin irgendwas wegen meines Christsein. Sie sah mich an und meinte: "Auch ich bin Christ"! ...Okay Jesus....

Ich musste ihr versprechen, dass ich nicht abbreche, dass ich da bleibe und die erste Stufe durchziehe. Ich habe es gemacht, irgendwie auch Jesus versprochen....er hängt ja genauso mit drin. Ich weiß mein Leid ist SEIN Leid...und ER trägt auch noch das der Anderen, für die ich mal noch mehr Licht sein darf, wenn ich den MIST durchhabe und überlebe.

Die Beter die hier mitlesen, bitte betet weiter für mich. Es ist so wichtig getragen zu sein. Wisst ihr, auch wenn das mit dem Nichtzurückschauen auf die Vergangenheit so ein gern dahin gesagter Satz ist....glaubt mir es ist sehr wichtig, es zu tun. Therapeutisch und dann endlich zu vergeben und abzuschließen! Das ist Heilung im Ganzen. Nicht verdrängen. Lasst euch mit diesem dummen Satz..einfach loslassen NICHT abspeißen. Denn Traumata wird euch immer und immer wieder einholen. Was ich hier mache, ist Schwerstarbeit..auch von den Therapeuten, die meine kranke Familie nachbildet und sich einige zum Buhmann und Hassobjekt machen. Das habe ich schon verstanden. Hut ab vor denen die das Tragen und aushalten können. Schwerstarbeit...und mit Jesus machbar.

Blessings

Und wer mag darf mir gerne schreiben

Klinik Menterschwaige

Elke Blessing

Geiselgasteigstraße 203

81545 München

Alles was ablenkt hilft mir gerade. Auch könnt ihr mir gerne fragen stellen.

Blessings