4. Mrz, 2018

Leben in zwei Welten - Alles so von Jesus gewollt

Das letzte Mal war ich an Weihnachten in der Gemeinde, dann nicht mehr. Eine lange Zeit, die es auch gebraucht hat, wieder den Schritt zu tun. Es ist so viel seitdem passiert. Mein lange vorlaufenden Krisen und jetzt der Klinikaufenthalt, wo ich die letzte Runde drehe, wie ich es nenne. Die aber noch eine Menge arbeit an mir selbst beinhaltet, sicher auch gute eins bis zwei Jahre benötigt. Ich habe JA zu JESUS Plan gesagt, zu dem was ER für mich hat und die Wüste in der ich mich befinde. ER ist es der mich befähigt WEITER und WEITER zu machen. Auch in dieser Schwachheit ein Zeugnis zu sein. Sogar hier in der Klinik, ohne das ich es will schafft ER immer wieder Gelegenheiten, dass ich von ihm oder seiner Hilfe, sogar in den Krisen erzählen kann. Der Oberarzt liest das Buch, ich bin sicher hier lesen auch so einige mit PfeiftLautes LachenWinkenund denken sich so ihren Teil. Noch cooler wenn sie merken, dass es auch Jesus ist, was uns in die Heilung führt.

Eben kam ich vom Gottesdienst zurück. Es war ganz gut und ich kam auch an meine alten Gefühle ran, die ich so gerne hier in der Klinik abspalte. Wie ich sehe, sie holen mich ein. Ich habe es auch sehr gut gemeistert. Einige kamen auf mich zu und begrüßten mich und fragten ernsthaft nach. Doch auch Leute mit denen ich in der Gemeinde seit Jahren unterwegs bin, schafften es,  an mir vorbei zu laufen und nicht ein Wort zu sagen, oder sogar weg zu schauen. Das ist echt so.Weinen Dann ärgern sie sich, wenn ich nicht immer toll und tralala über die Gemeinde schreiben kann. Aber wie gesagt, es gab auch die voll lieben Geschwister, denen ich wirklich am Herzen liege. Ich bin immer noch hin und her gerissen, wie es weiter gehen kann. Ich fühle mich da zu Hause, klar....es ist die Gemeinde in die ich schon immer gehe. Aber hat Jesus es im Sinn, dass ich immer und immer wieder um meinen Platz kämpfen muss oder darum auch gesehen zu werden? Ich wollte noch eine Kopie in der Gemeinde machen, aber der Kopierer ist kaputt. Als ich in der Klinik ankam war die Frau von der Rezeption da und ich fragte sie, ob sie mir eine Kopie machen könnte. Klar wollte sie wissen, von was. Es war der Artikel von der WIR. Wir kamen dadurch ins Gespräch und siehe da, Jesus zwinkerte mir zu (Bildlich gesprochen). Echt jetzt, damit hat ER wieder einen Weg gebahnt, um "Hallo" zu einem Menshen zu sagen. Jetzt sitze ich hier am Computer und eine sehr gesprächige Frau sitzt neben mir und sah den Artikel den ich gerade für FB hochgeladen habe. Tataaaa, es geht um Jesus, genau jetzt wo ich dies hier schreibe. So ist mein Herr, ich tue gar nix, kämpfe gerade um meine Existenz, um ein Leben und für die Berufung, die Jesus für mich hat. Ich kann nur gehen, mich lenken lassen und ruhig sein in dem Sturm,  der um mich tobt. Ich weiß es wird noch hart werden, ich warte schon darauf, dass mich jemand in der Klinik ermahnt...dass ich hier ja nicht evangelisiere etc. . Tue ich eh nicht, ich habe gerade nicht den Auftrag, nicht die Kraft und Geduld und es darf so sein. Werde ich gefragt, zeigt mir Jesus was dran ist und wie ich reagieren kann. Oder er schickt die Situationen wie jetzt mit der WIR, mit dem Buch oder anderem. Hier bin ich, hier tue ich, wie du es willst Herr. Wenn es dran ist...!

Wie wird es weiter gehen? Am Mittwoch bin ich vier Wochen da, einen ganzen Monat. Wow..ich denke, in mir tut sich viel und ich muss mich jetzt trauen, noch mehr zu zeigen, noch mehr an meinen Schmerz zu gehen, das er nach außen kann. Das ist was Jesus macht und was jetzt dran ist. Wenn ich frei bin von diesem Schmerz, dann kann es weiter gehen! Und das wird richtig gut werden.

Mein Körper kann gesunden, meine Trauer über so viele Dinge, die ich gar nicht verstehe, los lassen. ich freue mich schon auf diese Freiheit!

Meine Lieben, seit gesegnet!

Blessings