17. Feb, 2018

Veränderung schmerzt - Jesus kennt die Schmerzen selbst

Das Jesus die Schmerzen mitträgt und genau weiß, was Mensch fühlt beruhigt mich. So langsam verstehe ich es wieder, was es bedeutet, sich NICHT auf Menschen zu stützen. Hilfe punktuell ja, Seelsorge Ja, doch irgendwann kommt der Punkt, wo Jesus dich wieder an SEIN HERZ zieht und dir die Schwachheit des ANDEREN zeigt. "Die menschliche Begrenztheit" sagt Jesus zu mir. Das ist wahr. Der Mensch der Schwach ist, ist eigentlich in der Gefahr sich mit all seinem SEIN an einen Menschen zu klammern, der sich nach außen Stark gibt oder besondere Kompetenzen hat. Doch Mensch wird immer an seine Grenzen kommen und begrenzt in der Hilfe sein. Das ist meine erste Erkenntnis, die ich jetzt in den 10 Tagen die ich jetzt hier bin, schon bekommen habe. Ich bin aber erst am Anfang. Gestern fragte mich meine Einzeltherapeutin, mit der ich echt warm werden muss, wie lange ich mir diesen Aufenthalt Zeit geben würde. "Vorgestern" sagte ich ihr..fand sie komischerweise nicht komisch. #Ironiemodus off. Nein es ist mir klar, dass die aktuellen Themen nicht vom Tisch sind. Wer in den alten Blogeinträgen liest, wird sehen, mit was ich die letzen Monate gekämpft habe. Das wird nicht erledigt sein, nur weil ich erst mal räumlich getrennt bin. Es ist ja in mir. Die Einsamkeit, obwohl ich eigentlich äußerlich nicht einsam bin. Was stimmt, ich habe sehr wenig Menschen, die mich und meine Träume oder Berufung unterstützen. Woran es liegt, daran werde ich arbeiten. Es ist nur sehr traurig.

Ein Beispiel dafür ist, dass es ja den Bericht in der WIR über mich gab. Es wird nicht mal zur Kenntnis genommen von meiner eigenen Gemeinde. Immer weiter wird der Stempel gefröhnt, ich bin die "Gestörte", aber was JESUS tut, was ER nutzt und wie weit ich schon bin, dass alles wird nicht geschätzt, oder beachtet. Aber unsre Missionarin (jetzt werde ich wieder Ärger bekommen, wegen dem was ich hier schreibe, aber es ist einfach so), sitzt auf ihrem Thron und wird hofiert, in allen Richtungen. Es tut Weh und es treibt mich sehr weit weg von der Gemeinde, auch wenn punktuell sehr liebe Menschen sich melden. Die mir gesagt hat, sie ist eine Freundin...es kommt nichts, nicht mal ein Gruß. Belehrende Videos ab und zu. Es ist echt so krank.

Ich höre wieder in meinem Inneren, dass ich ein Theologiestudium  angehen soll. Aber muss es mit Jesus noch sehr bewegen. Ich bin ein gebranntes Kind, in dem Thema. Christen können einem das Leben echt schwer machen. Davon erzähle ich euch, wenn es soweit ist. Aber ich höre es klar. Wenn es von Jesus ist, wird es wahr werden. Ich muss auch an vielen Stellen gesund werden, aber das ist in der Hand meines Herrn.

Ich bin gerade in einer sehr traurigen Grundstimmung und meide es immer noch zu Weinen. Hier werden die Alpträume wieder mehr und ich bin heute morgen tränenüberströmt wach geworden, aber habe es gleich verdrängt. In der Gruppe eben habe ich es kurz angesprochen und muss um 11 Uhr zum Gespräch. Immer noch bin ich in dem: ich mache es mit mir selbst und Jesus aus, Modus. Habe so Angst das die Dinge, die ich habe für den Anderen dumm und zu popelig sein könnten. Gestern in der Therapie habe ich, obwohl null Vertrauen zur neuen Therapeutin, wie ein Film in 20 Minuten Dinge erzählt die eigentlich nicht so angerissen werden sollten. Keine Ahnung was die jetzt denkt. Die Verhaltenstherapeuten sind da schneller zu durch schauen. Die Analytiker, sind mir noch ein Rätsel.

Was echt zu sprüren ist, durch diese Gruppendynamik komme ich an meine Grenzen und meine Gefühle ran, weil die Anderen mir Dinge spiegeln. Ich bin dann eher spitzbübig überdreht, als ein schmerzvolles Gefühl zu zu lassen. Bin gespannt wann der Kochtopf den Deckel knallen lässt.

Jetzt ist Wochenende und vielleicht fahre ich mal nach Hause und hole paar Sachen und einen kurzen Visit bei Spike. Mensch vermisse ich den Kerle.

Was fragte die Thera gestern, möchte Sie das ich in die mütterliche Rolle gehe? Well sehe ich so: Wenn sie es schafft die kleinen Anteile positiv hoch zu holen, kann es passieren. Aber meine Antwort war: "NEIN KEINE ABHÄNGIGKEIT MEHR von irgendjemand"! Schauen wir mal, wie so diese Therapie funktionieren kann.

Seid fest gesegnet und habt ein gutes Wochenende. Lasst gerne mal ein Like auf der Seite da (bei "Wer bin ich), das würde mich riesig freuen.

Auch wenn der Ein oder Andere mal schreibt und ich weiß...ihr seid im Backround!

Blessings

Klinik Menterschwaige

Gruppe Pegasus

Elke Blessing

Geiselgasteigstr. 203

81545 München