4. Dez, 2017

die tiefe Depression scheint vorbei - ins Licht mit Jesus

Es ist so viel los. Heute war das erste mal pferdgestützte Therapie und es hat mich jetzt schon ein bisschen geschleudert. Hat mir echt einiges aufgezeigt. Ich wusste ja nicht wie das funktioniert, konnte mir da gar nichts darunter vorstellen. Aber es stimmt echt, die Tiere sind ein Spiegel. Ein Szene war da, ganz am Anfang. Die Therapeutin sagte, dass ich sehr sehr sensibel wäre und genau gemerkt hätte, was in dem Pferd vorgegangen ist. Es war folgende Situation. Wir gingen als Gruppe in den Stall und das erste Pferd wurde geholt. Wir gingen mit ihm in die Halle wo es erst mal da stand. Es hatte große Augen und ich spürte wie es uns abcheckte und ganz unsicher war. Ich bekam in mir eine Angst und fühlte auch Unsicherheit, was oft bei mir ist, wenn ich in Situationen komme, die NEU für mich sind. Auch ich stand in der Halle und wartete, was denn so auf mich zukommen würde. Kurz vorm Disso. Aber von der Caritas war eine Betreuerin dabei, zu der ich sehr guten Kontakt habe und mich recht sicher fühle, wenn sie dabei ist. So konnte ich mich beruhigen. Das Pferd beruhigte sich auch im gleichen Moment, als ein anderes Pferd in die Halle kam. Die Thera sagte, das wir beide, das Pferd und ich am abchecken waren. Mit wem haben wir es zu tun und wer sind die anderen. Starke Sache. Was so eine Therapie mit Tieren hoch holen kann. Wow. Es ging um das Thema, was sind unsre Stärken und wo können wir noch mehr Selbstvertrauen gewinnen. Es ging zwei Stunden. Wir wurden so lieb von den Therapeuten, ein Ehepaar empfangen, sie hatten Kekse und viele Süßigkeiten für uns hingestellt und nach der Arbeit in der Halle, bekamen wir noch warmen Kaffee und Tee. Dabei wurden die Dinge besprochen, die nach oben gekommen sind oder wie es uns erging. Eine wunderschöne Atmosphäre aber auch eine harte Arbeit. Mehr kann ich noch nicht sagen. Es war jetzt ein kennen lernen und es geht erst im März, wenn es vom Wetter her besser wird, weiter. Dann regelmäßig. Wir waren 8 Leute, das ganze war in zwei Gruppen aufgeteilt. Ich könnte mir sowas gar nicht leisten. Wir haben das Ganze vom Rotary-Club gespendet bekommen. Tausend Dank an diese Menschen!

Was gibt es noch neues?

Ich war am Sonntag in der Gemeinde, ich durfte im Gottesdienst im Lobpreis mitsingen und es klappte recht gut. Ich wollte ja nicht mehr in die Gemeinde gehen, aber etwas in mir sagte: "Versuche es nochmal". Es war ein recht guter Versuch. Es kamen einige auf mich zu und waren total lieb. Ich wurde sogar für Heilig Abend eingeladen, wo ich echt platt war. Habe sogar zugesagt. Mein Weihnachten ist dieses Jahr schon fast durch geplant. Auch was ganz neues.

Doch ich habe so Angst in mir, dass das alles ganz schnell wieder vergessen und anders wird. Das es keinen Bestand hat. Ich bin auch noch etwas verwirrt von dem Gespräch was mein Seelsorger, ich und der Caritas-Psychologe hatten. Nächste Woche Dienstag gibt es noch eines. Ich weiß nicht mehr genau, was wir da als Fazit hatten. Ich dachte, abnabeln von Seelsorger ...aber irgendwie haut das nicht so hin. Ich sage ja, wenn ich die Caritas nicht hätte und die echt nicht so ein Halt wären, neben Jesus natürlich, dann würde es mich wieder bügeln. Ich weiß NICHT mehr wie ich mich verhalten soll. Ich hoffe es kommt bald wieder mehr Sicherheit in mein Inneres.

Was ich aber merke, meine Beziehung zu Jesus wird wieder immer intensiver und enger. Es gibt da draußen ja einige Leute, die das nicht verstehen können. Das eigentlich meine und vorallem Jesus Botschaft ist, dass wir jede schwierige Lebenssituation mit ihm überstehen können und Dinge in einem ganz anderen Licht sehen. Es geht nicht, ich sage es nochmal, NICHT UM DIE WUNDERHEILUNG, sondern um die liebevolle Versorgung der WUNDEN und VERLETZUNGEN. Ich hoffe es verstehen immer mehr, wie das gemeint ist. Letztens, vor ca drei Tagen, hatte ich hier einen miesen Eintrag von einer gewissen Alberta, die meinte, die Leute vor mir warnen zu müssen, weil ich einen falschen Weg hätte. Die Alte hat nix begriffen. Was für ein Weg? Ich lehre nicht, ich gebe nur Zeugnis und erzähle über mein Leben, mehr nicht. Was meint die für einen Weg?? Manche sind echt heftig. Aber egal, gibt ja ein Löschbutton und den kann man benutzen. Hab ich gemacht und Pseudo Alberta war Geschichte. Aber Nerven kosten solche Menschen schon. Die haben einfach kein Leben oder eben Langeweile.

Bleibt stark, egal wer euch nervt. Okay!!!

Blessings