4. Nov, 2017

Erschreckt von Menschen die Liebe "erwarten" - wer ist jetzt gestört?

Jesus ist einfach stark in uns. Ich erkenne dies, in und bei mir selbst, was ER da tut. Ich selbst bin am Ende und habe keine Freude mehr im Moment an dem was sich Leben nennt. Würde mich gerne vom Acker machen. Was macht Jesus, der darum weiß? ER hält mich fest, in dem Leben und weiter in seinem Arm. Auch wenn ich mich gerade wie ein rotziger Teenager aufführe und auch im Moment, in meinen Gedanken zu einer weltlichen Rockerbande passen würde. Es ist nicht so, dass mich das festhalten immer wirklich stärkt. Ihr wisst ja mein Schreien nach Liebe und gehalten werden in der Welt ist sehr laut. Aber auch das ist Jesus in mir. Früher hätte ich niemals, wie fast alle auf der Welt, es laut in die Welt geschrieen. Ob es mir hilft ich weiß es nicht. Ich denke in meinem Umfeld, erschrecke ich die Leute eher und stoße sie von mir weg. Der letzte Blogeintrag wurde von mehr als 1000 Leuten gelesen. Das kann ich nicht tun, da erkenne ich, dass Jesus die Hand darüber hat.

Christen in meinem Umfeld wissen, das LIEBE ein, nein das wichtigste Gebot ist. Aber komischerweise, kann oder wollen die wenigsten, der lieben Mitgeschwister (um mich herum) etwas davon wissen, es weiter zu geben oder zu schenken. Das ist sehr komisch, was da abgeht bei uns Menschen. Wenn jemand nach Liebe schreit, weil er emotional am verhungern  ist, wird er als störend und nervig erlebt und weg gestoßen. Entscheiden sie sich aber freiwillig zu helfen, weil das Gegenüber gar keine Kraft mehr hat zu schreien oder sich zu äußern, ist es leicht. Ja es kommt kein Widerstand mehr. Man kann diesen Menschen in sein Schema F stecken. Der hungert so sehr, dass dieser Mensch sich über die Brotkrumen die übrig bleiben, mehr als freut. Oder davon am Leben erhalten wird. Krank, krank, Krank. Nicht der leidet, nein ihr Lieben, ihr seid Krank, die Liebe kontrolliert abgeben wollen. Wovor habt ihr selbst Angst??

Ich erlebe es an mir. Ich öffne mich bei zwei Menschen, denen ich vertraue. Doch es kommt kaum an. Sie sind überfordert, weil ihr Gehirn rattert, wie kann man Elke helfen. Durch dieses rattern und nachdenken, verstreicht eine Menge Zeit, die mir vielleicht in einer Krise, wenn es hoch kommt (fast täglich gerade) das Leben kosten kann. Weil es eine Kurzschlussreaktion auslösen könnte.

Doch es wäre so einfach.

Ich habe es doch schon erlebt, dass es genau das ist was mir helfen kann. So einfach, so hilfreich. Einfach die Elke in der Krise packen und mit ihr raus gehen. Zeit mit ihr verbringen, ohne das Gefühl zu haben, ich bin zu viel oder es wird ein "Opfer" gebracht, was mir eine angebliche Freundin auch schon an den Kopf geworfen hat. Das war sehr destabilisierend. All das habe ich vergeben (regt euch nicht auf ihr Turbofrommen) aber vergessen kann jemand mit PTBS oder überhaupt egal wer, nicht. Diese Worte brennen sich in die Seele. Taten brennen sich in die Seele. Positive wie Negative.  Solche Aktionen, da zu sein, jemanden zu packen und einfach mal raus und Zeit verbringen, kostet kein Geld, weniger Nerven als Gespröche, die den schwer Verzweifelten Menschen nicht mehr erreichen. TATEN Leute, das ist das Zauberwort. Lieben und Zeit. Sagte unser Herr Jesus schon! Genau deshalb gibt ER mir die Kraft es euch immer wieder zu sagen euch Helfern, Freunde und auch euch zu helfen, die Hilfe brauchen zu erkennen, was brauche ich. Schreit es raus, nervt eure angeblichen Freunde und christlichen Geschwister damit. Auch euren Seelsorger und Betreuer etc. halten sie es nicht aus oder zeigen dir, dass sie es nicht geben wollen oder angeblich nicht können. Dann weg damit. Diese Menschen werden dann eben wo anders gebraucht. Aber sicher nicht in unserem Leben. Ich entledige mich echt langsam solcher Menschen, die meinen wir sind die Blutsauger. Nein sie sind es, durch ihre Lieblosigkeit und Härte, machen sie uns immer mehr ein Stück kaputt.

Am besten sind die Vorwürfe, die von Menschen kommen, die meinen die Profis für Menschen in Leid und Depression zu sein. Sie haben ihre frommen Sprüche im Gehirn und wollen sie ganz schnell los werden. Dann kommen Anklagen, statt Hilfen. Ein Ehepaar hat bei mir erst gestern den Vogel abgeschossen, mit Vorwürfen, warum ich nicht einfach tue. Sie sicher noch weniger hätten als ich und ich das alles falsch wahrnehme, wie andere mir gegenüber sind. Ja kann sein, dass meine Krise gerade Dinge und Leute etwas verzerrt wahrnehmen lassen. Aber es ist nicht generell so. Weil ich mit Jesus so eng bin, schenkt er mir auch da die Unterscheidung, wer meint es gut mit mir und wo den Staub von den Schuhen und raus aus dem Leben. Warum soll ich immer wieder darum betteln Aufmerksamkeit und Hilfe zu bekommen, wenn sie nicht möchten. Das Thema Gemeinde, ist da auch mehr als hochprisant. Ich liebe die Gemeinde, ich liebe die Menschen die da sind. Aber ich verabscheue, dass was sie NICHT tun. Das sieht Jesus genauso und ich weiß, ER wird es ihnen auch noch irgendwann klar machen, wie satt sie doch sind und das Leid in den eigenen Reihen nicht sehen. Auch da erlebte ich bei einer Frau die ich lange begleitet habe, als ihr Mann starb, dass sie mir sagte, ich solle nicht wegziehen, sie würde mich dringend brauchen. Ich habe die Worte gehört und Jesus gesagt, ich bleibe, so lange sie mich braucht. Dann kam meine eigene Depression...diese Frau hat sich bis heute nicht einmal darum gekümmert, nicht einmal gefragt ob sie irgendwie helfen kann. An mir hat sie sich gesund gestoßen. Aber auch das vergeben, doch es tut weh!

Ich weiß hier lesen sehr viele mit, die Jesus so noch nicht kennen, oder noch gar nicht. Leute, glaubt mir, ER ist ein Versuch wert. Denn glaubt mir, auch wenn ich Christ bin (was immer das bedeuten soll), ich fühle mit euch. Klar weil ich ja das Gleiche durch mache. Aber werft eure Angst über Bord. Jesus ist nicht so, wie es vielleicht mal zu euch gesagt wurde oder ihr in irgendeinen Missbrauch (geistlich) gewesen seid. ER ist so gnädig. Boah was gehe ich gerade ab, so paar Egostates sind oben, die das Borderline beherrchen und die PTBS versuchen zu kontrollieren. Ich würde mich echt am liebsten besaufen und nur noch Schmarrn machen. Die Welt am Arsch lecken (hart gesprochen). Den Christen, die immer den Finger heben, den Stinkefinger zeigen. Noch mehr denen, die meinen mit irgendeinenm Hokuspokus (was sie dann Heilungsgebet nennen), die Störung weg zu bekommen oder noch schlimmer, gleich mal den Dämon raus gebetet. Statt das zu tun was Jesus sagt. Der mich auch wenn ich so Gedanken habe, mehr als andere liebt. Sich noch mehr zeigt und mir seine Wärme schenkt, die sein Bodenpersonal oft nicht geben kann. Es gibt aber auch die Anderen (bei mir wohnen sie eben zu weit weg, um das ich immer mit ihnen Zeit verbringen kann), aber meist sind diese auch Beladen und kennen den Schmerz. hier wie gesagt in meinem Umfeld, wirklich nur zwei...die aber wie gesagt. RATTER RATTER an die Grenzen kommen.

Mit dem Seelsorger ist das so ein Thema. Da er ja für die States alles ist, vom Arschloch bis zum Papa über Freund zum Helfer und Bruder .... Tja. Was soll ich da noch ausführen. Würde er das alles versuchen zu sein...er würde kaputt gehen, wie mir ein Egostatetherapeut mal sagte. Es ist tierisch schwer, denn gerade ihm vertraue ich blind und er weiß 85% meiner Hölle durch die ich gegangen bin. Daher will ja jeder in mir, dass er da ist. Mal sehen wie wir das gebacken bekommen. Es ist schwierig. Sehr schwierig....

Heute sind zwei Egostates da. Einer der auf den Worshipabend gehen will und enge Gemeinschaft mit Jesus haben. Hören was ER uns sagt im Lobpreis. Der andere Rebell, der meiner Familie sehr sehr ähnlich ist, möchte: In den Irish Pub und sich besaufen . Ja heidanei!

Und hey...Jesus liebt mich trotzdem und wird mir, Dank dem Geist Gottes (Heiliger Geist) zeigen, was dran ist. Falle ich, steht er da und hebt mich auf. Anders wie so mancher Mensch, dem jetzt gerade die Farbe im Gesicht fehlt ;-), nach dem er das gelesen hat.

Ja wenn es passieren würde, dürfte ich jederzeit wieder, wie der verlorene Sohn zurück in Papas Armen. In eure auch??

Blessings