26. Sep, 2017

Glaub mir und geh ins Licht

meine Lieben, absolutes Chaos bei mir. Ein Zustand wo ich ich absolut nicht abkann und nur noch das Gefühl habe für jeden nur eine Zumutung zu sein. 

Ich bin total überreizt. Laute Stimmen und Unruhe machen mich gerade Irre und massiv Aggressiv. Ich spüre Angst und totale Verzweiflung. Mein ganzes Nervensystem ist out of controll! 😰😰😰

Am Samstag wurde ich notfallmäßig ins Krankenhaus gefahren. Blutdruck war entgleist. Jetzt springt er hin und her. Heute Morgen ganz brav bei 120/80 jetzt bei 160/100. was mich massiv unter Stress und Panik bringt, sind Schwindelanfälle seit Wochen, die immer Schlimmer werden. Heute werden die Stresshormone gemessen. Große Blutuntersuchung und 24 Stunden Urin sammeln. Damit wollen sie sehen, ob Cortisol und Adrenalin nicht mehr abgebaut wird und der Körper im Dauerstress sich befindet. Soll ich jetzt lachen oder weinen. Durch die PTBS und der Retraumatisierung, bin ich unter Dauerstress und Anspannung. Ich habe das Gefühl ich explodiere irgendwann, weil meine Gefühle gerade innerlich durch drehen. Wut und schlimme Traurigkeit, die endlich ein Ventil brauchen. Egostates die ständig nach oben wollen und mitteilen, dass sie leiden. Da ich die Ressourcen und Ahnung noch nicht habe, wie ich die Anteile selbst runter reguliere, ständige Diskussionen. Ich habe das Gefühl meinen Seelsorger nur noch zu überfordern und zu stressen. Sicher ist es so, aber ich soll mich darum nicht kümmern. Menschen machen Sicherheit und  Alleine sein, oft an Äußerlichkeiten fest: "Du bist doch nicht alleine, du hast doch Leute. Du gehst doch da und da hin." Doch sie begreifen nicht, dass das was im Außen ist, nicht das ist was im Inneren schreit. Ich demonstriere mal: Erwachsene Elke (25) maßlos überfodert, die verschiedenen Egostates unter Kontrolle zu bringen. Täterintrojekt (den Ex-Therapeut und ein Sektenführer wieder hoch holten) stark, vernichtend und bedrohlich. Braucht keinen und will jeden der eigentlich wichtig ist, weg ekeln. Will sich selbst vernichten. Ist krass in der Aussprache und verabscheut jeden, weil alle gefährlich sind. Das Kind, zirka 6-8 Jahre alt: Schreit tobt und hat Panik. Krankenhaus und Ärzte sind ein Dauertrigger. Schreit nach in den Arm genommen werden und getröstet zu werden. Sehnt sich nach Geborgenheit und in Sicherheit zu sein. Sag ja Chaos pur. Ich und ich und ich stehen alleine auf dieser rießen Welt. Reden nutzt nicht viel, wenn Panik da ist und eigentlich nur Trost gebraucht wird. Im Moment, da ist wieder was angetriggert worden, von so einem Drecksack der sich Pastor nennt und Menschen missbraucht. Auch Erfahrungen der letzten Jahre, wo die verschiedenen Egostates noch nicht erkannt wurden, haben mir Selbstwert und Mut geraubt. Ich komme mir vor, als ob ich in meinem Leben nie wieder ein Bein auf die Erde bekomme. Ein widerlicher und schrecklicher Zustand. 

Wo ist jetzt Dein Jesus, werden einige Leidensgenossen jetzt fragen. Und jetzt passiert wieder genau das, was absolut unbegreiflich ist. Ich selbst, wenn der Täterintrojekt da ist, würde mir am liebsten das Leben nehmen, mich verletzen oder abhauen. Ein kleiner Anteil nur ins Bett legen und nie wieder in diese bedrohliche Welt hinaus gehen. Heute Morgen waren genau diese Gefühle sehr da. Jetzt kommt Jesus ins Spiel, er zeigte sich ganz klar und ich musste ihm zuhören. ER bestand darauf. ER weiß, dass ich gerade so bin wie ich bin. Doch ER wollte mich wissen lassen, dass ER mich unendlich liebt. Jesus zeigte mir klar, dass es an der Zeit ist, dass ich diese Gefühle zeige, mit aller Härte die sie kommen wollen. Wer bitte soll das mittragen können, wenn es kein ausgebildeter Therapeut ist? Ich traue es Andreas zu, dem ich und die meisten Anteile trauen und vertrauen. Nur ich will ihn nicht verletzen und diesen ekligen Zustand zeigen. Ich weiß was das bedeuten kann, ich habe es ansatzweise in Therapien erlebt. Das ist wirklich heftig. Gut, okay..damals war Jesus noch nicht so present in mir. ER sagte zu mir: "Mein Plan mit dir sieht ganz anders aus, als das was du jetzt erlebst". Ich glaube ihm, aber auch wieder nicht. Denke es sind die Anteile, die streiten da in mir. Aber ich lasse euch mal daran teilhaben, was Jesus vorhin getan hat. Ich betete ein Heilungsgebet. Während dessen kam ER  und nahm mich auf den Arm. Erst war ich ganz steif und wollte dem Ganzen nicht so trauen. Wow das war nah. Jesus sah mich an und begann mit dem inneren Kind zu reden. Mit der Kleinen die nach Liebe, nach Geborgenheit und Umarmungen schreit, nach Halt in dieser grausamen Welt. Es waren nur noch ER und ich. Jesus lief mit mir. Er lief und lief und meine Umklammerung an SEINEM Hals wurde immer stärker. Es war plötzlich wunderschön, für immer wollte ich in den Armen liegen bleiben und ihn umschlingen. Was duftete ER gut. Besser kann kein irdischer Papa, Bruder oder Freund duften oder umarmen. Mehr davon Jesus! 

Das zweite was ER mir zeigte, als ich in SEINEM Arm lag: ich lag da plötzlich als Baby, winzig. Und dann zeigte ER mir alle Stufen meines Lebens in SEINEM Arm. Am Ende lag ich als grauhaarige Uralte Frau darin. Siehst du jetzt wo Jesus war oder ist! Kann das ein Mensch? Nope

Blessings