31. Aug, 2017

...damit dir Gott Großes anvertrauen kann

wollen wir eigentlich immer, dass Gott uns das Große anvertraut?

Wenn es ums Materielle geht, klar da sagt kaum jemand Nein dazu. Aber was ist wirklich gemeint, zum Beispiel bei mir, wenn Gott das zu mir gesprochen hat?

Es geht um Wahrheit, es geht um Ehrlichkeit, mit Menschen und dem was ich habe. Vorallem auch Materielles. Wie oft ist der Mensch geneigt, sich mal nicht so an die Wahrheit zu halten, wenn er die Steuer macht. Wenn zu seinen Gunsten etwas auf dem Konto erscheint und und und. Nicht weil wir alle Böse sind, aber der Mensch neigt schon etwas zur Gier oder "Meins-Meins". Der Mensch hortet sein Geld gerne, wenn ER Gottes Worte noch nicht vertraut. Ich selbst kenne das auch, wie man Dinge gerne umgehen würde. Ich lebe ja unter dem Existenzminimum (warte noch auf meinen Bestseller - merkt ihr was Cool ) Es ist auch nicht verkehrt, Geld zu haben, dass man gut leben kann. Nicht ständig in Angst, dass man den nächsten Monat seine Rechungen nicht bezahlen kann. Das ist kein Leben. Ich weiß wovon ich rede.

Aber ich weiß auch das Gott seit 2007 (Da begann die EU-Rente für mich), dass ER mein Versorger ist. Ich kann zwar keine Urlaube planen, kann mir gewisse Dinge nicht leisten, aber immer wieder bringt ER mich zum Staunen, mit dem was er mir punktuell schenkt. Auch durch Geschwister.

Wie komme ich auf dieses Thema? Ich kann es euch erzählen. Ich habe doch den Aufruf für das Auto gestartet, was ich dringend brauche. Heute habe ich gerade wieder den Fall. Ich muss dringend zum Neurologen, weil es mir ständig schwindelig wird. Es ist ähnlich wie ein Disso, aber auch ganz anders. In meiner Kernfamilie gibt es bei der Mutter und der Schwester schon in ganz jungen Jahren, Schlaganfälle. Daher will und muss ich es abklären lassen. Aber seit ich den Termin gemacht habe, graut es mich vor der langen Fahrt (über eine Stunde) mit den Öffentlichen und dahin kommen etc. mit Auto wäre es einfacher. Ich schaffe das, aber es ist echt mit viel Kraft verbunden. Immer noch, wird aber hoffentlich besser. Okay abgeschweift ;-)

Aufjedenfall haben mir Geschwister über Leetchi Geld für ein Auto gependet.

Jetzt habe ich dummerweise nicht beachtet, dass ich durch die Insolvenz (die ich niemanden rate - wegen 5000 Euro habe ich die gemacht - so dumm, echt) das Geld, als es auf das Konto kam, auf ein Unterkonto gebucht wurde. (Weil dadurch der mikrige Freibetrag des Monats überschritten war). Eingefroren. Da ich verpflichtet bin alles dem Treuhänder zu melden, habe ich das getan. Alleine schon deshalb weil ich Christ bin. Das wäre auch alles kein Problem. Ich hatte vorab mit der Insolvenzverwalterin gesprochen und sie meinte mit dem Attest des Psychologen ist es kein Problem das Auto zu haben, weil es Existenziell ist, fällt es damit nicht in die Masse. Das Dumme war nur, dass es aufs Konto kam und das Auto nicht als "Ding" dasteht. So wird es nicht mit einem Betrag ausgezahlt, sondern in kleinen Raten aufstockend, bis zu dem zustehenden Freibetrag. Ist sehr kompliziert. Hätte ich eine Pfändung auf dem Konto, würde es sofort weg sein, so schlummert es eben auf dem Unterkonto. Dazu könnte ich jetzt eine ewig lange Erklärung schreiben, wie das gehandhabt wird. Ist ein halbes Studium. Das was ich fürs Ehrenamt bekam... letzten Monat, kann sein, dass es weg ist. Aber all das ist bei Jesus, ich weiß ER händelt es so, dass es gut läuft. Er hat grünes Licht für das Auto gegeben und wenn es erst im Dezember soweit ist, dann ist es eben so. Das Geld ist ja nicht weg.

Aber ich dachte letztens auch, hätte ich eben nichts gesagt. Da ich diese Unterhaltungen auch mit Jesus führte, bekam ich gleich die Antwort: "Elke, (wenn) weil du im Kleinen treu bist, kann ich dir das Große anvertrauen" . Damit wurde ich wieder ganz ruhig. Es sieht total chaotisch aus und ein Mensch ohne Jesus würde jetzt hohl drehen. Meine Psyche tut es auch zum Teil. Ich denke ständig darüber nach: ich steige aus. Ich habe keinen Bock mehr auf die Welt, keinen Bock mehr auf Menschen, die es nicht kapieren wollen. Die nur mit Ellbogen unterwegs sind. Eine Welt wo sich jeder selbst der Nächste zu sein scheint. Christen, die schlimmer agieren, als der weltliche Mensch. Nur weil er selbst mit sich nicht zufrieden ist, oder gar nicht erfahren hat, was Freiheit in Jesus bedeutet. Christen die mit Keulen und Bibel im Anschlag unterwegs sind. Es ist so viel los auf der Welt und der Mensch kapiert einfach nicht, wie man "lebt" und trotzdem nicht zu "Kurz" kommen muss. Das ist in der Welt so und unter vielen Christen auch. Gerade bei der Spendenaktion habe ich das erlebt. Menschen die wenig haben, gaben viel oder was sie konnten, um mir zu helfen. Menschen die ich persönlich kenne, darunter: Geschäftsführer, erfolgreiche Menschen oder sogar einen Christen den ich anschrieb, der selbst ein Auto im Wert von mehreren tausend Euro geschenkt bekam, nur von anderen lebt, aber genug hat...dem im Traum nicht einfällt, davon was abzugeben. Ich weiß, heißes Eisen, was ich wieder anfasse und manche werden entrüstet sein, warum ich so rede. Aber warum immer über die Wahrheit schweigen? Es ist traurig, wenn Menschen die du um dich hast, kennst - nicht mal 5 Euro über haben. Ich komme da auch immer wieder an meine Grenzen, weil ich diese Menschen nicht verstehen kann. Doch auch hier sagt Jesus: "einen von herzen Gebender hat Gott lieb". Es ist so, egal mit oder ohne Jesus. Wenns an den Geldbeutel geht, hört oft die Freundschaft auf. Traurig.

Doch die fröhlichen Geber gibt es auch, aber wie gesagt, meist die, die selbst nicht so viel haben, oder Gott verstanden haben.

Wir Menschen machen Fehler, wir Christen dürfen umkehren und wir dürfen alles besser machen. Im Gehorsam! Die Welt würde so viel besser.....

Was will mir Gott Großes geben?

Geld, Auto, Luxus oder Reisen? Nein, darum geht es nicht. Gott gebraucht mich, gerade, weil ich so mutig bin Dinge anzusprechen, die genau die beladenen Menschen mit sich herum schleppen. Ungerechtigkeiten ansprechen darf, die zum Himmel schreien, ohne zu denken, jetzt hassen mich die Leute. Ja sicher sind Einige dabei die mich so gar nicht abkönnen. Aber Gott schenkt es mir, dass ich darüber stehen kann und TREU weiter gehen kann und den Mund nicht halten.

Das alles soll in Liebe geschehen. Das tut es auch. Glaubt mir, ich finde das nicht lustig oder ich fühle mich eher schlecht als gut, wenn ich die Dinge anspreche. Weil ich auch nur ein Menschlein bin, die geliebt sein will. Wie jeder andere auch. Auch jeder andere, der sich den Mund verbrennt, wenn er Missstände aufzeigt. Glaubt mir, ich bin nicht besser und nicht schlechter als andere Menschen. Ich bin Mensch für den Jesus gestorben ist und immer wieder in Gottes Arme zurück darf.

Glaubt nur nicht, wenn jemand draußen oder in der Öffentlichkeit ist, derjenige besonders Heilig ist. Manchmal im Gegenteil. Aber Gott gibt uns das Große. Das ist damit gemeint. Nach außen gehen, ER traut mir zu, weil ich ehrlich bin..das zu schaffen. Auch wenn ich denke, neeee bitte schicke jemand anderen. Die Menschen sind wie Wölfe. (Es gibt superliebe Leute, die auch sehr wichtig sind, dass sie das unterstützen was ich tue und tun darf/soll), aber es gibt bitterböse Menschen, die so neidisch sind (worauf eigentlich, dass ich Tag für Tag den Kopf hinhalte?) , sind missgünstig und teilen mir ihre Missgunst ungeschönt mit. Vergessen, sie haben es mit einem sehr verletzlichen Mensch zu tun, der aber GOTT SEI DANK unter dem Schutz des Höchsten steht.

Eigentlich ist das Alles nur geistlich zu erklären, aber menschlich kommt man an die Grenzen...wer das alles wirkt. Ich bin ziemlich am Anfang, weiß in einer Vision, dass es weiter geht. Wie und wann, das weiß nur EINER. Ich bin da, ich werde gehen und werde weiter treu im Kleinen bleiben, dass das Große (die frohe Botschaft) weiter gegeben werden kann. Diese den Menschen, die Jesus nicht kennen zu erzählen! Mein Zeugnis was Jesus an mir getan hat und weiter tut.

Danke wenn du mit mich auf dem Weg begleitest. Mutmachende Worte finde auch ich ganz gut HerzLautes
 Lachen

Blessings