27. Aug, 2017

Jesus schickt mich - daher mache ich was ER sagt und gehe nach außen

Warum tue ich was ich tue? Mache ich es gerne, wie geht es mir damit, alles so öffentlich zu machen?

Als erstes mache ich das was ich tue, weil Jesus mich dazu berufen hat. Das ist der erste Bewegrund. Menschen zu zeigen, sie sind nicht alleine mit dem was sie beschäftigt und auch Christen erleben selbst Leid. Vor allem steht auch mein Zeugnis im Vordergrund, den Menschen zu zeigen, dass sich ein Weg mit Jesus lohnt. Das man immer noch ein Strohhalm und jemanden hat, wenn man sich von der ganzen Welt verlassen fühlt.

Oft ist es auch so.

Ich kenne viele Menschen mit der Problematik, die tatsächlich alleine sind und keinen Weg aus ihrem Leid heraus zu finden scheinen. Klinik und Therapeutenkarrieren hinter sich haben, die gar nicht nötig wären.

Ich selbst habe lange Traumata erlebt und weiß um die Hölle. Also hat Jesus mich da eingesetzt, weil ich weiß wie die Menschen sich fühlen und was wir brauchen. Wir, weil ich eine davon bin.

Manchmal werde ich natürlich von anderen Christen nicht verstanden, was mir erst mal egal ist. Denn nicht jeder Weg den Jesus führt, muss für den anderen passen. Mit dem, was mich erreicht hat, muss lange nicht für den Nächsten passen. Aber diesen Denkfehler machen so viele Christen.

Ab und zu erreichen mich Mails etc. wo sich um mich Sorgen gemacht wird oder ich sogar ermahnt werde, weil ich nicht genug glaube. Warum ich nicht EINFACH Jesus rein lasse und alles wäre gegessen.

Ich bin näher an Jesus dran und Er an mir, als man erfassen kann. Da ist alles in Ordnung!

Was ich mich dann frage, kennen diese Menschen Schmerz? Wissen sie, wie weh es tut, wenn man nicht mehr ein noch aus weiß. Wenn die Trauer und der Schmerz überwiegt. Kein Wort mehr an das Ohr dringen kann. Alles was gut gemeint ist, abschmettert, weil man es nicht aushalten kann? Nein diese Menschen kennen das nicht. Unser Jesus selbst kennt es. Er hat Blut geschwitzt und geweint, aus Angst, kurz vor seiner Verhaftung. Warum...?

Keiner kam zu ihm (außer der Engel, der ihm zugesprochen hat), aber niemand, der zu ihm sagte: "Hey jetzt fahr runter und lass da mal deinen Vater rein". Warum nicht? Und Jesus war sich sehr sicher, dass sein Vater da war! Und so ist es bei mir auch. In der Krise schrie ich auch zu Jesus, warum bist du nicht da, warum hilfst du mir nicht. Liebst du mich nicht? Aber ER war es, der mich da raus geholt hat, ohne dass ich mir das Leben nahm und ich stand kurz davor. Menschen haben mit mir gefleht und für mich. Das ist auch ein geistlicher Kampf.

Natürlich gibt es bei mir Wunderheilungen und Spontanheilungen. Die größte davon damals, die Heilung von der Leukämie (in vorlaufender Gnade) vor zwei Jahren, die Heilung er Darmperforation.

Jesus will mich bei den Verletzten haben, bei den Menschen die vor Schmerz ihr Leben nehmen wollen. Jesus setzt mich deshalb ein, weil ich auch mit ihm zusammen Menschen erreichen kann, die Jesus noch gar nicht kennen. Ohne dass ich die fromme Keule schwinge oder Dinge raus haue, die einen Schmerz noch vergrößern können. Warum, weil ich selbst durch diese Hölle bin und auch noch weiter auf dem Weg bin.

Das die Wenigsten dies mit den Anteilen verstehen können, die damit nichts zu tun haben (naja eigentlich schon, wie gesagt jeder hat diese Egostates, auch "Gesunde"). Aber von etwas, was ich nicht kenne, rede ich nicht mit oder behaupte Dinge, nur das ich einen schlauen Satz gesagt habe. Das ist Unweise, fast schon dumm.

Manchmal sind wir Christen so hart. Obwohl Jesus selbst zu Petrus gesagt hat: "was geht es dich an, wie dein Bruder seinen Glauben lebt, kümmere dich um deinen Eigenen". Merkt ihr was? Würden wir das endlich mal tun, jeder kehrt vor seiner eigenen Türe und tut nur, was Jesus aufträgt, nämlich nach außen gehen, statt die Fehler der Geschwister zu sehen. Wow, dann könnte Jesus bald wieder kommen.

Jeden Tag rede ich mit Jesus darüber, ob ich weiter machen soll, oder einfach beginnen soll ruhig zu leben. (Das wäre mal was). Ich bin gar nicht so selbstbewusst wie ich manchmal rüber komme. Manchmal bin ich müde und traue es mir gar nicht zu. Aber das ist NICHT SEIN Plan! Jesus sieht mich in der Öffentlichkeit. Ich weiß, dass ihr verschiedene Bilder von mir habt, aber das ist auch ein Geschenk Gottes. Das ich trotz allem Schlimmen was ich durch habe, nicht bitter werde. Sondern immer noch gerne lache. Was ich im Mai/Juni nicht mehr glauben konnte. Weil ich voll mit Schmerz war und nur noch sterben wollte. Viele von Euch haben es mitbekommen. Aber ist es nicht ein fettes Zeugnis, wie ich immer weiter im Glauben bleibe, immer wieder aufstehe und weiter gehe?

Menschen die Schmerz haben, sehen können, es geht vorbei. Es ist wichtig, die Hand Jesus nicht los zu lassen oder sie immer wieder zu ergreifen. Die Schmerzen werden weniger. Ich kann niemanden sagen..deshalb, darum. Ich weiß aber, das es geistlich ist und Jesus es wirkt und dies ist mein Zeugnis.

In meinem zweiten Buch habe ich ungeschönt über meine Traumata geschrieben, ihr werdet erkennen was ich alles überlebt habe. Weil EINER es wollte und möchte. Und jeder von Euch kann das auch.

Schreib mich an, ich melde mich gerne und erzähle dir, wer Jesus ist und wie Er uns liebt. Ich werde mich durch keinen Menschen mehr in ein Joch spannen lassen oder mir was anderes erzählen. Unfrei und gesetzlich sind Menschen, Christen die es nicht verstanden haben, was Freiheit in Jesus bedeutet.

Ich werde von meinem Herrn gelehrt, von einem Pastor und Seelsorger, der mir an die Seite gestellt wurde. Punktuell von Menschen, wo ich erkenne, Jesus schickte sie.

Alles andere macht verrückt, krank und Angst. Da mache ich nicht mit.

Das nervt mich so sehr in Facebook oder wo Christen in Massen zusammen kommen. Nichts aber auch nichts haben wir begriffen, wenn wir uns ständig im Kampf mit Geschwistern befinden. Statt Licht und Salz zu sein

Ich werde es so halten, wie Jesus es mir zeigt. Jedem von Euch kann ich es nicht recht machen, will ich auch gar nicht. Ich werde von Jesus geführt und muss nie nach Menschenmund reden, damit ich vielleicht wo eingeladen werde oder beliebt bin. Nein, wo die Wahrheit ist, da werde ich hin geschickt und kommen. Alles andere ist Buisness und weltliches Getue.

Ich kann warten und ich freue mich auf die Plätze an denen ich wirken darf, wo der beladene Menschen die frohe Botschaft und Zeugnisse hören soll und darf.

Blessings