In Jesus liegt die Kraft und das Wunder heil zu werden

14. Jan, 2019

Etwas was die meisten Menschen mit PTBS/Borderline etc. kennen, ist das fehlende Vertrauen in den eigenen Körper. Manchmal auch der Selbsthass auf Diesen! Ich setze mich seit meinem zwölften Lebensjahr mit meinem Körper auseinander. Ich kenne es zwar von Klein auf, dass ich ständig mit Krankheiten reagiere, wenn es mir psychisch nicht gut geht oder wenn ich verdränge. Es sind nicht mal nur so Kleinigkeiten an Krankheiten, sondern wirklich heftige Dinge. Ich reagierte schon mit Leukämie (was durch vorläufige Gnade geheilt wurde, ich schrieb darüber im Buch und im Zweiten noch ausführlicher).  Eine Re-traumatisierung im Jahr 2009 brachte mir eine OP ein, wo ich 30cm Darm verlor und seitdem macht mein Darm immer wieder Probleme und mit jedem psychischem Stress oder etwas Unverarbeitetes reagiert der Darm oder Unterleib (im Mai wurde ich an der Gebärmutter operiert, auch wegen Re-traumatisierung). Ganz ehrlich, das macht mich echt müde. Es ist immer so und doch auch immer wieder, dass ich in den heftigen Krankheiten Wunder erlebe. Wie damals bei meiner gedeckten Darmperfortation, wo alle Ärzte schon Ammok gelaufen sind und wieder oprerieren wollten, denn es war lebensgefährlich. Ich hörte immer wieder es nicht zu operieren und irgendwann (ich habe Bilder da) war nach einer Untersuchung, wo im Darm die Stelle noch  offen war, nach einer Woche (!!)   nur noch ein kleiner Strich als Narbe zu sehen. Mein Arzt konnte dies nicht verstehen und war total erstaunt. Auch wenn ich immer wieder diese Dinge erlebe und erfahre, kommt es mir manchmal wie russisches Roulette vor! Menschlich gesehen. Geistlich muss ich einfach vertrauen, dass Gott weiß wann meine Zeit vorüber ist oder ob ich mal Gesund sein darf, zumindest am Körper!

Die Psyche ist dadurch sehr belastet und angegriffen. Seit Ende November bin ich sehr krank und erhole mich so gut wie nicht. Ich habe schon 12 Kilo abgenommen, gut das ich übergewichtig bin! Denn so hat der Körper echt was zum zehren.  Wäre ich Normalgewichtig, hätte ich jetzt zusätzlich noch ein anderes Problem. Ich habe auch schon richtig Angst vor dem Essen, denn kaum denke ich,  diese Clostridienscheiße ist überstanden und beginne Normal zu essen, geht es wieder mit Durchfall los. Also erneut fasten, aufbauen und versuchen was dann irgendwann mit Essen geht. Drei Rückfälle hatte ich bereits.

Am Samstag begann der Neueste. Ich fuhr mit einer Freundin aus der Ex-Gemeinde in ein Krankenhaus. Irgendwie sind die Kliniken alle total überlastet mit Patienten. Ich bekam eine Infussion mit Flüssigkeit, weil wieder nix drin blieb und der Bauch wurde abgetastet, der unreife Assistenz-Arzt meinte er müsste mich rektal untersuchen und verletzte mich dabei. Ich blutete eine ganze Weile danach. Dann wurde ich nach Hause geschickt. Supergeil für meine traumatisierte Psyche. Aufjedenfall machten sie einen schnellen CRP-Test und dieser war bei 48!!!!! Mit 48 hätten sie mich schon in der Klinik behalten müssen, wie es sich auch bestätigte, nach dem ich direkt nach dem ich zu Hause war, dort Beschwerte eingelegt hatte und sofort reagiert wurde. Denn soweit bin ich mittlerweile, dass ich mir NICHTS mehr gefallen lasse, von keinem.

Wo Unrecht geschieht, muss Unrecht angesprochen werden!!!!!

Ich sitze gerade hier und warte auf einen Anruf von meinem Hausarzt, damit wir besprechen, wie es weiter gehen kann. Durch das Abnehmen und nicht richtig essen können, fehlen mir unter anderem ein bestimmtes Eiweiß, was dringend vom Herz benötigt wird. Aber solange man nicht umfällt oder andere schlimme Symptome hat, nimmt keiner es ernst.

Saublöd, denn ich kann auf Grund meiner heftigen Traumata, oft wirklich aussehen wie das blühende Leben und der Körper spricht eine ganz andere Sprache. Mir ging es am Wochenende wirklich nicht gut, aber ein Egostate war an der Oberfläche, der nicht zeigen konnte wie schlecht es ihm geht. Nur kein ausgeliefert sein an andere Menschen. Das war echt bescheuert, denn das kenne ich auch mein Leben lang schon. Das macht es den Anderen auch schwer, mir anzusehen ,dass es mir richtig scheiße geht. Gott sei gedankt, ist der Anteil nicht immer da. Denn als ich das letzte Mal in der Klinik war, sah man es mir sehr an! Ich konnte mich wie ich ja schon erwähnt habe in einem anderen Blog, nicht mal von einer Seite auf die Andere drehen, so schwach war ich.

Ja der Körper, der ein Tempel Gottes sein soll.

Ich habe das Ventil der SV nicht mehr, weil ich es nicht mehr möchte und sehr dagegen ankämpfe. Aber manchmal denke ich mir, was ist einfacher oder leichter zu ertragen??? Den Schmerz in den Körper als Ventil laufen zu lassen und dadurch immer tod krank werden oder sich ritzen? Jetzt ehrlich, denn das Ritzen entlastete, wenn auch nur für eine kurze Zeit.

Beides ist Käse!!! Warum, weil es besser ist, Skills (Techniken) anzuwenden, wenn man so unter Anspannung und Panik steht.

Doch, wie soll das gehen? Ich habe im Moment keine Therapie, weil es mit dem Therapeuten einfach nicht hinhaut. Er ist so ein ignorantes ...., denkt es euch. Aber er hat mir in den ganzen fast sechs Wochen, nicht einmal eine Krisenintervention oder Hilfe angeboten. Schweigt sich aus, bis wir ein Gespräch zusammen mit dem Caritas Psychologen führen, um zu schauen, ob wir überhaupt noch miteinander arbeiten können.

Derjenige, der mit für mein Chaos verantwortlich ist, schweigt sich auch aus. Nicht mal ein "Genesungswunsch". Auch da steht das Gespröch aus, was ich erst machen soll, wenn ich körperlich fitter bin. Ein Teufelskreis, wie soll ich körperlich fitter sein, wenn der Schmerz der gerade aus der Richtung kommt, nicht mal gedeckel oder bearbeitet wird? Wie soll der Köper und die Psyche das weiter verkraften? Es war eine langjährige enge Beziehung, können Menschen echt so tun, als ob es das nicht gegeben hätte. Was kapiere ich da NICHT?

ES ist nicht nur das Verlassen worden sein, es war so viel, was daran hing.

Klar war es nicht optimal und auch oft sehr schädlich, auch der Ort Gemeinde (muss es kurz erwähnen, will ich ja nicht mehr, aber es hat halt damit zu tun). Aber es gab auch Gutes, was mir weg genommen wurde. Es ist Alles so verworren. Auf der einen Seite taten mir Dinge gut, auf er anderen Seite war es brutal schädlich. Alleine, dass: Mich nirgends dabei haben wollen, wo mein Herz aber dran hing. Jeden Tag tönt es in mir, dass ich nicht gut genug bin "dabei sein zu dürfen", egal wo. Man schämt sich für mich....! Da sowas an mir nagt, ist es doch klar, dass der Schmerz wo hin geleitet werden muss. Ich könnte sonst den ganzen Tag vor seelischen Schmerz schreien.

Christen machen es uns da nicht leichter. Ich finde, das macht sogar noch mehr Druck, dieses Gelaber!  Die Meisten haben keine Ahnung, weil sie noch nie in tiefen Krisen waren, denn keiner von den Menschen, die großes Leid erfahren haben, die sich NICHTS vormachen, würden einen belasteten Mensch unter Druck setzen! Weil sie das Leid kennen und was es anrichtet, wenn die falschen Worte uns treffen.  Ihr kennt die Sprüche sicher auch! Mir hängen sie zum Hals raus, die spricht Jesus selbst nicht zu mir!

Das Einzige, was ich weiß ist...ich kann so nicht mehr weiter machen. Was noch dazu kommt, ich müsste so unbedingt lernen, dass mir andere Menschen wieder mehr am Arsch vorbei gehen (das hat mein Therapeut mir so gelernt

damals Cool) . Ja damit ging es mir besser, aber ich war da auch noch nicht mit Jesus unterwegs, denn wie soll das gehen? Aber, wenn man das so interpretiert, sich nicht alles von Anderen rein zu ziehen oder jedes Unrecht an sich zu lassen, dann JA ist es gut, wenn es einem am Allerwertesten vorbei geht!

Ich hoffe so sehr, dass ich GESUND werden darf. Das heißt nicht, die Wunderheilung, wäre schön, aber ich werde den Stachel im Fleisch behalten - um mich nicht zu überheben, wie so mancher da draußen!  - Es gibt echt Leute in der Öffentlichkeit, die meinen zu jedem Thema ihren Senf zu geben, aber hatten nie ein schreckliches Leben oder eine Krise. Sie reden nur von dem was sie gehört oder gelesen haben.. damit sammelt man auch Anhänger! Und Blinde rennen hinter den schönen Worten hinter her, wenn sie nur mal Wachsam wären!!

Das ist ein Thema, wo Jesus will, dass ich mich nicht mehr darüber aufrege. Ich kann die Leute vor ihrem Unheil nicht bewahren oder sie schützen, so gerne ich das WILL. Es geht nicht. Ich kann immer wieder meinen Dienst tun und darüber schreiben, wie ich die Dinge erlebe und erlebt habe. Auch was mir auffällt.

Ob Leute dann reagieren, umkehren oder weiter den Gurus folgen, nicht meine Baustelle. Das muss ich lernen. Auch, dass ich eben nur ein kleines Licht in dieser Welt bin und nicht so viel bewegen kann. Obwohl mir Einige sagen, es wäre nicht so. Aber ich fühle mich so.

Warum müssen Menschen nur immer so schauspielen in der Öffentlichkeit und unter anderen Menschen? Wie wäre die Welt so viel anders, wenn jeder offen wäre und sich zeigen könnte.

So wie wir das gelernt haben bei Menschen, genauso machen es viele bei Gott! Versuchen sogar bei Gott die Schwächen und Sünden zu verbergen. Doch schon klar oder, das Gott alles weiß? Aber dieses lebenslange eingeübte sich verstecken, Menschenfurcht, gut da stehen wollen bei Anderen und darstellen was man nicht ist, ist bei so vielen Menschen so tief eingewurzelt!

Die meisten würden gerne die Maske fallen lassen, sein, wer er ist und leben wie er es möchte, doch der Mainstream hat sie in den Fängen. Die Meinungen der Anderen und die heftige Angst verletzt zu werden, wenn man sich zeigt, hält uns Menschen oft zurück.

Verletzt, ja das wird man, wenn man sich nicht zeigt oder zeigen darf. Schon gemerkt??? Ich schreibe hier auch total unverblümt und ehrlich wie es mir geht, meine Gedanken. Warum auch nicht?? Ich denke, das ist was, was anderen hilft und weiter helfen kann. Zu sehen, man ist mit seinem Müll nicht alleine! Ach was wäre die Welt so gut, wenn jeder SEIN dürfte. Aber Leute, schon mal drüber nachgedacht, wer die Welt zu einem manchmal schrecklichen Ort macht?? - RICHTIG - WIR MENSCHEN!! Weil keiner den Anderen einfach leben lassen kann. Warum nicht???

Blessings

10. Jan, 2019

ich habe ja vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich wieder mehr über "mich" schreiben möchte und weniger über irgendwelchen Christen oder Gemeinden, die es einfach nicht gerafft haben. Auch nicht mehr so viel über den Ex-Seelsorger (nur wenn ich merke, dass der Schmerz wieder groß wird und ich mich irgendwie entlasten muss), auch von dem toten Stalker, nix mehr!

Ja, es soll wieder mehr um mich und meine Geschichte gehen. Klar ist da weiter Jesus immer dabei und ich werde auch da Zeugnis sein. Aber es ist auch dran, wieder mehr für Euch zu schreiben, die sich Fragen stellen über Borderline, Egostate-Disorder etc. . Ich werde auch wieder mehr Infos darüber posten.

Ihr wisst ja das leidige Thema, seit Wochen Krank. Heute morgen habe ich mir mal so meine Gedanken gemacht. Auch das ich mich nicht mehr damit beschäftigt habe, was brauche ich, welcher Anteil ist gerade da und wer bin ich eigentlich. Ich habe es mir heute morgen mal gut angeschaut und bemerke, dass ich seit dem Cut mit der Gemeinde und dem Verlust von Menschen, Proberaum und abspalten von Traurigkeit, mich fast nur in zwei Erwachsenen-States befinde. Jetzt könnte man denken, das ist gut, aber ist es nicht. Denn diese States die gerade da sind, sind dafür verantwortlich, dass ich überlebe! Das heißt, sie kümmern sich um die Dinge, die laufen müssen. Zumindestens einigermaßen. Ich tue seit den Re-traumatisierungen was Klinik angeht, auch wenn ich das gut überstanden und "erwachsen" gehändelt habe, nichts anderes, als mir Menschen vom Hals halten. Außer die ich schon kenne, die dürfen noch in meine Nähe, ansonsten möchte ich gar keinen Besuch oder irgendwie noch nach draußen. Vielleicht ist auch ein kleiner State mit dabei, der aber wirklich sehr im Hintergrund und ruhig gehalten wird. Merken tue ich es daran, dass ich das gleiche Gefühl habe, wie damals als ich als Kind immer alleine stundenlang in meinem Zimmer saß oder in einem Baum. Es war ruhig und stressfrei. So ungefähr ist es jetzt auch. Bis auf die blöden Krankheiten, die ständig da sind. Genau diese hat ein erwachsener State, um ein Ventil für die Verlassenheitsängste und die Verletzungen der letzten Monate zu haben. Dieser kontrolliert den Alltag mit den Krankheiten. Dieser Anteil hat immer schlimme Erkrankungen und ich denke, es wird dazu genutzt, nicht den Fuß vor die Tür zu setzen. Aber dieser Anteil ist sehr im Kopf und wenig im Gefühl. Will einfach seine Ruhe und hasst Menschen! Ein weiterer State ist oben, der nicht mehr essen will und ich dagegen steuern muss, nicht in eine Essstörung zu geraten. Ich habe durch die Krankheiten 11 Kilo abgenommen und natürlich will der State noch viel mehr runter haben. Also die zwei Erwachsenen (denke so 18 und 25) streiten. Der Eine sagt: "Du musst essen in der Krankheit, um zu kräften zu kommen" und der andere, will das Essen boykotieren und schreibt alles auf, was ich esse. Daher merke ich, das doch mehr States da sind. Ich habe echt gedacht, huch habe ich keine States mehr, so ruhig war es die letzten Wochen, fast Monate. Außer ab und zu bei der Caritas, wenn Freizeit war, da merkte ich die kleineren States, zwar nur leicht, denn die sind dort meist aktiv. Die Älteren würden da niemals hin gehen.

Warum die erwachsenen States da sein müssen, die mein Überleben sichern, weil jeder irgendwie weg ist oder Menschen einfach so schlimm sind. Die Beiden sind echte Bodyguards! Eigentlich hätte ich seit letztem Jahr schon die ESD-Therapie machen sollen, doch durch die Verluste und das nicht mit meinem jetzigen Therapeuten arbeiten können, ist alles auf "Überleben" aber nicht "Leben" programmiert. Ich lache schon seit langem nicht mehr, daher spüre ich auch, dass die kleinen States nicht da sein dürfen. Ich darf nicht mehr schwach sein, sonst würde alles wieder hoch kommen, was ich jetzt so gut verdrängt habe. Ab und zu will die Trauer mächtig werden, wird aber sofort unterdrückt.

Aber so kann es auch nicht weiter gehen. Ich muss die States wieder besser zusammen bekommen und nicht nur irgendwie überleben. Es ist halt so schwer, zu wissen, dass man für jemanden der immer was anderes behauptet hat, jemand ist für den er sich schämt oder einfach fast alles gelogen war, was an Beziehung aufgebaut wurde. Wie eine Welt, die zum Schein aufgebaut wurde und das ging zu lange.

Da ich jetzt eine Frau an meiner Seite habe, von der Caritas, die mich zwei mal die Woche besuchen kommt, zieht sich der Psychologe von der Caritas zurück. Ich habe auch ihn jetzt näher an mich ran gelassen und merke, wie es mir zusetzt und ständig etwas in mir sagt: "Jetzt geht der auch weg"! Vom Therapeuten auf den ich mich mittlerweile  Null verlassen kann, habe ich ja schon erzählt.

Alles nicht so einfach!

Nur ist eines gut, ich habe Jesus, alle können mich verlassen, doch er wird dies NIEMALS tun. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Ob ich noch mit den States arbeiten kann und wieder lachen und Freude haben kann. Denn ich spüre eigentlich gar nichts mehr.....Lebend - Tod irgendwie.

Kennt ihr das?

Blessings

9. Jan, 2019

Geschlagene acht Wochen ist meine Gesundheit wieder am Boden. Psychisch schleudert es mich langsam auch etwas. Doch ich schaue auf die schon überstandenen Krisen der letzten Jahre und noch auf diese im Januar und Mai letzten Jahres. Diese waren sehr viel tiefer und emotionaler als jetzt und doch geht es mir schlecht, aber es ist mehr Gelassenheit da und kein Hass oder Wut die zur SV führt. Jetzt dachte ich schon die letzten Tage, nach der letzten Antibiotikatherapie wegen der Clostridien, dass die Sache überstanden sein könnte, doch wenige Tage später erfasste mich eine heftige Erkältung. Komischerweise immer wenn ich einen Schritt unter Menschen gewagt habe. Mein Immunsystem ist so geschrottet, sobald jemand in meiner Nähe bisschen Schnupfen hat, zack habe ich den. Seit Weihnachten bin ich eigentlich menschlich gesehen total Isoliert. Außer R. kommt mich noch besuchen und die Frau von der Caritas. Meine süße geistliche Tochter versorgte mich gestern mit einem Einkauf. Mein ganzes Geld diesen Monat geht nur für Medis drauf.

Hätte ich dieses Ventil des Schreibens nicht, ich hätte null Kontakt mit Menschen. Früher hat mich das Alleine sein tierisch genervt und innerlich sehr aufgewühlt. Nur leider kann man sich ans Allein sein gewöhnen, so habe ich das Gefühl. Seit gut zehn Wochen habe ich keine Gemeinde mehr von innen gesehen, obwohl es doch eigentlich ganz gut lief. Ich verstehe manche Dinge einfach nicht! Oft gibt es auch keine Erklärungen für die Dinge, wie sie laufen.

Ich habe ja die beiden Baustellen noch zu bearbeiten, auch wenn der Stalker tod ist, aber es beschäftigt mich noch ziemlich, weil die Verletzungen so tief gingen. Viele Frage sind aufgewühlt worden.

Ich frage mich, was ist mit diesen Menschen, denen ich vergeben habe, die mit diesem Mann die Hetze über mich betrieben haben? Erkennen sie es, dass sie der Lüge geglaubt haben und kehren um, von ihrer Hetze und Verleumdung? Ich spüre ab und zu, wie ich gerne diese Menschen, die ich sehr wohl kenne, weil sie in Facebook auf meiner Freundesliste waren, bis sie sich diesem Guru zuwanden, gerne ansprechen würde.

Aber ich darf nicht. Jesus verbietet es mir. ER sagt, das Thema ist jetzt dran "los zu lassen". Die Menschen sind feige. Auch viele die unter diesem Mann gelitten haben - schweigen sich aus, aus Angst vor seinen Anhängern!

Ja, die Lügen und das Unrecht wurden offenbar, aber Viele sind verblendet und können/wollen gar nichts erkennen. Ja, ich muss los lassen und ich werde es schaffen! Aber ich kann den Kopf erhoben tragen, nicht wie so mancher Heuchler, der mit ihm auch schwere Themen hatte und nun in der Öffentlichkeit einen auf ..."der Arme ist tod" machen. Der Tod gehört zu unsrem Leben und Gott ist ein gerechter Gott. Der Andere ist im Knast, der hunderte von Menschen geistlich verführt hat. Nochmal Gott ist ein gerechter Gott und lässt sich nicht spotten. Seid wachsam. Mehr aber dazu jetzt nicht.

-Krisen- jeder kennt sie, jeder hat sie. Mal mehr, mal weniger!

Wisst ihr eigentlich, dass so eine Krise, auch wenn sie sehr hart ist, auch pure Gnade und Liebe von Gott sein kann. Das klingt ganz schön provokant. Denn eine Krise ist begleitet von Schmerz, Trauer, Hass, Wut und Verzweiflung. Doch jeder der aus einer Krise kam und zurück blickt, wird erkennen..wie man durch die Krise kam, sie überlebt hat. Gott zeigt uns meist in der Krise, was noch in unsrem Herzen ist. Bitterkeit, Unversöhntheit, Hass, Trauer...alles wovon der Mensch frei werden soll, um Leben zu können.

- Krisen - ich kenne sie - ich bin, glaube ich, in einem Dauerzustand Krise. So kommt es mir ab und zu vor. Aber das stimmt nicht! Ich habe Ja zum Dienst für Jesus gesagt und entsprechend muss ich durch die Täler gehen, nicht alleine schon deshalb, weil jemand der die Krisen nicht kennt, gar nicht über diese mit betroffenen Reden kann. Man muss sie selbst erlebt haben, um tatsächlich dienen zu können in dem Bereich. Das finde ich auch bei Seelsorger, die sich Menschen in Krisen annehmen und es nicht nur um tröstende Worte oder Begleitung geht. Gott lässt uns in Krisen, um zu reifen und geschult zu werden, die Berufung zu leben, für andere da zu sein. Aber Gott selbst schafft niemals KRISEN!

-Krisen- zeigen uns was Demut ist. Sie lehren uns auch mal ruhig zu werden und starke Emotionen los zu lassen. Ich habe in den schlimmsten Krisen, schlimmste Reaktionen gezeigt: Selbstverletzung (die seit Mai 18 vorbei sind und hoffentlich bleiben), Aggression, Wut, Suizidgedanken und auch Rachegedanken!  Diese Dinge sind Alle schädlich und schaden nur uns selbst und kaum den Menschen, die uns vielleicht in die Krise brachten. Es werden all diese unguten Dinge gezeigt, die sich noch in unsrem Herzen befinden. Ich kann ohne diese Krisen gar nicht erkennen, wer ich wirklich bin. Mit so einem Herzen, was unversöhnt ist oder nicht frei....möchte ich NICHT in die Öffentlichkeit gehen und den Menschen erzählen, wie es GEHT. So wie es in Vergangenheit so viele taten oder tun.

-Krisen- IN jeder Krise entscheiden wir uns für oder gegen das Leben. In jeder Krisen entscheiden wir, ob wir aufgeben oder den Weg weiter gehen und weiter Hoffnung in uns tragen, das es besser werden kann.

-Krisen- wenn ich sie durch gestanden habe und ich wieder Frieden bekommen habe, hilft es mir, nicht hart gegen Menschen zu werden. Wie ihr ja die letzten Jahre mitbekommen habt, wurde mir sehr übel mitgespielt - doch ich kann diese Menschen nicht hassen. Ich denke ohne Jesus in den Krisen..meine Hassliste wäre voll. Doch wem schadet es, nicht den Menschen die man da verabscheut, sondern nur einem selbst!

-Krisen- Ich habe die Erfahrung gemacht, meine eigenen Krisen (sogar wenn ich mittendrin bin), dienen den Menschen, die gerade ähnliches durchmachen. Genau das ist der Dienst. Auch wenn selbst Christen dafür gar kein Gefühl oder ein Auge haben, dass es genau das ist, was meinen Dienst ausmacht. Wie oft höre ich von anderen Geschwistern: "Elke gehe doch raus und mache Lesungen und Vorträge". Das wird noch kommen, dass ist ein Plan des Herrn für mich, aber jetzt geht es darum den Menschen zu zeigen, wie ich es schaffe in den Krisen - die Hoffnung nicht zu verlieren oder Bitter zu werden. IN der Krise bin ich wahrhaft und glaubhaft. Außerdem vielen die in der Öffentlichkeit sind, in christlichen Kreisen ein Dorn im Auge, weil ich nie ein Blatt vor den Mund nehme oder nicht Bauchpinsle. Vorallem bin ich denen nicht geheilt genug! Ebenfalls, kommen sie mit meinen Erlebnissen (auch geistlich nicht klar, obwohl ich null Charismatikerin bin)

Ich rede so leicht darüber, nein Leute ist es aber nicht! Ich bin weiter sehr angegriffen und auch immer mal wieder nahe am Verzweifeln. Doch immer wieder überkommt mich dann wieder eine Ruhe, die ich gar nicht kannte oder auch nicht erklären kann, weil nicht von dieser Welt.

Es ist auch anstrengend!

Weil ich oft an meine Gefühle komme, die immer noch so sehr tief verletzt in mir sind. Nicht mal die grausame Kindheit oder Jugend. Es geht um die letzten Jahre, wo ich mich traute, mehr Menschen an mich ran zu lassen. Die meisten verletzten mich bitter. Diese Gefühle haben kein echtes Ventil, weil ich auch die aktuellen Gegenüber nicht mehr habe, die sich mit mir diesen Gefühlen stellen. 

Ich wüsste zu gerne, was mein Gegenüber denkt und fühlt. Außer: "Wir beide hatten ein schweres Jahr". Dadurch, dass ich das Gegenüber nicht mehr fühlen oder sehen kann, kann ich nicht einschätzen, wie es wirklich ist. Ich sehe oft nur das Feindbild. Das was mir angetan wurde und was das Gegenüber tut. Nämlich weiter leben wie bisher auch, wo ich ALLES aufgeben musste. Wirklich alles und in der Krise noch die Scherben versuche zusammen zu bekommen. Ich sage ja, ohne Jesus wäre das nicht machbar. Da meine Seele schreit und ich nur den Köper als Ventil habe (natürlich gebe ich es immer wieder Jesus), muss ich jetzt wieder durch diese Krankheiten, die mich echt ans Bett oder alleine sein zwingen. Ihr seht es ist nicht leicht. Aber ich bin es gewohnt für mich auch zu kämpfen, nicht alleine.

Glaubt mir, wenn man das durchlebt, helfen Menschen kaum noch. Nicht weil sie nicht wollen, sie können einfach nicht. Selbst Therapeuten kommen an ihre Grenzen oder sind einfach nur dumme Menschlein! Wie meiner gerade. Ich bin voll krank und er zieht seine "Elke darf nicht mehr Abhängig werden" Therapie voll durch. Seit ich den ersten Krankheitsschub hatte, dieser schon schlimm war, wart dieser Mann gesehen. Nicht eine Krisenintervention hat der mit mir durch geführt. Daher habe ich auch bis zu einem Gespräch was stattfinden soll, keine Kontakt mehr mit ihm. Profis können auch solche Ärsche sein. Menschen eben!

Immer noch muss ich schauen wer mir gut tut, wer mir mehr schadet, wenn ich Kontakt habe. Die meisten sind ja schon weg und haben in meinem Leben keinen Platz mehr. Ich klammere nicht mehr, denn wenn ich klammern muss, dann nur an Jesus, aber Menschen no Way!

Fakt: Die Krisen werden nicht weniger (ich glaube, das ist bei mir eben der Popcorneffekt), aber sie werden immer weniger dramatisch. Klar kann es auch wieder mal anders kommen. Ich habe jetzt schon mächtig respekt vor einem Gespräch was noch vor mir liegt und es aber unbedingt sein muss, denn dann erst kann ich innerlich entscheiden, wo es hin gehen kann. Es kann sehr schleudern.

Aber zum Beispiel die Krankenhausaufenthalte, die früher sehr wohl noch tiefer in Krisen führten. Ich bin da nur noch gechillt, kein Arzt muss mehr seinen Kittel ausziehen, weil ich Panik haben könnte. Ich akzeptiere Infusionen ohne zu hinterfragen oder Terror zu machen, weil ich Angst vor Kontrollverlust habe, was in meinen Körper kommt. Es ist mittlerweile alles soweit okay. Keine Panikattacke seit ganz ganz langem. Aber da weiß ich, das ist ein Wunder, was an mir getan wurde.

Was ich jetzt nur noch schaffen und verändern muss: Ich habe ja erwähnt, dass ich es mittlerweile genieße keinen Menschen mehr um mich herum zu haben. Alleine zu sein. Nicht einsam, dass ist es diesmal nicht. Ich bin echt nicht einsam. Aber meine Psyche zeigt mir, dass es nix schöneres gibt, als Türe zu und nur noch eins oder zwei Menschen an mich ran lassen. So als ob ich halt einfach die Welt draußen lasse und mir langsam meine eigene kleine Welt schaffe.

Wie früher als Kind. Ich war stundenlang nur in meinem Zimmer und mit mir und Jesus alleine. Nur eine einzige Freundin durfte mich mal besuchen oder ich ging mal zu ihr. Also da muss ich mich wieder heraus winden und heraus trauen. Ich bin eh eher introvertiert, auch wenn ihr das nicht glauben wollt. Es stimmt aber ! Ich habe durch die Hypersensibilität einen ganz großen Rückzugsbedarf, fast schon autistische Züge das Ganze.

Aber wer weiß, vielleicht ist es auch nur Zeit der Zurüstung, für das was kommen soll und darf. Ich hoffe halt nur, dass ich Frieden nach dem Gespräch mit dem mir mal wichtige Person habe....es ist nicht leicht. Es war mehr, als bei allen anderen, egal ob Familie oder Therapeut - mit dem es auch sehr eng war und ...(er mir jetzt eher auf den Keks geht) {#smileys123.tonqueout}

Falls ihr gerade in der Krise seid, werdet ruhig, versucht nichts zu erzwingen. Versucht ruhig zu werden und eben mal alles laufen lassen,. Ohne Vorwürfe - ohne Selbstanklage. Ich weiß, hab es selbst durch und immer und immer wieder...es sieht aus, als ob es niemals besser wird. Alles ist dunkel um uns, aber es geht ins Licht...ich habe es erlebt, erlebe es diesmal sicher auch wieder ...und das KANNST DU AUCH! VERTRAUE!

Nimm die Skills an die Hand, bedenke, was du gelernt hast und versuche es mit Jesus! Der hält alles aus, wo Menschen schon lange uns aufgeben. ER macht Worte und hält sie, Mensch vergisst oft Worte die er gesprochen hat.

Blessings

 

5. Jan, 2019

Ich wünsche meinen Lesern hier ein richtig gutes Neues JAHR!!

Okay, das Jahr ist schon paar Tage alt. Bei mir war der Jahreswechsel wie Weihnachten ein auskurieren meiner Darmgeschichte und viel Ruhe geben!

So ganz über dem Berg bin ich immer noch nicht. Ein paar Blutwerte sind durcheinander und müssen irgendwie sich wieder normalisieren. Durch das zwangsweise Fasten, habe ich nicht nur ziemlich abgenommen, sondern auch das Protein und einiges mehr, ist durcheinander. Es kann gefährlich werden, wenn man nicht dagegen steuert. Vorerst habe ich Darmmäßig echt Ruhe und vertraue, dass es jetzt vorbei ist. Doch muss ich ab dem 8.Januar noch mal eine Runde von dem teuren Antibiotika nehmen.

Irgendwie ist mein Kopf gerade sehr leer und doch möchten sich Gedanken aufdrängen, die mich nerven. Es ist ein neues Jahr und viele reden von neuem Anfangen, Dinge anders machen etc.

Ich selbst habe mir keine Vorsätze vorgenommen, ich möchte es einfach mal Gelassener angehen. Versuchen nicht so viel Druck aufzubauen und vorallem, möchte ich KEINEM Menschen mehr irgendwas beweisen müssen.

Was ich letztes Jahr gelernt habe, ich bin GUT so wie ich bin. Menschen müssen mich nicht mögen. Menschen können so grausam sein, das erlebte ich ja seit 2016 fast durchgehend. Doch das Ausharren, das Stille werden, Gott in alles rein zu lassen, hat mich wachsen lassen. Viele Dinge neu erkennen. Ich erkenne Einiges was falsch gelaufen ist und warum. Gut ist es nicht, es ist sogar zum Teil sehr schmerzhaft, aber es ist heilsam, denn jetzt kann ich Angewohnheiten oder Abhängigkeiten in die ich mich begeben habe verändern.

Ich würde heute einiges anders machen. Damals bei meiner Lesung zum Beispiel. Es war von Anfang eine boshafte Stimmung und verseucht an diesem besagten Abend: von irgendwas, was nicht da hin gehörte. Ich hätte damals diese kleine Gruppe von Menschen, die diese fast dämonische Stimmung verbreiteten  (es war NIE eine echte oder gesegnete Freundschaft, obwohl ich es gerne wollte), einfach nach Hause schicken sollen und einen meiner Mit-Musikern die Moderation machen lassen sollen. Ganz klare Grenzen setzen.

Ich glaube, dass ist mir jetzt klarer. Ich werde es in Zukunft tun. Vorallem auch mehr meinem ersten Bauchgefühl glauben und es nicht zerreden. Denn oft stimmt der erste Eindruck, den wir von jemanden haben. Wir können zwar gerne noch mal genauer hinschauen, aber das erste Gefühl nicht vergessen! Das hilft Wölfen gar nicht erst auf den Leim zu gehen.

Ja, ich habe gerade im Jahr 2018 so viel Lehrgeld gegeben, bin schwer enttäuscht, verletzt und verlassen worden. Ich bin verleumdet worden und gemobbt, doch ich bin noch da. Stärker den je und darauf baue ich auf.

Was ich genau machen kann oder soll, ich weiß es nicht. Ich meine im Bezug auf Vorträge oder Lesungen halten. Nicht, dass ich es nicht schon könnte. Das ist nicht das Problem, doch ich denke - es muss noch ernsthaft und wahrhaftig Vergebung passieren. Ich kann nicht einfach nur vom Kopf her vergeben und das Herz geht nicht mit.

Darum wurde ich wieder so krank, weil es eben nicht vergeben ist, was ich alles so erlebte und durchlebte. Ich möchte diesen Kreislauf durchbrechen. Wenn das erledigt ist, dann kann ich freier und besser nach außen gehen und für Jesus Zeugnis sein, so Gott will. Nur es muss echt heil sein, auch die Gedanken, die ich oft gegenüber manchen Personen die mich verletzt haben, noch hege.

Ich würde gerne im Jahr 2019 über meine Heilungen, die ich gehabt habe erzählen. Mehr mich darauf konzentrieren.

Was ich über Gemeinden oder Wölfe zu sagen hatte, ist das meiste gesprochen/geschrieben. Jeder darf damit machen was er möchte. Mein Leben soll immer weiter Richtung Heilung gehen,  Hilfe für Andere sein und Mut/Hoffnung schenken. Weiterhin auch gegen Stigmata und Schubladendenken aufstehen. Das ist was ich möchte. Ich kann die Christen nicht ändern, die es nicht kapieren wollen, um was es wirklich geht. Sie stehen vor Jesus und müssen Rechenschaft abgeben. So mancher Pastor auch. Vorallem habe ich es jetzt erlebt...wie Gott selbst, auch wenn es ein absoluter Cut ist, Gerechtigkeit schenkt. Er ist ein gerechter Gott, ER kann nicht anders.

Nun, ab nächste Woche werde ich wieder beginnen aktiver zu werden (wenn es die Gesundheit zulässt) und auch weiter am zweiten Teil des Buches schreiben. Es stehen zwei Gespräche an, mit dem Ex-Seelsorger und mit meinem Therapeuten. Wie gesagt, nur mit echter Vergebung werde ich weiter leben, nicht mit halbherziger Vergebung, daran lässt sich nichts rütteln. Ich erlebe Menschen, die mit dem Mund bekennen, sie haben vergeben, doch ihr Herz und ihre Bitterkeit spricht eine andere Sprache!

Ich erkenne es zum Beispiel an meiner Familie. Mit keinem habe ich Kontakt und ich weiß, es wird niemals besser werden. Es sei Gott tut ein Wunder. Doch ich hasse niemanden mehr aus der Familie, egal was mir angetan wurde. Ich bin frei und habe da echte Vergebung. Das ab und zu Trauigkeit nach oben kommt, das ist normal, das wird auch immer so sein. Denn es ist ein Verlust von Menschen, mit denen ich eine ganze Weile gelebt habe. Aber ich bin nicht Bitter und nicht mehr krank dadurch. Ihr werdet ihm zweiten Buch sehr viel lesen können und dann das Wunder erkennen, was gewirkt wurde. Denn ohne Vergebung und Gott wäre ich kaputt und vielleicht in allen möglichen Süchten gefangen. Doch wie gesagt ich bin frei.

Daher brauche ich auch diese heilende Vergebung und gutes Miteinander mit dem Ex-Seelsorger, der so viele andere Rollen noch hatte und genau das ja so fatal ist. Mit einfach los lassen ist es nicht getan und diese billige Vergebung funktioniert da nicht. Doch wie gesagt, ich habe viel gelernt und kann dem Menschen begegnen. Vor wenigen Tagen rief ich ihn sogar an und ich merkte es war fast okay. Eine Chance!

Geduld und Ruhe ist wichtig. Ich bin so gespannt, wie dies verändert wird. Ich kann nur staunen, wie Dinge sich manchmal ohne das ich was tue verändern oder einfach vorbei sind, wie mein Cypermobbing. Ich weiß noch, an dem Tag wo ich suizidal war, wo alles zusammen gebrochen ist. Schrie ich zu Jesus, er solle das beenden. Über den Menschen der mich mobbte, sagte ich sogar, ER solle ihn zerschmettern. In einem Psalm schreit David auch so etwas zu Gott. Naja, ich habe es im nachhinein zurück genommen, weil es doch ein bisschen hart wäre.......

Aber hier bin ich, ich möchte mir das Leben nicht mehr nehmen. Ich will leben, das wurde mir sehr bewusst, als ich mit 40 Grad Fieber im Krankenhaus lag und nichts mehr ging! Auch wenn es nicht so ist, wie ich es gerne hätte. Wenn ich auch vieles noch nicht erreicht habe oder sogar aufgeben musste. Auch wenn ich wieder an meinem Selbstwert und Selbstbewusstsein arbeiten muss, was mir genommen wurde. Ich weiß aber, ich bin nicht alleine. Manchen von Euch geht es auch so und ich freue mich drauf, wenn wir zusammen den Weg gehen und uns gegenseitig Mut machen! Ich würde mich auch freuen, wenn wir mehr Austausch auf der Seite haben! Unter dem Gästebuch ihr vielleicht auch mal was da lasst.

Auf ein Gutes 2019 !! Wir rocken das!

30. Dez, 2018

Jetzt ist es fast vorbei, das Jahr 2018. Ich denke, dies war das heftigste Jahr, was ich auf Erden hatte. Sicher waren viele schwere Jahre dabei, aber dieses Jahr war so sehr bewusst. Es war geistlich so stark geprägt und ich lernte die Menschen wirklich kennen. Wie sie sind und sein können. Wir Menschen sind NICHT GUT! Auch nicht wenn wir sagen wir sind mit Jesus unterwegs! Bei so vielen Christen und auch bei mir, habe ich dunkle Abgründe kennen gelernt. Ohne die, die sag(t)en sie folgen Jesus nach und leben wie die Teufel auf Erden. Ja, es war ein schlimmes Jahr. Vorbei ist es noch nicht. Aber es ist ruhiger in den letzten Tagen des Jahres.  Eine Krankheit zwingt mich auch sehr viel Ruhe zu geben. Dadurch komme ich sicher auch immer wieder an die Grenzen meiner psychischen Belastungen. Aber das Reden meines Herrn im Moment ist viel und intensiv. Er redet zu mir in allen möglichen Situationen. Er gönnt mir gerade die Zeit, nur mit ihm und mit wenig Menschenkontakt. Vorallem nicht mit Menschen die schräge Ansichten haben und mir erzählen wollen, wer ich bin und was ich zu tun hätte. Nope ihr lieben und wenn es euch tausend mal nicht gefällt und ihr mich ablehnt. MICH LEHRT DER HEILIGE GEIST, was ich wissen muss, dass zeigt er mir. Würde er bei dir auch tun, würdest du dich nicht ständig mit Events, Blendungen und Menschenmeinungen ablenken. Es ist so wichtig im Glauben an Jesus Hand zu gehen und dem Zirkus, meist auch in Gemeinden zu entfliehen. Nein ich sage NICHT, dass ihr nicht in die Gemeinde gehen sollt. Das wäre nicht okay und im Sinne von Gott. Doch jeder sollte eine Gemeinde haben, die einigermaßen tragen kann und ein Ort ist, wo ich mit Geschwistern unterwegs sein darf.  Es muss aber eine reife Gemeinde sein und in dem Punkt seit Wachsam und Achtsam. Die meisten sind es nicht mehr! Warum redete Jesus selbst, über die 7 Sendschreiben. Erzählt euch jemand...das sei in unsrer Zeit nicht wichtig...glaubt es nicht. Es ist wichtiger denn je! Fast jede Gemeinde wird sich in einer dieser genannten Gemeinden erkennen. Heute las ich wieder einen Artikel über eine große Gemeinde in Stuttgart. Wieder ein Mensch, schwer verletzt, sogar aus der Leiterreihe. Was tun die Gemeinden nur? Sollen sie wirklich das Haus Gottes wie eine Firma leiten? Vor langen Jahren, ich weiß es wie heute, saß ich als geistliches Baby in einer Versammlung. Plötzlich wurde es mir schwindelig und ich wusste nicht was passiert gerade. Ich hörte in mir eine Stimme im Herzen, ich solle der Gemeinde mitteilen: "Wir sollten aufhören Firma zu spielen". Der Aufschrei war heftig oder mir eine überbraten, doch Ruhig zu sein und was das soll...nur eines der wenigen Dinge, die dann auf mich einbrasselten Ein Bruder kam auf mich damals zu und meinte: "Elke als du die Worte gesprochen hattest, rüttelte etwas an meinem Stuhl".

Ich verließ damals heulend den Raum. Mit Jesus an der Seite, der mir zusicherte es war richtig, es auszusprechen. Doch in der Gemeinde wurde ich auch diesbezüglich in eine Schublade gesteckt. Weitere Dinge, die ich im Geiste hörte und die sich alle schon bewahrheitet haben, wurden irgnoriert. Glaubt mir, ich wäre froh gewesen, damals nicht diese Dinge aufdecken oder sagen zu müssen. Warum auch? Ich verstehe das bis heute nicht. Keine der Warnungen wurden ernst genommen. Als sie eintrafen, wurden sie einfach ignoriert. Bis heute keine Buße getan oder mal eine Entschuldigung für die miese Behandlung. Aber das ist auch egal. Wollte es nur mal aufzeigen und ich gebe Brief und Siegel, es geht vielen so. Die Christen sind so Blind in ihren eigenen Reihen. Jeder so auf seine Meinung und Wahrheit bedacht. Vorallem tun wir uns so schwer umzukehren, Fehler zuzugeben.

Ich möchte aber jetzt wieder zurück zu meinem Jahr 2018.

Schon vorletztes Jahr 2017 an Silvester ging es bei mir los, dass ich heftig in eine Krise kam. Den ersten Aufenthalt in der Klinik wegen Suizidgedanken hatte ich schon im Januar. Ich war so müde vom Kämpfen. Seid Oktober 2016 hatte ich mit dem Stalker und Verleumder zu kämpfen und die anstehende Trennung mit dem Seelsorger, weil es da auch schon sehr lange nicht mehr lief, wie es sollte. Jetzt nach der Trennung in diesem Jahr, wurde mir so viel klar. Ich bin gewachsen durch die Trennung. Sehr sogar und mein ganzes Leben ist wieder in der Hand dessen, der mich echt liebt und wo es hingehört. Wo ich mich nicht abmühen muss, gesehen oder akzeptiert zu werden. Denn das wurde ich nur im Rahmen der Seelsorge. Außerhalb, sobald Menschen dabei waren....war ich eine Fremde. Das Monster.

Ich wurde dann in die Klinik manipuliert, was die gedeckelten und schon fast überstandenen Traumata wieder Stück für Stück aufriss. Es war die Hölle. Ganze drei Monate hielt ich es aus, viel zu viel. Denn es hat einen Teil meiner Seele in Fetzen gerissen, ohne es wieder zu schließen. Die Reaktion: Unterleibs Op (Reaktion auf Missbrauchsgeschichten, die nicht bearbeitet waren). Nach der OP bin ich sofort mit wehenden Fahnen aus der Klinik raus. Doch es war die Vertrauensperson nicht mehr da. Er wollte den sofortigen Cut. Ich war noch nie so zornig auf Jesus wie zu der Zeit (ihr könnt es in den alten Blogeinträgen nachlesen). Doch diese Wut brauchte ER. Er verließ mich nie, egal was ich zeigte. Nach der OP erwischte mich eine Entzündung und ich musste wieder ins Krankenhaus, Antibiotika über die Vene. Antibiotika hatte ich viel zu viel dieses Jahr. Darum mein defekter Darm im Moment, was Jesus heilen wird. Ich habe die Zusage, aber es wird noch dauern.

Alles musste ich jetzt ohne "Seelsorger" verarbeiten und überstehen. Doch Jesus stellte mir den Psychologen von der Caritas treu an meine Seite, der mir sehr über meine Suizidgedanken half. Doch immer noch unermüdlich der gemeine Mensch, der mich im Internet zeriss und mir gefühlt die Existenz weg riss. Dumme Menschen, die ihn bis heute nicht durchschaut haben.

Durch beide Lasten, die mir da auferlegt wurden, brach ich total zusammen. Meine Suizidgedanken nahmen Gestalt an. Ich fand mich zuerst im Polizeiauto wieder, dann im Sanka, um in die Psychiatrie zu meiner eigenen Sicherheit zu fahren. Die Konsequenzen bezahle ich immer noch. Es war eine Lehre, die mir auch geistlich auferlegt wurde. Mein Stalker nahm diese Dinge, die ich im Blog schrieb, um mir das Leben schwer zu machen. Ungeschminkt und mit voller Härte trafen mich die Dinge, die er mir da antat. Nach diesem Ereignis mit der Polizei etc. wurde es Zeit mich nur noch auf Jesus auszurichten. Meine Zeit der Lehre ging wieder los.

Es war an der Zeit umzukehren. Gott zu sagen, dass ich seinen Tempel nicht zerstören werde, sondern leben und weiter Zeugnis sein. Mit allem Leid was ich zu tragen habe. Jesus befahl mir los zu lassen. Das hat viele Anläufe gebraucht, denn auf Grund meiner Psyche, ist es sehr schwer Kontrolle los zu lassen. Doch in Wirklichkeit hatte ich die lange schon nicht mehr. Wäre Jesus nicht der gewesen, der es unter Kontrolle hatte, ich wäre tod! Ich lebe noch. Mein Stalker ist Tod (ich berichtete im letzten Blog davon)...aber dazu möchte ich nichts mehr sagen.

Zu Alledem habe ich die Antwort meines Herrn. Würden manche Menschen wirklich erkennen, wer Gott ist. Nicht nur der Kuschelgott, in dessen unumstößlichen Gnade wir leben, würden sie seine Größe noch viel mehr erleben. Das ist nur Eines seines unbegreiflichen SEINS! Aber nicht mal Hirten wollen dies erkennen.

Ist so bequem Harmonie beizubehalten, koste es auch die geistliche wahre Lehre! Aber nicht das jetzt Missverständnisse aufkommen. Der Mann, der mich fast seelisch in den Ruin trieb, ist nicht wegen mir Tod (War keine Rache von Gott wegen mir...). Ich bin nur ein kleines Rädchen in dieser geistlichen Angelegenheit. Aber auch Eines der Augäpfel des Herrn, die angetastet wurden. Mehr wird von mir nicht mehr über den Tod und das Leben dieses Mannes über die Lippen oder Tastatur kommen. Vielleicht im dritten Teil meines Buches, vielleicht auch im zweiten Teil. Aber keine Diskussionen mehr darüber. Eins weiß ich aber gewiss: Gott lässt sich nicht spotten! Gott reinigt zuerst seine Braut (Gemeinde). Sie sollte heilig sein, wie sie IHM heilig ist.

Was ich wunderschönes erlebte, die Reise nach Israel. Dort erlebte ich Jesus sehr, dort heilte er viele Wunden und gab mir noch viele Dinge mit auf den Weg, die noch zu gehen sind. Ein Bruder half mir die Kosten für das Gutachten wegen Führerschein zu bezahlen. Meine Freundin R. und ich kamen uns durch Leid noch näher. Ich weiß, auf sie kann ich mich echt verlassen.

Irland stand auch noch auf dem Plan und dort begannen die Darmbeschwerden u. Keine Gemeinde mehr im Rücken, die mit mir unterwegs sein könnte. Wobei ich im Oktober in einer Gemeinde war, wo ich mich sehr wohlgefühlt habe und nach drei Wochen auch mit Musik machen durfte ohne davon geredet zu haben. Ich wurde einfach so eingeladen. Klar dem Feind war das ein Dorn im Auge...ich bin seitdem ich für diese Gemeinde auch laut vorne betete..krank. Der Feind hatte schiss ich könnte da zu heimig werden. Doch seine Macht ist da auch gebrochen. Ich warte noch, wo nun wirklich mein Platz ist.

Ich und Jesus sind jetzt gute sechs Wochen zusammen unterwegs (zwar schon ein Leben lang, aber im Moment wieder intensiver als sonst). Immer wieder zeigt ER mir Neues und vorallem meine Fehler! Er trennt mich von Menschen und bringt mich wieder mit anderen zusammen, die ich verlassen habe, weil ich auf Menschenmund gehört habe. Er zeigt mir meine echten und wahren Freunde. Im Moment zwei und viele, die mir ihre Liebe zeigen, aber leider nicht so nah bei mir wohnen! Es ist so viel im Umbruch.

Weihnachten verbrachte ich auf dem Sofa. Ich, Jesus und Spike. So ab dem dritten Tag ging es mir auf die Nerven, aber menschlich, weil ich es hasse, so lange "gefangen" zu sein. Ich hatte Pläne für Weihnachten, doch Jesus wollte, dass ich es mit ihm zusammen verbringe. Im Reden und Hören! So ist es auch jetzt Silvester. Wie gesagt, es war Hölle letztes Jahr! Dieses Jahr wäre ich eingeladen, aber Jesus...möchte, dass ich mich auch da ausrichte für das was ich hören muss. Kann keiner verstehen oder? Die Wenigsten sicher. Die Jesus nicht kennen, sicher nicht. Aber es ist so. Es tut auch nicht weh. Mein Darm lässt mich eh noch nicht alles essen! Daher....

Ich habe ein Buch, darin steht etwas, was nächstes Jahr so wichtig werden wird, ich schreibe es euch mal auf:

Jesus sagt zu mir: Ich führe dich auf einem Weg, der für dich der richtige ist. Je enger unsere Beziehung wird, umso vollständiger wirst du zu dem Menschen, als den ich dich erschaffen habe. Da du einmalig bist, weicht der Weg den du mit mir gehst, zunehmend von dem Weg anderer Menschen ab. In meiner unbegreiflichen Weisheit ermögliche ich dir, diesen einsamen Weg zu gehen und doch mit anderen in engem Kontakt zu bleiben. Je vollständiger du dich mir hingibst, umso freier kannst du andere Menschen lieben (das ist was, damit bin ich schon lange mit Jesus dran. Auch wenn Menschen so sind wie sie sind, sie lieben zu lernen!) Staune über die Schönheit eines Lebens, das von meiner Gegenwart durchzogen ist. Freue dich darüber, während wir in enger Gemeinschaft miteinander unterwegs sind. Genieße das Abenteuer, dich selbst zu finden, indem du dich verlierst.

Wow, oder?

Darum geht es im Jahr 2019!!

Dieses Jahr habe ich vorallem gelernt, NICHT mehr auf Menschenmeinungen zu hören. Jedesmal prüfen, wenn mir jemand was geistliches sagt, ist es wirklich das Sprachrohr meines Herrn. Ich will nie wieder in diese teuflischen Fallen gehen, in die ich in Vergangenheit getappt bin. Vorallem, renne ich keinem selbsternannten Pastor/in oder anderen komischen sich selbstdarstellenden Gestalten hinterher. Das ist sowas von mit Vorsicht zu genießen! Auch Theologen mit Studium sind nicht immer das was sie zu Sein scheinen. Also immer den Geist Gottes um Geistesunterscheidung bitten! Er gibt es dir! GERNE!!

Ich weiß ich bin ein Anstoß, auch in Christenkreisen gibt es Menschen die mich meiden und niemals einladen würden, aber das ist egal. Das was ich sehen darf, erleben darf, auch die ganz schlimmen Zustände...das bringt mich Gott immer näher und Menschenmeinung immer weiter weg. Solange der Herr mir die Richtung weist,  ich in seiner Spur bleibe, glaubt mir....ist alles im grünen Bereich!

Blessings