In Jesus liegt die Kraft und das Wunder heil zu werden

20. Mrz, 2019

Was hatte ich mich heute auf den Ausflug mit der Caritas gefreut: Zirkus Krone in München. Ich war schon lange angemeldet, doch wie fast "IMMER" wurde mir die Freude genommen! Seit Tagen habe ich wieder Bauchschmerzen, genau die gleiche Stelle wie im November, als ich die schlimme Divertikulitis hatte. Also machte ich für den Vormittag einen Termin bei meiner Hausärztin aus. Ich ging mit meiner Sozpäd, die zweimal die Woche zu mir kommt, zu ihr. Ich war so froh, dass sie mich begleitete, denn ich war schon ziemlich fertig, weil meine Psyche voll auf Angst programmiert war, was da wieder los sein könnte. Ich bin Jesus echt so dankbar für diese Frau, sie ist so unkompliziert und vorallem kompetent im Umgang mit mir! Sie nahm sich heute echt Zeit für mich.

Die Hausärztin tastete die bekannte "Walze" am Dickdarm, die typisch für eine akute Divertikelentzündung spricht. Sie fackelte nicht lange und schwups hatte ich eine Einweisung für das Krankenhaus in Bad-Tölz zur Notaufnahme. Ich wusste gar nicht, was ich fühlen oder denken sollte. Was sehr da war, die Wut auf diese Welt! Auf diesen Scheiß, den ich immer wieder durch machen muss. Kaum strecke ich bisschen die Fühler aus, in Richtung Leben, bekomme ich wieder eine vor den Latz geklatscht. Ganz schlimm seit November letzten Jahres. Ich bekomme einfach keine Ruhe mehr in den Darm und meine Gesundheit! Damit auch nicht in mein Hirn und meine Gefühle. Das ist eine miese Achterbahnfahrt, Tagein - Tagaus. Und man darf ja nicht jammern. Das stört die Leute  ....oh man die wollte ich sehen, die so eine große Klappe haben, ob die auch nur einen kleinen Teil davon tragen wollten, was ich zu tragen habe. NICHT was in der Vergangenheit - Kindheit  oder Jugend war. Das ist verarbeitet. Klar gibt es noch Reaktionen in mir, die noch aus der Zeit kommen und ich auch nicht reagiere wie Jemand, der keine Vorgeschichte hat. Es sind die Defizite, die ich noch habe, vielleicht FÜR  immer haben werde. Doch jammere ich NICHT darüber! Warum auch, ich bin es doch gewohnt.

Ich jammere aber und ich habe sowas von ein Recht darauf, dass ich ständig krank sein muss. Ständig bedroht bin, in eine OP zu müssen. Der Arzt wollte mich auch da behalten, aber die Chefärztin gab grünes Licht, dass ich gehen kann. Weil mein Entzündungswert, was echt ein Wunder ist, fast NICHT erhöht war. (Mein Kurkuma scheint zu wirken)! Die Walze in meinem Bauch kann eventuell mit ein paar Tagen Tee-und Wasserfasten gelöst und geheilt werden. Dieser Divertikel ist eine Wunde im Darm. Der  sich aber Gott sei gedankt, noch nicht so sehr entzündet hat. Trotzdem wird mir zur OP geraten, noch mal eine Resektion. Das heißt wieder ein Stück Darm entfernen.

Man weiß nicht, ob es möglich ist, es Laparoskopisch zu machen. Das heißt, es kann zu einem großen Bauchschnitt kommen. Na prima, wer garantiert mir dann, dass ich keinen künstlichen Ausgang brauche? Ja ich bin jetzt nach Hause und sitze jetzt vor meinem Tee und weiß, dass ich mich die nächsten Tage streng an diese Diät halten muss. Danach wieder Darmaufbau, wie im Januar/Februar auch. Ich werde morgen bei meinem Darmspezialisten anrufen und mit ihm reden. Für Mitte April habe ich mir bei einem anderen Gastroenterologen einen Termin gemacht, mal einen ganz unabhängigen Arzt. Mal sehen, was er mir rät. Laut den Chirurgen im Krankenhaus, könnte es in nächster Zeit zu heftigen Katastrophe in meinem Bauch kommen. - Na denn-, was für Aussichten.

Ich höre nun in mich hinein und versuche zu erspüren was dran ist. Was Jesus will, ob ER mich so heilen will, wie vor drei Jahren bei der Darmperforation, die plötzlich zu war...oder ob ich mich der OP stellen muss. Aber leider spielt da meine Psyche einfach nicht mit.

Ich wäre gerne noch viel Tapferer! Auf der anderen Seite bin ich es schon, weil ich so viel durch mache und es ausschaut, als ob es Niemals enden wird für mich. Um mich herum dann die Menschen, die Alles auf die Reihe bekommen und irgendwie frei von Leid zu sein scheinen. Ich verstehe das nicht. Wie ich heute kurz mit einem Chirurgen geredet habe, über das Leid der Christen...und die Meinung haben Christen auch, das Christ leiden muss wie Jesus, er hätte es sogar so gesagt.....! Aber was ist dann mit den Christen, die ständig auf der Sonnenseite stehen? Krankheit kaum kennen, Depressionen ein Fremdwort ist?? Was ist mit denen, sie sind doch auch Christen. Warum leidet der eine Christ mehr als der Andere?? Komisch, Geistliche haben darauf auch keine Antwort, wenn man sie fragt. Aber dann kann es doch nicht stimmen, dass ALLE CHRISTEN leiden werden, wie Jesus gelitten hat. Ist vielleicht Einer unter euch, der mir das erklären kann?

Ich weiß für mich, wenn ich manches letztes Jahr nicht erlebt hätte und das Mobbing davor..und jetzt Vergebung und Frieden in die Sache kommen würde, hätte ich eine Chance zur Ruhe zu kommen, bzw. mein Körper. Gerade der Darm ist ein zweites Gehirn, sogar mit mehr Nerven als sonst wo im Körper. Der Darm reflektiert jedes Gefühl! Ich bin immer noch der Meinung ich WILL vergeben, ich muss vergeben und möchte Frieden. Doch wenn ich so drin hänge wie jetzt, spüre ich auch die Wut. Diese Wut, die KEIN Ventil hat und in meinem Körper so viel Schaden anrichtet. Auch dieses Phänomen begreifen die Wenigsten, aber das ist mir auch egal. Wer es verstehen möchte und auch Mitfühlen kann, wird es verstehen!

Ich werde aber mit eisigem Schweigen gestraft, nicht besser als an dem Tag an dem ich Suizidal war. Aber ich darf das ja nicht erwähnen, ich muss ja ruhig sein, weil wie kann sonst das Gegenüber mir vergeben oder in Kontakt gehen...ja ja, ich bin an allem Schuld. Eigentlich sollte ich denken..AR...lecken! Echt.

Wie sagte mein Therapeut: "Wann Elke willst du kapieren, dass XY ein Spinner ist". Werde ich das je erkennen? Denn dieser Spinner war so lange an meiner Seite und für mich war er kein Spinner. Soll ich jetzt auch noch prüfen, ob er ein Spinner ist?? Ich will das NICHT, mein Wunsch ist, dass dieser Mensch Mut im Arsch hat und sich dem stellt, was da schief gelaufen ist. Aber dessen Wunsch ist es, es Tod zu schweigen. Die Unterstützung hat er ja auch...von denen die meinen, ich kann keine Ruhe geben. Wann ich das endlich vergessen will. Aber diese Leute wissen NICHTS von dem was wirklich war und gelaufen ist! Daher: EI drüber schlagen und hoffen, dass Heilung passiert. Es geht gar nicht mehr so sehr um die Vergebung, klar sind da Dinge die vergeben werden müssen, die hart waren. Aber die Wunden sind viel schlimmer und tiefer. Da braucht es Heilung und noch in diesem Leben, denn mein Leben ist am Arsch.

Ich bin auf der Strecke geblieben. Mit einer billigen Vergebung ist da gar nix getan. Hoffe XY kann das auch mal erkennen. Aber das wird er nicht, denn sein Leben geht gut weiter, alles palletti, warum dann sich damit befassen oder belasten. Kann man nix machen. Scheiße wäre es, wenn ich wirklich weiter auf der Strecke bleiben muss und immer mehr Schmerzen ertragen.

Ich weiß aber auch nicht was das ist, ich habe letztens erst davon erzählt, dass mein letzter Besuch in der neuen Gemeinde nach dem Singen im Lobpreisteam war. Dann kam ich ins Krankenhaus. Am Sonntag sang ich wieder, nach fast 4 Monaten, nicht in der Gemeinde sein.

Ich sang, es ging gut und jetzt bin ich wieder krank.

Geistlicher Kampf nennt man das, denke ich. Denn es ist sehr seltsam. Immer dieses Lobpreisthema und die Blindheit der Menschen. Ich muss mit Jesus jetzt dran bleiben und TROTZDEM weiter in die Gemeinde gehen und WEITER Musik zu machen, Zu SEINER EHRE!

Wisst ihr, okay das ist bisserl gemein jetzt, aber manchmal wäre es gar nicht schlecht, all die Christen die es immer besser wissen. Zb.: Das man leiden muss,  nicht jammern darf, nicht was auch immer....die genervt sind, wenn man das ausspricht was einem belastet. Diese Leute sollten echt mal nur eins-zwei Tage mein Leben oder das Anderer, die leiden, leben und dann noch mal den Mund aufmachen. Ich glaube viele von denen würden nicht mal einen Tag aushalten. Denn es ist verrückt, was so ein Mensch ertragen kann und muss. Ich nicht ausgenommen.

Ich habe das Gefühl es hört gar nicht auf, es gibt sowas wie ein Leben in Fülle gar nicht für mich! Ich muss an allen Ecken und Enden leiden. Warum nur? Macht mich das vielleicht in eine Richtung besonders geistlich oder anders besonders?? WAS macht es für einen Sinn??? Kann es mir jemand beantworten? Aber Vorsicht, denkt an die Freunde von Hiob! Ich traue mich schon gar nicht mehr zu LEBEN.  Nicht weil ich es nicht könnte, sondern weil ein Schlag nach dem Anderen kommt. Ich kann nichts dagegen machen, außer lernen zu sagen: "Okay, dann nehme ich das mal wieder an", auch wenn es gefühlte Schläge, wie im Minutentakt sind.  Kopf etwas aus dem Wasser, kommt was, was einem wieder runter drückt und fast ersaufen lässt.

Ja ich könnte echt nur so schreien, aber es geht mir nicht alleine so. Da draußen, unter den an die tausend Leser in der Woche hier auf dem Blog, sind immer Menschen, die auch so viel Leid tragen müssen. Sich verstanden fühlen und auch getragen, durch die Worte die ich schreibe. Egal wie schräg meine Worte manchmal sind. Wir sind nicht ALLEINE mit dem Dreck und den Menschen, die uns noch einen Schuh auf den Rücken drücken, um das wir nicht nach oben kommen. Doch das passiert oft, dass ich negative Dinge gesagt bekomme und Keine die auferbauen, wie es sein sollte. Statt Leid mit zu tragen, (wie war das wenn ein Glied leidet, leiden alle mit.) können viele gar nicht,  weil sie nicht verstehen (wollen). Ja manche wollen es gar nicht verstehen! Schneller und besser geht es doch..Stempel drauf und in die Schublade!

Prüf dich mal, wo du stehst.

Ich habe auch echt sehr wenige, aber treue und gute Freunde, die sofort da sind, wenn es mir nicht gut geht und mir zuhören. Nicht immer nach meinem Mund reden, aber mich verstehen! Dafür bin ich mega Dankbar!

Und die Sache mit meinem Glauben. Ich kann es nicht verstehen was da passiert. Ich verstehe es einfach nicht, dass manche Christen so ein gutes Leben haben und der Rest wie Dreck behandelt wird, obwohl wie ich z.b für Jesus mein Leben geben würde. Ich ihn über Alles liebe und mein Mund egal wo ich bin, für meinen Glauben und Herrn über geht. Keine Show abhziehen muss und ein geistlicher Star sein. Nochmal ist da draußen Einer, der mir das erklären kann? Bitte nur zu!! Aber wirklich so, dass es nachvollziehbar ist!

Ok zur OP, wie gesagt ich hole mir noch ein paar Meinungen und spüre in mich, was dran ist. Ich werde es mit Jesus bewegen und ihn da auch nicht aus lassen. Er hat schon so viel Heilung geschenkt. Es wäre so dran, mir Heilung in der Seele zu schenken. VERGEBUNG UND LIEBE für die, die ich NICHT verstehe, wie man so kaltherzig sein kann. Ich weiß, böses Foul soll ich nicht schreiben! Ich schreibe es lieber, bevor ich noch mehr krank werde, weil nix nach außen darf. ICH WILL GESUND SEIN, am Besten an LEIB, GEIST und SEELE. Aber ich werde auch mich SEINEM Willen beugen. Ich weiß und will es glauben und das macht es aus, die Treue zum Herrn, dass er Gutes für uns im Sinn hat!

Auch für mich irgendwann. Vor dem Himmel noch. Es ist zwar so fern und fühlt sich nicht WAHR an, aber ich will es GLAUBEN, so sehr!!!!!!!!!

Ebenfalls werde ich versuchen eine Tagklinik zu finden, um richtig an die Sachen der letzten drei Jahre zu gehen. Denn es muss aus meinen Gefühlen, ich muss es bearbeiten! Ich denke es wäre eine Chance paar Wochen dies auf mich zu nehmen. Morgen werde ich mal mit meinem Arzt reden, vielleicht weiß er was.  Schlecht wäre es auch nicht, irgendwie eine Schmerztherapie (Psychosomatik) zu machen, dass mein Kopf und Gefühle nicht so schnell in Panik geraten und ich die Dinge besser annehmen kann. Neben meinem Glauben, eine gescheite Therapie. Weil wie einen Blog vorher schon gesagt, bringt mich das Gelaber in meiner Therapie null weiter! Ich kann nicht den Schalter umlegen und denken "Ab heute bin ich xY nicht mehr böse" oder "Alles ist gut". Wenn das ginge, wäre jeder Psychoheini arbeitslos.

In dem Sinne, ich halte euch auf dem Laufenden. Jetzt werden paar Tage gefastet und ich werde berichten, was mein Bauch so macht und was die Ärzte gesagt haben. Bleibt stark, die Welt ist zwar oft Scheiße, aber wer weiß vielleicht lohnt es sich doch weiter zu kämpfen und nicht aufzugeben, wenn auch das Innere so danach schreit und meint "Lass mich sterben".

Blessings

18. Mrz, 2019

Komme gerade von der Therapie zurück und bin total genervt. Weil ich mich echt fragen muss, ob das Alles noch einen Sinn macht. Sich die Dinge, die nicht rund laufen bewusst zu machen und dann darüber zu reden, reden, reden.....wie es gehen "Könnte". Doch es sollte um die Umsetzung des Ganzen gehen. Warum quält man sich so? Ist Therapie vielleicht auch nur eine Anpassung an die Gesellschaft? So zu werden wie die Menschheit tickt? Egoistisch, Ellbogen raus und den eigenen Bedürfnissen folgen. Arbeiten bis zum Umfallen, dass die Mitmenschen sich das Maul nicht über dich zerreissen können? Angepasst, wie ein dämliches Camäleon? Ich habe darauf keinen Bock, ich will so nicht werden und nicht sein!!! Also vielleicht sollte ich einfach nur noch los lassen und einfach mein Leben leben, Alles was mir auf den Sack geht, weg und wirklich nur noch das tun, was ich denke, nach dem Motto: es tut mir gut und das möchte ich! Ach keine Ahnung. Aber Therapie kann so scheiße sein! Gerade die Verhaltenstherapie, wenn nur gelaber,t aber nix greifbares erlernt wird. Man muss das Alles von sich Selbst heraus wissen und umsetzen. Ich wundere mich nicht, dass so viele Menschen verzweifeln und trotz Therapie auf keinen grünen Zweig kommen. Die Psychiatrien voll sind, von hilflosen Menschen. Ja, bin etwas gefrustet heute! Ich weiß diese Dinge doch in meinem Kopf, aber ich packe es nicht, sie umzusetzen. Irgendwo klemmt es da gewaltig! Doch ich werde dran bleiben, wer weiß....Aufgeben ist ja keine Option. Menno!

Was ganz anderes, das betrifft hauptsächlich euch liebe Mitleser aus meiner Ex-Gemeinde oder Euch, die sich öfter die Frage stellen, wann ich endlich das Thema "Ex-Gemeinde" los lassen würde. Ihr habt anscheinend noch keine Krisen durch oder nichts erlebt, wo euer Herz und Leben daran hing. Bei mir war das leider 13 Jahre der Fall. Ich habe viel Herzblut da rein gegeben und auch einem Menschen mehr vertrauen geschenkt, als je in meinem Leben zuvor. Da muss ich erst mal klar bekommen, dass man mich brutal sitzen hat lassen, auch wenn dieser Mensch es abstreitet und anders darstellt. Da ich nicht "abgebrüht" bin, kann ich Menschen nicht einfach aus meinem Leben verbannen und tun, als ob es diesen nie in meinem Leben gegeben hat. Wenn ich mein Herz an jemanden und etwas hänge, ist das kein Getue, sondern sehr ernst und Treu! Das war der Fall und jeder der sich ein bisschen mit Psyche auskennt oder wie ein Mensch tickt, der empathisch und sensibel ist, der wird begreifen und wissen..das es mit loslassen nicht getan ist.

Dann die Frage, warum ich die Dinge nicht vergessen kann, die mir angetan wurden, denn es gäbe doch auch die guten Dinge, die dort waren.

Ja, die gibt es und die habe ich NOCH NIE unter den Teppich gekehrt. Lieber Leser, das ist DEIN Problem, was DU hast! Du liest nur die negativen Dinge, die ich am bearbeiten bin und die ich eben noch nicht vergessen oder vergeben kann. Das ist eben so, weil ich ein Mensch bin und so ticke. Doch ich arbeite therapeutisch und mit Jesus stark daran, es irgendwann los lassen zu können. Aber diese Vergebung muss in meinem Herzen stattfinden und glaubt mir (ihr aus der Ex-Gemeinde) ich habe um einiges mehr mitbekommen, als so mancher von euch. Daher leide ich auch mehr darunter, nicht nur unter der Trennung und Abschied, sondern auch unter meinem Strukturverlust und Selbstwertraub, der passiert ist. Ihr selbst könnt doch gar nicht in die Vergebung gehen und es wäre so wichtig. Nicht nur bei mir, sondern an Allen - an denen ihr Schuldig geworden seid, auch dort wo ihr Hilfen unterlassen habt. Da geht es gewiss nicht um MICH, denn ich hatte meinen Seelsorger, bei dem Alles blieb!

Wenn ich mich über Gemeinden ab und zu auslasse, geht es nicht nur um meine EX-Gemeinde - in der ich von Anfang meines Glaubens von 2005 -2018 war, sondern ich spreche Missstände in vielen Gemeinden an. Ich spreche für die Leute, die sich nicht wehren können oder aus Angst nicht wollen! Ich habe davor keine Angst, auch wenn Angriffe kommen, oder viel Unverständnis. Mich schreiben viele Leser an, die mir sagen: Das auch sie schwere Verletzungen durch Gemeinden erlebt haben. Sie versucht haben Fuss zu fassen, ein vollwertiges Mitglied zu werden. Doch ein Stigmata oder Schubladendenken es nicht möglich machten. Ich kenne sogar Älteste, die aus Gemeinden geworfen wurden (aus fast nichtigen Gründen, die zu lösen gewesen wären) oder Menschen die lange Treu gedient haben, wurden einfach gehen gelassen. Pastoren, die nicht mehr "angenehm" waren. Wie ist das mit dem hundersten Schaf? Meist ist es doch so, dass Niemand den Verlorenen nach geht! Ich habe es erlebt, das ein Pastor nach dem er seine Dienstzeit in einer Gemeinde beendet hatte, aus Frust durch die Mitglieder, den Beruf an den Nagel gehängt hat und keine Lust mehr darauf hat, in einer Gemeinde zu dienen.

Da bin ich wohl eher wie Paulus, auch er hat die Missstände angesprochen, kein Honig ums Maul geschmiert, damit er angesehen und beliebt war. Oh was werden Menschen, die eine eigene Meinung gegen alle eingefahrenen alten Strukturen in Gemeinden haben, schlecht behandelt oder zum Teil sogar raus gemobbt.

Da soll man sich über "christliche" Gemeinden nicht aufregen dürfen oder mal Tacheles reden. Doch das darf man, gerade für Alle, die auf der Strecke geblieben sind. Die Schuld, ob es wahr ist oder nicht (doch das geht in so manchen Gemeindeköpfen ab), ist doch immer bei dem der die Gemeinde verlassen hat oder verlassen musste. Ob es die Wahrheit ist oder nicht.

Schrecklich finde ich es auch, wenn Gemeinden so sektenhaft alles unter den Teppich kehren. Nicht, aber auch gar nichts darf nach außen dringen!! Das ist ein böses Foul, wenn da mal jemand den Mund aufmacht! Warum eigentlich?? Es geht doch darum, Menschen die Jesus suchen in eine Gemeinde zu führen. Es ist doch besser, eine Gemeinde ist nach außen Transparent und nicht "geheimnisvoll".  Dann hätten die Freikirchen auch weniger den Ruf einer Sekte. Den machen sie sich selbst.

Warum müssen die Menschen, die unfair behandelt wurden in Gemeinden, Missbraucht oder schwer verletzt, immer schweigen? Ich verstehe das nicht. Das sich nicht auf die Seite der Betroffenen gestellt wird, sondern oft Täter gedeckt werden. Das kann es doch nicht sein.

Wie gut, dass Gott am Ende es aufdecken wird und Recht sprechen. Aber es wäre auch gut, wenn ein Mensch, der unfair behandelt wurde, auch schon jetzt Beistand bekäme. Es ist sehr oft der Fall, dass sie sich in der Psychiatrie wieder finden oder sogar die Beziehung zu Jesus schwer auf die Probe gestellt wird. der Mensch alleine mit dem Schmerz, der durch Gemeinde zugefügt wurde, bleiben muss. Verletzungen von Menschen, die eigentlich zum Herrn hin führen sollten.

Die Kranken auffangen und gütig mit ihnen sein, wie es Jesus es uns vorgelebt hat und sogar geboten. Es geht nicht um tolle Events und super Bands...es geht darum den Armen, Kranken, Leidenden in die Mitte zu nehmen und ihn Wertzuschätzen. Die wenigsten Gemeinden tun das! Sie sind zu reich, zu perfekt, zu viel Firma.

Nochmal, ich rede von Gemeinden - die sich angesprochen fühlen sollten (sicher nicht viele, denn die meisten denken ja, dass sie "richtig und gut" sind). Ich weiß, es wird so ein heftiger Ruck durch Gemeinden gehen, dass sie nicht mehr die Augen davor verschließen können, was sie an Fehlern AN MENSCHEN tun!!! Nicht das Geld, die Organisation, der Perfektionismus sollte im Blickpunkt sein, sondern die Menschen - die Hand, die man reichen sollte. Liebe, Verständnis und das Mittragen der Lasten. Ich habe es für mich NICHT erlebt. Nur punktuell in der Seelsorge und bei Menschen, die ich heute noch Freund nenne.

Den Rest hat es weder interessiert wo ich bin, warum ich nicht mehr komme oder was mit mir ist. Das Wenige was raus gesickert ist, wurde verurteilt oder mir klar gesagt: "Damit kann ich nicht umgehen" oder "Die Gemeinde ist zu perfekt an gesunden Menschen, als das sie Kranke unterstützen kann". ...Wie gesagt, es gilt allen Gemeinden darüber nach zu denken, wie sie "Gemeinschaft" lebt, mit JEDEM Menschen, der sie besucht!

Viele können meine Worte gar nicht verstehen, weil sie es nicht erlebt haben. Weil sie keinen Blick dafür haben oder einfach nur Sonntagschristen sind, die sich sonst nicht um Gemeinde und was da los ist, scheren. Aber wenn du das nicht mitbekommst oder nicht betroffen bist, heißt es NICHT, dass es NICHT Unrecht und Verletzungen in der Gemeinde gibt. Wenn jeder mal über den Tellerrand schaut, dem hundertsten Schaf echt nachgeht, würde es sicher ganz anders in Gemeinden ausschauen.

Und dieser verblendete Satz: "Sind halt alles nur Menschen", sollte auch mal durchdacht werden. Denn wenn ich Jesus im Herzen habe, will ich es anders machen und versuche es auch. Speiße niemanden mit billigen Ausreden ab. Wenn es eben menschelt, dann kann man auch in einen Fußballverein gehen. Wobei ich da sofort vermisst wurde, wenn ich mal nicht auftauchte und mir nachgegangen wurde...mal so am Rande.

Wer hat denn den Mut, so offen die Dinge beim Namen zu nennen?? Wieviel echte Paulusse gibt es denn noch? Wieviel Johannes der Täufer??? Schaut euch die Beiden mal an, was die Alles so von sich gelassen haben und wie sie Gemeinden auch mal korrigierten und fast angriffen! Und natürlich Jesus selbst!

Ich ziehe vor allen den Hut, die ihre Stimme erheben - auch gegen Unrecht in Gemeinden. Nicht schweigen, weil sie Mundtot gemacht werden könnten oder Angst davor haben, nicht mehr von den "Mitgliedern" geliebt zu werden oder anerkannt. Das ist egal, Jesus ging es nicht besser. Ein Christ, dem es nur gut geht und NIE erkennt, was in modernen Gemeinden abgehen kann - hat Jesus nicht begriffen und dem wird es am Ende vielleicht gar nicht mehr so gut gehen! Denn wo warst du als ich... (Worte Jesus)

Steht auf - damit in Gemeinden NEUES aufbrechen kann!!!!!!! Das was Jesus gesagt hat !!

Blessings

10. Mrz, 2019

Enttäuscht!! Jap von mir selbst. Ich war fest der Überzeugung, ich schaffe es heute in die Gemeinde. Aber weit gefehlt, ich stand auf und machte mich fertig um zu gehen, doch plötzlich, wie ich es kenne - kam etwas in meine Gedanken und vor allem ins Gefühl und ich ging NICHT!

Gerade, weil Einige aus der Gemeinde an mich gedacht haben und mich zum Singen am nächsten Sonntag eingeladen haben, wollte ich mich überwinden, um gute Erfahrungen zu machen. Doch die Angst hatte mal wieder gesiegt. Ich versuchte Jesus da mit rein zu nehmen, aber überredete ihn, nicht hin zu müssen. Ich machte mir dann ein Frühstück und schaute mir einen Gottesdienst im Fernsehen an. Da kann mich keiner verletzen und keiner dumm anmachen oder Fragen stellen, die ich nicht beantworten will! Maske muss ich dann auch nicht tragen. Ach man, doof!

Nein kein Rückschlag, aber einfach nicht der richtige Schritt in die Richtung, doch bessere Erfahrungen zu machen. Vielleicht hätte es mich tatsächlich aufgebaut und Kraft schöpfen lassen, gerade für das, was ich am Mittag erlebte.

Ich kümmere mich, soweit es in meiner Kraft steht, noch ein bisschen um einen Menschen aus der alten Gemeinde. Es ist sehr schwierig, weil schon eine Einsichtigkeit da ist, aber der Stolz, es alleine schaffen zu müssen überwiegt! Obwohl der Schrei nach Hilfe laut ist. Die Scham, dem Ganzen hilflos ausgeliefert zu sein - macht alles schwierig. Auch eine Psychose die zu erkennen ist, das Ganze erschwert. Es wäre professionelle Hilfe wichtig!

Ich war mit diesem Menschen um ein Uhr verabredet und ich hatte es geahnt (aufgrund meiner eigenen Ängste-und Krisenvorerfahrungen), dass sie/er nicht da sein würde (ich halte es mal so anonym..man weiß ja nie). Es war genau so, wie ich dachte. Ich hielt lange Ausschau nach der Person, aber diese kam nicht. Also fuhr ich zu ihr/ihm nach Hause und traf, okay nennen wir die Person mal Paul...stockbesoffen auf dem Sofa an. Paul war nicht im Gottesdienst gewesen, wie von Paul geplant, sondern Paul besoff sich lieber und trauerte und hasste die Welt. Komisch, dass Pauls Gemeinde da nicht greift.......

Ich nahm Paul erst mal in die Arme und versicherte, ich werde da sein und helfen, wo es gewünscht wird. Es war eine sehr anstrengende Situation für mich und ich war auch etwas hilflos. Immer wieder bekam Paul einen Zusammenbruch und weinte herzzerreißend! Jetzt soll auch bald Pauls Hund sterben, der jetzt Leukämie haben soll. Die Welt kann schon richtig scheiße sein, dass weiß ich doch selbst. Jeder meiner Psychologen und Helfer würden jetzt zu mir sagen: Mensch Elke, kümmere dich jetzt mal um dich. Aber ich kann es NICHT, ich kann einen Menschen nicht so im Leid alleine lassen, aber manchmal sind einem die Hände so schlimm gebunden. Ich kann solche Pauls in meinem Leben NICHT dazu zwingen, sich Hilfe zu holen, doch ich kann ihnen nur sagen: " ich bin da, soweit es geht". Ich kann diese Pauls in den Arm nehmen und etwas Geborgenheit schenken. Ja, schenken und das bedingungslos und ohne Hintergedanken. Trotzdem haben so manche Mitmenschen dreckige Hintergedanken, über die ich stehen muss, sonst kann ich Niemanden mehr helfen. Da ich mein "helfen" eh nur aus der Kraft von Jesus heraus kann und ich es niemals alleine schaffen würde, weil ich selbst oft schwach bin, muss ich lernen diese dreckigen Bemerkungen nicht mehr zu hören. Wie sich Jesus im Vorfeld schon um andere Lästerer gekümmert hat, wird er diesen Menschen auch das Maul stopfen. Aber vielleicht sind diese Erzählungen auch nicht wahr, ich weiß es nicht und gebe diese Aufregung auch Gott ab, denn sonst kann man ihm nicht dienen!

Ich bin im Kriegsfeld, da wo die Menschen sind, die schweres Leid zu tragen haben und viel Trost brauchen, vor allem auch einen Weg aufgezeigt bekommen müssen, wie sie das Alles überleben können. Ich bin viel und intensiv mit diesen Menschen im Kontakt und besuche/treffe sie auch. Ich bin Nicht nur mit mir und meinem Leid beschäftigt, wie sich wohl mancher hier sein Bild über mich getroffen hat.

NEIN ihr Lieben, ich bin im Dienst.

Nicht nur wenn ich draußen Lesungen oder Vorträge machen würde, als christlich verehrter Star...nein AM MENSCHEN, da wo Jesus mich hinstellt, ohne jeglichen Applaus oder Fans! Nur ich mit Jesus, der uns mit seinem Heil oft im Gespräch ummantelt.

Wirklich, ich staune nicht schlecht, wie Jesus das macht.

Denn ich selbst kenne das Alles! Bin jetzt erst ein bisschen gestärkt und gesundet von meiner schweren Krankheit, an der ich in Vergangenheit auch hätte sterben können und doch gebraucht Gott mich, um auch für Andere da zu sein. Ich finde, aber das musst du Leser nicht glauben, der mich verurteilt hat...du solltest mal genau hinschauen, wer ich bin! Ich bin kein Borderline-Monster, (die meisten Menschen mit Borderline, haben einen sehr guten Charakter und einen hohen IQ) ich bin sehr reflektiert und für manchen zu ehrlich!

Ich bin ein Mensch mit Charakter und liebe Gerechtigkeit, für die ich immer meinen Mund aufmachen werde und bei großem Unrecht mit Jesus zusammen, einem Menschen auch mal klar das Maul stopfen kann. Nein nicht mit Gewalt, sondern mit dem Recht was Gott spricht. Mit Wahrheiten, die mancher aus falscher Gottesangst niemals aussprechen würde!

Doch es gibt Menschen und ich behaupte Eine davon bin ich auch (siehe Johannes der Täufer, Paulus, David etc) die nicht zimperlich sind, wenn es darum geht, auch mal den Mund aufzumachen. Christen sind so mit ihrer Harmoniesucht beschäftigt, dass sie nicht mal sehen oder verstehen, wie Jesus selbst öfter mal auf den Tisch gehauen hat, nicht nur im Tempel wo Er die Tische umgehauen hat. Die Menschen sind ihm manchmal auch so richtig auf die Nerven gegangen! Er war MENSCH!!! Durch und durch!

Ich wünsche mir so sehr, dass Jesus mich in nächster Zeit noch ein bisschen mehr mit Seiner Kraft füllt und ich Seine Richtung wo es hingehen soll bei mir, erkennen kann! Das diese sinnlosen Kämpfe, die es manchmal in mir gibt, aufhören oder besser zu Händeln sind! Wir haben da draußen, in dieser Welt so viel Dunkelheit und wir müssen diesen Menschen, die keine Hoffnung haben, auch Christen (die es zuhauf gibt) und diesen die Jesus noch nicht kennen, EIN FETTES LICHT WERDEN.

Da sein, am Menschen und nicht nur mit tollen Events, wo danach kaum Veränderung passiert. Diese Menschen brauchen unser da sein und unsre Liebe, wie es Jesus uns vorgelebt hat. Und Ja auch wir Helfer brauchen oft jemanden der mal da ist oder uns auch mal aus der Dunkelheit führt. Denn KEINER, NICHT EINER ist so ein geistlicher Überflieger, dass er alles tragen kann, auch wenn es sich so mancher Christ einredet...bis zum großen Knall und Krise.

Seien wir ehrlich zueinander und miteinander! Weg mit den Masken. Mal trägt der Eine, dann wieder der Andere! Werdet skeptisch, wenn jemand immer so tut, als ob er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, denn diesen wird Gott vielleicht mal zu einem Toren machen. Gottes Worte, nicht meine!!!

 Blessings

7. Mrz, 2019

mal ein kleines Lebenszeichen und Update von mir. Die dunklen Wolken scheinen sich etwas zu verziehen. Meinem Darm geht es, bis auf minimal Krämpfe ab und zu immer noch gut! Ihr seht, man muss echt nicht alles glauben, was so Chirurgen von sich lassen. Wenn ich jetzt blind dem Kerle vertraut hätte, würde ich in zwei Wochen unter dem Messer liegen und ein paar Monate später noch mal für eine große OP am Dickdarm. Aber ich blieb bei meinem NEIN und habe noch DREI unabhängige Ärzte gefragt, darunter mein Darmspezialist, der mich schon lange kennt! Alle sind MEINER Meinung, keine OP!!! Ich komme echt gut zurecht im Moment und kann mich echt langsam richtig freuen, dass ich Essen wieder vertrage, keine Clostridien mehr habe und es mir echt gut geht!

Auch mein Gewicht geht eher noch weiter nach unten, jetzt aber auch weiter gewollt, denn ich bin echt noch ein bisschen vom Normalgewicht entfernt, obwohl jeder denkt, ich hätte es schon erreicht. Nope! Aber ich mache es mega langsam. Es ist okay, wenn es auch eine Weile mal einfach steht und gehalten wird. Denn ich schlemme auch wieder so einiges!!! Nur ich beende in der Fastenzeit das Essen schon um 14.30 Uhr und trinke dann nur noch Tee und Wasser, den Rest des Tages. Auch das tut mir recht gut!

Mein Schlafverhalten hat sich auch irgendwie voll verändert. Ich habe ja immer bis mindestens 10 Uhr geschlafen und kam dann da noch nicht mal aus dem Bett, erstens weil ich vor dem Bewältigungsberg "Tag" stand und meist sehr gerädert war. Nachts auch erst spät müde wurde und schlafen konnte. Jetzt bin ich immer spätestens um 7.30 Uhr wach und stehe auch tatsächlich spätestens um 8.30 Uhr auf!! Ich mag die morgendliche Routine mittlerweile, hätte ich auch nie gedacht!

Psychisch geht es mir auch besser, um einiges. Die zwei Besuche in der Woche von der Sozialpädagogin tun mir gut. Klar trauere ich noch und bin total wütend, was ich von den letzten Jahren alles aufarbeiten und bearbeiten muss, aber ich sehe wieder Licht in dem Dunkel! Ich kämpfe immer weiter auch mehr unter Menschen zu gehen, denn es stimmt NICHT, dass sie alle böse sind oder irgendwie falsch! Meine engsten Freunde sind es NICHT! Es gibt zwar unter den Menschen, die ich auch von der Ex-Gemeinde kenne, die mir nicht gut tun, aber ich entferne mich immer mehr von ihnen. Viel bleiben erst mal nicht übrig und wie ich euch das letzte mal Wissen ließ, traute ich mich auf Grund meiner langen Krankheit auch nicht mehr in die neue Gemeinde, in der ich im November gesungen habe. Ich war und bin ja von der alten Gemeinde geimpft, dass man sich auf mich nicht verlassen kann und die Menschen damit nicht klar kommen, dass ich so oft Ausfälle habe oder nicht da bin. Dieser Lüge habe ich geglaubt und mich nicht mehr unter Menschen getraut, weil ich dachte, da ich jetzt nicht mehr aufkreuze - brauche ich nicht mehr kommen.

Weit gefehlt. Heute wurde ich wieder total überrascht, etwas was ich mir in dreizehn Jahren in der alten Gemeinde gewünscht habe: Ich bekam eine Einladung im Lobpreis (Sonntag Godi 14.3) mit zu singen. Sie haben tatsächlich nach den langen Monaten an mich gedacht, mich doch wieder mitsingen zu lassen! Ob ich da war oder nicht, WOW!! Klar möchte ich dabei sein! Das heißt für mich in die Angst gehen und hin gehen, dabei sein und Freude haben! Danke Jesus.

Gestern besuchte ich auch eine langjährige Freundin und ihre Tochter, ich hatte  sie so lange nicht gesehen. Ich war bei ihnen und es war wie "Heim" kommen, es ist die Familie, die sich in der alten Gemeinde um mich gekümmert hatte und immer eine offene Tür für mich und andere hatte. Diese Familie wusste damals in dieser Gemeinde, wie man Gastfreundschaft übt. Doch gab es da auch einen Bruch mit der Gemeinde, mindestens so fieß wie bei mir und sie waren weg (mussten gehen, ungerechter Weise). Egal ob sie lange, echt sehr lange Jahre dabei waren oder nicht. Da hatte der Teufel mächtig die Finger im Spiel. Mehr will ich dazu nicht sagen. Was ich aber sehr sehr schlimm finde, das diese Älteste es nie kapieren...was sie Menschen antun, wenn sie so verfahren wie bei mir oder diesen Leuten! Es sind riesen Wunden, die gerissen werden und jeder der sagen kann: "Lass halt los und suche dir eine neue Gemeinde" hat nix begriffen oder ist eiskalt. Wenn jemand mit der Gemeinde viel erlebt hat, sein Leben fast darauf ausgerichtet hat und die Struktur durch eine Gemeinde geprägt war, auch liebe Leute dort zurück gelassen wurden, kann man nicht einfach los lassen! Nur Menschen, die echt AUSTAUSCHEN können, sogar das was sie lieben (und das taten ich und diese Familie - diese Gemeinde -trotz zwei schreckliche Älteste und schlimmes Gerede untereinander über Leute), können gar nicht so richtig im Licht sein oder sind mehr in ihrem Alltag und Leben, als beim Herrn, dem sie dienen sollten.

Ich würde es hassen, ein Gemeindehopper zu sein. War ich nie und werde ich NIE werden. In diese alte Gemeinde kann ich wegen der Verletzungen nicht mehr zurück, denn es würde auch nicht besser werden. Sie haben ihr Schwert über mich gebrochen. Wenn ich sehe, wen sie als Hirten wieder wählen, dann kann ich eh nicht ja dazu sagen! Diese Menschen sind es, die mit zweierlei Maß messen und sie haben NIX gelernt und wollen gar nicht lernen. Firma Gemeinde! Also werde ich es wieder wagen, weiter den Schritt in die neue Gemeinde, vielleicht stellt Jesus mich da hin. Ich weiß es nicht, aber ich rechne es den Leuten sehr sehr an, dass sie mich zum Singen und meinen Herrn loben eingeladen haben.

Mit meinem Therapeuten habe ich das regelmäßige Arbeiten auch wieder begonnen und ich hoffe, ich kann den Schmerz und die Wut raus lassen, die noch in mir ist! Mal sehen.

Es steht auch noch ein wichtiges Gespräch aus,  mit dem Ex-Seelsorger und mir. Es wäre so wichtig, aber ich bin mir nicht sicher, ob es gehen wird, da ich befürchte, der Ex-Seelsorger macht vielleicht den Rückzieher.Will sich mit mir gar nicht konfrontieren. Zumindest nicht meinen Verletzungen stellen.

Ich habe mir immer gewünscht, wenn ich mal so den Abgang mache aus der Gemeinde, mit solch einer Verletzung (wie gesagt, das es schon mehrere erwischt hat, habe ich es schon erahnt, dass es bei mir auch irgendwann mal so enden wird), möchte ich NICHT bitter werden oder depressiv, weil ich alles nicht verstehen kann. Ich möchte wissen, was da passiert ist und WARUM. Ja ich will das "Warum" wissen, ich muss WISSEN, ob es an mir lag (damit ich es verändern kann), oder ob es am Anderen lag. Sollte dies der Fall sein, dann kann ich besser vergeben oder diesen Menschen nicht mehr als Monster sehen. Wie gesagt, er hat auch gutes geleistet, wie ich im ersten Buch schrieb. Aber ich kann das einfach nicht mehr ins Gefühl holen, sondern nur noch die Zeit von 2016 bis jetzt. ICH WILL VERGEBEN!!!!! Denn ich muss es, wenn ich Menschen wieder mehr vertrauen schenken will und vorallem, damit wieder LIEBEN kann!!!! Mein eigenes Leben wieder mit positiven füllen, nicht nur hinter einer Maske tun, als ob alles okay wäre! Denn es ist nicht okay!! 

Mein Körper würde das auch nicht weiter aushalten und tragen (fühlen) können!

Ich hoffe es wird da Heilung passieren. Ich weiß, es wird es. Was ich mir halt echt wünschen würde, dass die Beteiligten ihre Fehler einsehen würden und kapieren, was sie angerichtet haben und umkehren. Auch in die Vergebung gehen und noch mal auf andere, nicht nur auf mich, zugehen. Aber das wird nie passieren, sie sind dazu viel zu stolz und überzeugt, sie machen ALLES richtig. Wenn sie sich da mal nicht täuschen!

Ich warte immer noch auf den Ruck - der durch diese Gemeinde gehen wird und hoffentlich werden sie wach. Sie sind zu reich, sie haben alles - daher können sie den Kranken nicht tragen. Worte die mir von dortigen Geschwistern tatsächlich gesagt wurden. Leute kehrt echt um! Lasst uns Alle in die Vergebung gehen. Lasst die Wunden der Vergangenheit, die Verletzungen bei ALLEN die es schon getroffen hat, nicht nur mich - zu Gott bringen! Eine andere Chance gibt es nicht!!!!! Ich finde JEDEM sollte es gut gehen und vergeben und vergeben können! Ich habe die Hoffnung!

Dann bin ich auch wieder freier, hier nicht ständig über Gemeinden und komischen Christen zu schreiben! Wenn das aus mir raus ist, kann ich mich wieder auf das konzentrieren, um was es geht! Auch noch viel mehr Menschen helfen, die Hilfe brauchen und in Not sind! Denn diese Sache jetzt, nutzt der Teufel natürlich, um mich und die Betroffenen da beschäftigt zu halten, raubt viel Kraft und Zeit, die anders gebraucht wird!

Sei fest gesegnet

Blessings

26. Feb, 2019

Im letzten Blogeintrag hatte ich eine Überschrift, die heute auch wieder gut passen würde, als ob ich schon vorher gewusst hätte, was mich wieder einholt. Das Popcornleben ist immer noch aktiv! Ob es je mal ruhiger wird? Gestern habe ich mir von einem Internisten noch eine Meinung eingeholt und auch er ist der Meinung, das ich mich NICHT zu schnell operieren lassen soll! Klar habe ich Schmerzen im Unterleib, aber das kenne ich schon und werde es auch noch mal abklären lassen, aber ich möchte auch endlich mal wieder körperlich zur Ruhe kommen und diesem "Körper" vertrauen lernen! Ob ich in dem Leben mal wieder komplett schmerzfrei bin, ich befürchte eher nicht. Aber ich wünsche es mir sehr und gebe die Hoffnung und den Glauben daran, dass Jesus mich heilen will, nicht auf. Aber ich weiß ja, in der Ewigkeit gibt es keine Tränen mehr und keine Schmerzen! Das wird ein Fest, Leute!!

Es geht mir nicht wirklich gut, aber komischerweise bin ich noch relativ ruhig nach dem was ich gestern wieder erlebt habe und mir angetan wurde! Ich muss mich so zusammenreißen Menschen nicht zu verabscheuen. Natürlich habe ich megaliebe Menschen an meiner Seite, liebe Freunde und die Menschen bei der Caritas geben mir auch Wertschätzung. Doch der böse Geist des Gurus, der mich damals gemobbt hat, schwebt noch immer über Facebook und denen, die mit ihm zu tun hatten. So eine Gehirnwäsche kann es doch echt nicht geben! Ich wurde von so zwei Grazien dermaßen heftig in FB angemacht. Ich kann es nicht glauben, dass diese Weiber echt Jesus Namen in den Mund nehmen und behaupten sie folgen ihm nach! Dieser Mensch, der mir damals das Leben zur Hölle machte, ist an einem Herzinfarkt gestorben, so ist es gesagt worden. Jetzt kamen diese Mistkröten (sorry, solche Menschen kann ich nicht anders nennen und mit der Nächstenliebe oder FEINDESLIEBE tue ich mir sehr schwer, aber ich bin mit Jesus dran - es wieder zu verändern), doch tatsächlich damit, dass ich Schuld an dem Tod von diesem Wolf, der es echt übel getrieben hat mit anderen Menschen, sei. Durch Mobbing und Stalking von mir ihm gegenüber, hatte er keine Kraft mehr am Ende. Leute das ist Rufmord und Verleumdung, vorallem bleibt mir der Verstand stehen, weil ich damals fast mein Leben verloren habe, weil er genau das bei mir tat! Dann legte einer dieser Damen los, die gleichen schlimmen Lügen wie ihr Guru sie damals im Netz verbreitete, zu schreiben. Boah zuerst bin ich innerlich echt geplatzt, hätte ich die Beiden vor mir gehabt, ich hätte wohl keine Wange hingehalten...! Ich war aber sehr ruhig in dem was ich antwortete, aber es ist unglaublich zu was Menschen fähig sind. Wie gesagt, ich NENNE MICH NICHT MEHR CHRIST!!!! Denn es gibt unter Christen nichts mehr was es nicht gibt. Ich nenne mich Nachfolgerin Jesus oder die, die Jesus liebt! Denn es ist nicht möglich, für jemanden, der mit Jesus unterwegs ist, einen Menschen so schwer zu verleumden oder fertig zu machen! Gut ich war nicht gehorsam, denn ich dürfte keinen Kontakt mit diesen Teufeln haben, aber nach dem die eine Dummnudel sich gegen Unrecht ausgesprochen hat, musste ich sie doch mal fragen... was sie sich dabei denkt: Menschen bis aufs Blut zu mobben und schlecht zu machen. Tja das war der Auslöser, die schlimmsten Dinge über mich zu schreiben, wie gestört ich bin und das ich Menschen in den Selbstmord treiben würde. Genau alles das, was dieser Guru damals mit uns seinen "Opfer" gemacht hat. Mit mir und noch einigen anderen Frauen. Meistens mit denen, die NEIN zu ihm und seinen Machenschaften sagten. Die hasste er! Wer den Blog kennt, weiß, das mein Vergehen gegen ihn war, neben dem NEIN sagen: Das ich voll zu meinem damaligen Pastor gehalten habe, mit dem er ein Thema hatte und mich damals unbedingt aus der Gemeinde haben wollte und ich ihm anhängen. Ab da ging das Mobbing und Stalking (Rufmord) von diesen Unterteufeln los!

Ich war echt gestern sehr aufgebracht, weil ich es nicht mehr begreifen kann, wie die Welt und solche Namenschristen drauf sind. Wie kann man so unterwegs sein??????

Heute bin ich dann zum Tierarzt und die Frau von ihm war da, sie ist "Nachfolgerin" und richtig gut mit Jesus unterwegs. Wir kamen ins Gespräch und da ging es auch um die Schuld, die an uns durch andere, getan wurde. Ich erzählte ihr keine Details, aber sagte ihr, dass ich von Christen sehr verletzt wurde und ich kaum mehr vergeben kann und Lieben schon gar nicht mehr. Sie hat mir echt gute Worte gesagt. Sie selbst hat ein sehr großes Temperament und kann auch mal ausrasten. Aber das ist auch okay, man darf darin nicht verharren! Im Zorn nicht sündigen und wenn es passiert, umkehren zu unsrem Herrn  und um den Anderen um Vergebung bitten. Er sieht unser Herz, ob es echt ist oder nicht.

Sie sagte mir noch einiges, wo ich genau hörte, dass Jesus durch sie sprach. Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen und werde es versuchen umzusetzen. Es ging darum, wie ich besser mit solchen hartherzigen Menschen (Christen) umgehen kann. Ich muss es noch etwas verdauen, denn es passt im Moment gar nicht in meine Verfassung, wie es mir geht und was ich fühle. Ich fühle so viel Wut in mir auf diese Menschen. Gestern, als das mit den Tussis passiert ist, da habe ich echt auch die Freundschaft jemanden gekündigt, aus meiner Ex-Gemeinde, weil sie mir damals nicht beistand, als ich so fertig gemacht wurde von diesem Stalker. Es ging sogar gegen mich----weil ein Freund mit dem Typen zu tun hatte. Sie erkannten die Wahrheit einfach nicht. Ich habe auch so das Gefühl, dass ich es bald nicht mehr schaffe, mit den Leuten aus der Gemeinde noch den Kontakt zu halten. Ich denke, es tut mir irgendwie nicht gut. Habe ich Kontakt, werde ich ständig getriggert, was nicht so gut oder sogar sehr schlecht lief. Doch ab Freitag geht die Therapie weiter und ich hoffe, ich bekomme Klarheit und wieder eine Richtung, damit ich weiter gehen kann.

Es ist so viel Gefühlschaos. Liebe Deinen Nächsten!! WIE??? Wenn man so viel ekelhaftes durch Menschen erlebt. Es wird Zeit, das Jesus mir wieder ganz viele Menschen in den Weg stellt, wo ich sagen kann: "Die Bösen überwiegen nicht", denn dieses Gefühl, dass es zu viel Böses gibt und ich echt ausrasten könnte, habe ich nur noch! Es zerreisst mich und auch meinem Körper tut es nicht gut!

Gerade schlug jemand bei Radio Horeb dem Fass den Boden aus! Ruft eine Frau in der Sendung, die gerade läuft an und meint: "Lieber Herr...., ich wollte nur sagen, dass die Priester etc. die die Kinder missbraucht haben, nicht so schlimm  bestraft werden sollen, da sie ja auch nur Kinder sind und spielen wollten, es nur ein Spiel war." Boah ich habe fast abgekotzt, wieder so eine "Christin" die den Schuss nicht gehört hat. Der Moderator hat sehr gut reagiert und gemeint, das er es komplett anders sieht und niemals ihrer Meinung sein kann. Dann hat er sie einfach aus dem Radio geschmissen, ihr gewünschtes Lied aber gespielt.

Doch das war wieder so richtig typisch für das, was ich MEINE! Der Feind tobt wie bescheuert, er merkt, er hat kaum mehr Zeit!

Rüstet euch zu, prüft Alles - auch wenn es noch so toll ausschaut oder anhört. Wir werden oft sehr geblendet! Auch die Jesus noch NICHT kennen und ich wünsche es mir so sehr, bald kennen lernen werden...Bitte denkt nicht, dass jemand der Jesus nachfolgt so schräg drauf ist--ist er nicht. Es sind Menschen die Jesus nicht kennen und meinen nur weil sie den Namen Jesus in den Mund nehmen oder in die Kirche rennen, sind sie Nachfolger Jesus. Aber das sind sie nicht. Ich bin aber ganz sicher, dass es gesunde Gemeinden gibt, man muss es für sich einfach prüfen und wenn es die Erste nicht ist, ist es vielleicht die Zweite, wo du dich zu Hause fühlen darfst. Aber mache dies was Menschen schlechtes machen, nicht zum Maßstab in deiner Beziehung mit Jesus. Denn er kann so dreckig wie so mancher Namenschrist und Mensch ist, nicht ticken, dass ist ihm fern!

Wichtig ist es ihm zu folgen und ihn als Freund zu haben! Menschen sind fehlbar und JA es gibt richtig klasse und aufrichtige Nachfolger, gut das ich die auch kennen darf. ABER leider, es ist echt so...der WEG ist schmal und es sind WENIGE, hat sogar Jesus selbst gesagt.

Blessings