Frustration aushalten-wartend auf Hilfe-wird es was mit Auto?

1.59 Uhr, ich liege wach. Letzte Nacht war auch schrecklich, ich hatte schlimmste Unterleibsschmerzen und nicht mal eine Schmerztablette half. Sich krümmend vor Schmerz lag ich im Bett. Da wurde mir wieder bewusst, keiner da, der mich hält oder tröstet. Real, anfassbar. Wieder alleine, zu Jesus flehend die Schmerzen durch stehen. Ganz schön hart. Am Morgen waren die Schmerzen wie weggeblasen. Danke Jesus. Andreas meint, dass es die harte Arbeit in der Seelsorge gerade ist. Ja, er hat sicher recht. Könnte ein Körperflashback gewesen sein. 

Ich arbeite hart an mir, sehr hart. Habe mich jetzt bewusst für das Leben entschieden und somit können wir arbeiten. Wir: Jesus, ich und Andreas in der Seelsorge und im realen Leben. Ich beginne jetzt, den Versuch, den Menschen zu vertrauen. Menschen einen Vertrauensvorschuss zu geben, bevor ich sie in die Schubladen: Gut oder Böse zu stecke. Harte Arbeit, da meine Welt, bis auf schon erfahrene Grautönen, aus Schwarz oder Weiß besteht. 

Zur Zeit habe ich diese Spenden-Aktion mit dem Auto laufen, was mich sehr viel Kraft kostet es durch zu ziehen. Nach außen wirkt das sicher nicht so auf Euch. Aber auch da habe ich mich jetzt verletzlich gemacht und bin mit meiner Geschichte nach außen. Mit dem was gerade bei mir los ist.

was mich traurig macht und frustriert, ist, dass kaum Reaktion von meinen Geschwistern in Jesus kommt. Da gilt es jetzt die Frustration auszuhalten. Ich weiß, das Segen auf der Aktion liegt und es beteiligen sich auch Menschen, wir sind bei insgesamt 830 Euro. Was aber für ein Auto, was auch halten soll, noch zu wenig ist. Auf Facebook reagierten von 500 christlichen Freunden bis jetzt 12 Geschwister. Und da die meisten, die selbst sehr wenig haben. Erstaunlich! Aber ich denke, Jesus schult mich in Geduld und erwartet von mir, weiter und vor allem in der Liebe zu meinen Geschwistern zu bleiben. Herzen öffnet nur ER  und nicht meine Worte. 

Vielleicht magst ja Du mit einer Spende helfen? Hier der Link: 

https://www.leetchi.com/c/pool-von-elke-blessing

Mein Pastor/Seelsorger geht ab dem 21.8 in Urlaub für drei Wochen. Die Woche vorher fahre ich, seit ewigen Zeiten traue ich mich, ehrenamtlich zur Betreuung von behinderten Menschen, eine Woche weg. Irgendwie eine Belastungserprobung für mich. Einmal die Fahrt und dann mitten in der harten Bearbeitung gerade, vier Wochen keinen Kontakt. 

Mein inneres Kind schreit und hat Panik. Also Plan B muss her und vertrauen, dass Jesus mich auch da gut durch trägt und meine Angst nur alte Gespenster sind. Blöde Verlustangst! 

2.23 Uhr, ich hoffe nach dem Schreiben, kann ich jetzt schlafen. 

Blessings