Jesus sagte mir die Tage: In den Schwachen bin ich mächtig - "Elke geh weiter"

Heute ist Montag. Der Sonntag gestern war auch ganz okay. Hatte gestern 9 Stunden Erste Hilfe Kurs. Das war schon eine Herausforderung. Es waren 24 Leute da, aber eigentlich alle zwischen 16 und 23 Jahren. Damit kam ich klar.

Seit ein paar Tagen ist es etwas komisch "in mir". Ich merke es verändert sich etwas. Aber ein Anteil in mir, kann es nicht glauben, dass es stabil bleibt. Ja es ist eine gewissen Stabilität da, die mal wieder wie eine zarte Pflanze den Kopf aus dem Asphalt streckt. Ich bin auf Grund meiner Geschichte, sehr sensibel und immer auf Habachtstellung. Immer noch checke ich Alles und Jeden ab, ob er mir gut gesinnt ist. Nach der Re-traumatisierung ist das wieder schlimmer. Da Vertrauen missbraucht wurde. Doch ich habe das Gefühl, da ist Jesus jetzt mit mir dran, das anzuschauen und zu heilen. Denn es blockiert eine Menge.

Ich bin ja seit längerer Zeit wieder mehr in der Öffentlichkeit mit meiner Geschichte, letztes Jahr hatte ich schon Lesungen und Zeugnisse gegeben. Da soll es auch wieder hin gehen, da Jesus mich weiter schicken möchte.

Habe Ja dazu gesagt und ziehe das auch durch.

Doch ich lerne jetzt wieder sehr viele Arten Menschen kennen. Die mir gut gesinnt sind und mich unterstützen wollen. Menschen die mich argwöhnisch begutachten und in guter oder schlechter Christ einteilen, statt es unsrem Herrn zu überlassen, spielen sich als Richter auf. Dann habe ich Neider an der Seite, die mit meiner offenen Art nichts anzufangen wissen und sich sehr gestört fühlen. Jede gute Bestätigung meines Tuns von anderen, versuchen klein oder schlecht zu machen. Es ist nicht einfach, zu den Menschen zu gehen. Einfach wäre es, wenn ich jemand wäre, die Bauchpinseln würde. Jemand wäre, die versucht die "Gunst" der Menschen zu erreichen. Aber das bin ich nicht und das weiß Jesus, deshalb macht er mich jetzt stark. Dem was mir begegnet auch trotzen zu können. Er hat mich mit einer Stärke und positiven Sturheit ausgerichtet, die ich da sehr brauchen kann. Es hat sich sehr viel verändert die letzten Monaten, ich so schwer verletzt war und alle Hoffnung verloren hatte. Jesus hat mir Dinge gezeigt und mich wahrnehmen lassen, es ist unglaublich.

Doch zu dem Allem kommt, dass ich selbst in mir noch viel Unsicherheit habe. Jesus sieht mich bei den Armen, Ausgegrenzten, Kranken und verzweifelten Menschen. Doch ich selbst fühle mich oft sehr schwach. So ungeliebt (von den Menschen, außer manchen, denen ich schon glauben kann), manchmal so hässlich (ehrlich, ich habe so ein Problem gerade mit meinem Gesicht. Mein Seelsorger sagt, es ist eine Wurzel von etwas, wo wir hinschauen müssen). Der Feind redet mir jeden Tag ein, dass ich keine gute Arbeit mache und keiner daran interessiert ist, was ich bin, wer ich bin oder geschweige denn mit meiner Geschichte auch nur einen Schritt nach außen mache. Vorallem redet er mir ein, ich kann nichts. Damit blockiere ich mich dann selbst in meiner Kreativität.

Jesus sagt: "Elke du wirst gehen, du wirst mit den Weinenden weinen und mit den Lachenden lachen", im Herzen weiß ich genau wer Recht hat. Aber in der Welt ist es echt schwer. Das Medium Facebook zum Beispiel, was ein gutes Medium sein kann, birgt auch schlimme Gefahren (Ich hätte mir vieles ersparen können, was im Oktober passiert ist, wenn ich wachsam gewesen wäre, oder gehorsam). Egal passiert ist passiert und jetzt wird neu durchgestartet. Danke Jesus.

Es gibt so viele Neider (aber auch sehr viele die echt hinter mir stehen), ich bin ein Mensch, wenn ich da bin, dann bin ICH da. Das heißt ich falle auf. Oft falle ich mit meiner Offenheit oder Klarheit auf. Damit können gar nicht so viele umgehen. Es wird viel geredet oder vermutet. Vermutet finde ich ganz schlimm, weil Menschen beginnen Lügen zu glauben. Das ist eines der schlimmsten Sachen die wir Menschen tun. Nicht prüfen, sondern Gerüchten glauben.

Doch auch da erlebe ich wie Gott immer wieder die Leute Mundtot macht, oder die Ungerechtigkeit aufdeckt. Ist echt so, da hat Jesus echt mein 10000% Vertrauen, dass erlebe ich seit ich auf der Welt bin! Seit mir Jesus bewusst ist und ich SEIN Kind, erlebe ich es immer und immer wieder. Ich brauche nichts aufdecken oder mich bemühen. Die Menschen, die nicht in Jesus wandeln, haben sich bis jetzt immer selbst entlarvt. Gut so! Und jeder darf das erfahren. Das gibt euch Jesus gerne auch.

Ich hoffe, ich kann mich bald noch mehr stabilisieren. Gott tut ja seine Wunder immer noch und auch an mir. Wir müssen auch für die kleinen Wunder offen sein, sehen was ER tut. Ich darf in zwei Wochen an die Ostsee. Ich war noch nie im Leben an der Ostsee. Jesus hat es mir jetzt geschenkt, ich darf behinderte Menschen auf einer Reise begleiten. (Etwas, was ich  beruflich machte, als ich noch arbeiten durfte und es sooo geliebt habe). Dabei hat mir Jesus eine neue Schwester geschenkt, für die ich eine Liebe empfinde, als ob sie meine echte Schwester wäre. Sie lebt in Berlin, aber es ist, als ob ich sie Jahre kenne. Das ist einfach wunderschön zu erleben und ich hoffe es darf so bleiben. Denn oft mache ich es irgendwie kaputt, wenn es mir schlechter geht oder ich mal wieder ein Problem mit Nähe-Distanzregulation habe. Aber ich denke, es wird anders sein. Denn es ist ein Geschenk! Jawoll!

Manchmal wünschte ich mir, ich wäre nicht so verkopft! Andreas sagt oft, ich hätte ein Gehirn wie ein Elefant. Würde mir alles merken oder alles gedanklich zerlegen. Manchmal ein Segen, manchmal auch ein Fluch. Die richtige Dosierung muss ich finden, dann wird es auch leichter.

Wie gesagt es tut sich was. Die totale Traurigkeit, die mein Leben die letzten Monate bestimmte löst sich langsam auf. Ich denke das etwas melancholische wird immer bleiben. Ihr wisst ja, der Stachel im Fleisch. Es wird gebraucht. Ich kann es nicht erklären, aber ihr werdet es sehen.

Es bleibt spannend und ich selbst bin gespannt wo der Weg hinführt. Ich weiß ins Licht, aber welche Richtung es nimmt. Jesus zeigt ja immer nur den nächsten Schritt. Gut so..auch wenn es für mich manchmal schwer ist auszuhalten.

Ich freue mich, dass ihr das begleiten dürft und ich Zeuge für den Herrn sein werde, was ER noch großes an mir und auch an so manchem von Euch tun wird.

Blessings