Jesus schenkt Segen, in allen Richtungen - ich staune

Ihr bekommt ja hautnah mit, wie sich Dinge bei mir entwickeln und wo so manches schwer ist. Ich arbeite nach wie vor sehr hart an mir mit Jesus und meinem Seelsorger, dem wahrscheinlich gar nicht so bewusst ist, was in mir vorgeht und wie ich die Dinge reflektiere. Meist dann im Schlepptau mit Jesus, den ich dann um weitere Antworten bitte und diese auch oft in Form von Einsichten/Gedanken bekomme.

Es war eine sehr schwere Zeit von Ende Oktober bis Mitte Mai, wo es sogar durch die Re-Traumatisierung zu einem Klinikaufenthalt kam, weil ich echt daran dachte, dem ganzen Leben was ich nicht mehr aushielt, ein Ende zu setzen. Doch ich hatte starke Freunde an meiner Seite, echte Freunde, die sich nicht nur so nennen und Andreas war da wie ein Fels in der Brandung. Wir kennen uns tatsächlich schon 12 Jahre, so lange begleitet er mich und hilft mir immer wieder auf oder reflektiert mit mir das Leben, was ich bevor ich ihn kennen lernte, nicht wirklich kannte. (Ihr werdet davon im zweiten Buch lesen). Der Mann hat eine Geduld von Jesus bekommen...

Im Moment merke ich, dass es langsam in eine Stabilisierung geht. Natürlich haut mich einiges, wie dieser Vertrauensmissbrauch von Menschen die sich Freunde nannten, wieder auf den Boden. Ich kann einfach, trotz allem was ich erlebt habe, nicht daran glauben, dass es echt Menschen gibt, die nicht so Gerechtigkeitstliebend sind wie ich und für ihre Vorteile eben mal über alles gehen. Aber darüber will ich jetzt nicht nachsinnen.

Ich hatte in der harten Zeit, die letzten Monate so viele Gespräche, neben der Seelsorge auch mit Jesus. Ich klagte, ich schrie, wollte aufgeben. Er hielt es aus. Andreas durch IHN auch. (Immer nochCoolErröten) . Es sind noch so viele Baustellen.

Jesus sagte mir, dass es weiter gehen wird. Es wird weiter gehen. Menschen die PTBS, Borderline oder schwere Depressionen haben, denen werde ich ein Licht sein dürfen. Nur anders als vorher. Nicht so wie ich den Weg eingeschlagen hatte und den falschen Menschen vertraut habe. Die christliche Öffentlichkeitsarbeit kann auch zu einem heftigen Zirkus werden, auch da muss man Vorsichtig sein.

Jesus befähigt mich neu, rüstet mich neu aus und zeigt mir ganz klar, wie es laufen soll.

Nicht ich werde die Leute aufmerksam machen, Jesus wird sie aufmerksam machen. Wie ER es gerade wieder tut, ohne mein großes zutun. Er befähigt mich in Allem und ich staune nur. Ich würde das so gerne jedem klar machen, wie Jesus wirklich ist. Das wir gar nicht tun müssen, sondern ER tut, was in SEINEM Sinne ist. Wenn Jesus möchte, dass wir TUN, wird ER es uns wissen lassen.

Ich war abhängig von Musikern, die ich gerne bei meinen Lesungen dabei hatte  Beide Profis. Doch es war NICHT Jesus Plan. Es war gut, es war okay und echt eine klasse Idee. Kam gut an. Doch total menschlich durchdacht und ich hatte gar keine Ahnung von der Materie und meinte mich auf diese Menschen, auch anderen die mir das Blaue vom Himmel versprachen, verlassen zu müssen. Aber immer mit dem Risiko, dass sie mich nicht immer begleiten könnten oder ich die Lesungen ohne Musik machen sollte. Nope, nicht im Sinne von Jesus. Da war so einiges, was ich überhörte und ungehorsam war. Da blieb der Segen aus.

Im Nachhinein bin ich froh, dass ich umkehren musste. Ich bin dankbar für diese harte Zeit, die mir fast mein Leben gekostet hat. Doch jetzt weiß ich, wer an meiner Seite ist und wer nicht mal im Kleinen treu bleiben kann. Die Spreu hat sich vom Weizen getrennt.

Ich habe erkannt, mich nur von Jesus abhängig zu machen und zu danken für die Menschen die er mir an die Seite stellt und bereit sind, mich auszuhalten, wenn ich mal wieder schwierig bin. Es gehört zu meiner Geschichte und Persönlichkeit, dass es ab und zu vorkommt. Jesus hat mir jetzt ermöglicht, dass ein Traum in Erfüllung geht. Ich lebe ja noch nicht mal am "Existenzminimum" sondern echt darunter. Niemals wäre es möglich gewesen in eine Musikschule zu gehen. War nichts zu machen unter 200 Euro monatlich, für Gesang und Gitarre. Doch wir haben einen großen Gott. Ich habe tatsächlich 75% Ermäßigung bekommen und zahle nur 40 Euro im Monat für Beides. Ein mächtig, fetter Segen! Was ich auch nicht dachte, es geht zurück zu einem Profichor, den ich verlassen hatte, um zu genesen und weil ich einfach zu viel eigene Probleme bekam. Auch da sind die Türen wieder offen. Ihr seht, ist man im Kleinen treu, segnet Jesus uns!

Und ich darf das was ER mir gerade schenkt, wieder in sein Reich investieren.

Ein riesen Problem gibt es noch, ein Auto. Es ist so wichtig, dass ich bald wieder ein Auto bekomme. Aber auch da wird es Gott in die Hand gegeben. ER wird tun. Ich vertraue!

Ich hoffe, dass es weiter Bergauf gehen darf und ich meine Bücher wieder in Angriff nehmen darf. Zwei christliche Jugendromane warten noch darauf geschrieben zu werden. Der zweite Teil von "der Schrei ins Leben" wartet und wenn alles gut geht, wird dieser Ende diesen Jahres schon zu Lesen sein.

Vielleicht wird mein Name (Blessing) doch noch Programm, auch für mich.

Blessings