Traurigkeit - Hoffnung

 

                                             Traurigkeit und Hoffnung

 

Dunkle Wolken ziehen über dir auf,

begleiten ständig Deinen Lauf

Gedanken quälen, Worte werden zu viel

und dein Schrei, durch den Schmerz,

er dringt tief

„Wohin soll ich vor ihm fliehen“?

Gott du sagtest uns zu, das wir zu dir kommen sollen

in Deinem Arm, dort finden wir Ruh

 

Doch die Wellen tosen gewaltig

 

Dein Frieden ist so anders als die Welt geben kann,

das hast Du gesagt,

doch kommt es in unsrer Traurigkeit noch an?

 

Leute, ja sogar unsre Freunde eilen in Hast, sie laufen vorbei

sie blicken nicht mehr auf

sehen nicht deine Last.

 

Lasten tragen, weinen mit den Weinenden ist nicht mehr dran

auf dieser Welt, kommt Mensch an Mensch nicht mehr ran

was haben wir nur getan?

 

Hey Mensch siehst du es denn nicht, wie Dein Gegenüber

strampelt, weint und zerbricht?

An dem was er alleine nicht tragen kann, spricht es dich nicht an

diese Tränen zu sehen,

sieh nicht weg beginn nicht weg zu gehen

Reich die Hand

 

Du siehst es, es fällt dir schwer – aber setz dich nicht zur Wehr

diesen Mensch in deine Welt zu lassen,

die du vielleicht als heil erschaffen

hol ihn hinein und gib im ein Heim, in dem er geborgen sich fühlt und

darf einfach nur sein.

 

Nennst du dich Christ?

 

Jesus sagte uns, wir sollen den Nächsten sehen

nicht stur und arglos vorüber gehen,

nur weil wir uns langsam daran gewöhnen,

dem Leid als Normal zu begegnen

statt zu segnen

und Jesus Liebe lassen wehen.

 

Mensch denkst du, es kann dir nie geschehen?

Das eine Begebenheit deine Augen mit Tränen füllt

du an den Dingen zu zerbrechen scheinst – niemand

sieht dass du verzweifelt weinst?

Dann sei gewiss, dass es Jesus ist

der dich mit SEINER Liebe umhüllt

 

Jesus wird uns eines Tages zeigen, wo wir menschlich Versagten

wo wir ihn vielleicht sogar anklagten

weil wir in nicht spürten

 

„Wo ist ER? wo war Er?“ in dieser tiefen Not

du weißt

es gibt sogar Christen die bezahlten diese Depression

mit dem Tod

 

Zweifel nicht – gib Deine Not immer wieder IHM

Erst wenn du durch das Dunkel bist, wirst du das Licht

wieder sehen.

Sei Still setz dich hin zu Deinem Herrn

bald wirst du verstehen

ER hat dich getragen, als du konntest nicht mehr stehen

oder gehen.

 

Weil

 

Die Trauer hat dich geknickt

jeden Schrei erstickt

Hoffnung ist was dir bleibt

wenn sich gefühlt, die ganze Menschheit

von dir abgeneigt

 

doch

 

Versage nicht

Kämpfe den Kampf mit dem Herrn

erreiche den Siegeskranz

Er gibt ihn dir gern

 

Wenn du nicht verzagst, immer wieder

nach dem Licht greifst

wirst du gehen und sehen

wie du in seiner Liebe reifst

 

Gehen

in SEIN Licht

was jedes Leid zerbricht

 

Gott hält sein Wort

ER sagt

ER wischt jede unsrer Tränen fort

 

ER wird es tun

und wir dürfen auf seinen Schoß

uns trösten lassen

als SEIN Kind und

Bei ihm ruhen.

Dann endlich ist es vorbei                                                             c)all rights reserved,

                                                                                                   Elke Blessing 2017