Sonntag für mich immer eine Herausforderung

 

11. Jun, 2017

Heute ist Sonntag,

oft hänge ich Sonntags richtig durch. Die letzten Monate waren es furchtbare Sonntage für mich, weil ich voll mit Schmerz war und in einer tiefen Depression. Die Welt um mich war schwarz und ich wollte kaum jemanden sehen. Wenn ich mich dann doch aufraffte, ging es mir auch nicht gut. Ich mag die Smalltalks in der Gemeinde nicht. Ich mag die Masken die ich ab und zu sehe nicht. Klar machen es die Menschen/Geschwister nicht aus Bosheit, sondern es ist bei uns Menschen nur Eigenschutz. Nur nicht zeigen, wer und was wir gerade wirklich sind. Heute ging es mir richtig gut. Ich war erst im Gottesdienst, wo ein Anteil schon mit mir gezofft hat. (wie gesagt auf die Anteile/Egostates, so werde ich sie immer mal wieder nennen, werde ich viel mehr noch eingehen auf meinem Blog) Ich war sauer, dass ich schon ewig nicht mehr mitsingen durfte. Damit ging die Negativspirale wieder in mir los. Aber konnte es dann gut beruhigen. Mir wurde dann im Inneren die Idee gegeben einen Poetry Slam über die Predigt zu machen. Erst dachte ich, dass schaffe ich doch nie und was höre ich denn jetzt. Ich hatte nichts zum Schreiben, also begann ich in die Minibibel, die ich dabei hatte, immer mal ein paar Wortfetzen mitzuschreiben. Gerade bin ich mit dem Slam fertig geworden, so vor drei Minuten. Und ich muss sagen, danke Heiliger Geist für diese Powerworte. Ich werde den Slam hier auch laden, aber ich muss noch zwei, drei mal drüber gehen und feilen ;-) . Naja, Mittag habe ich es echt geschafft ein Mittagessen zu kochen mit frischem Gemüse. Gegen 14 Uhr holte mich meine Freundin und ihr Mann zum spazieren gehen ab. Spike (den muss ich euch auch noch vorstellen, mein Hund) war so happy und ist ganz tapfer mitgelaufen. Ich spürte die 20 Kilo zu viel auch heftig. Aber das soll ja besser werden. Sobald ich noch ein bisschen stabiler bin, werde ich wieder abspecken. Jetzt, wo noch viel Trauer vorherrschend ist, kann ich eine Diät vergessen. Wir gingen noch Kaffee trinken, wobei mein "Kaffee" aus einem halben Liter Russn (das ist ähnlich wie Radler in Bayern, nur mit Weisbier) bestand und einen Kuchen dazu aß. Auch nicht schlecht, gleich zwei Egostates befriedigt, lol. Als ich daheim war, kam noch ein Freund zu mir und wir ratschten und schauten auf YouTube Lobpreis Bands an. Mit dem Kumpel mache ich auch Musik, mit ihm klappt es meist super. Da zeigt sich meist nur der Teenagerstate. Echt fun. Nun, dann am Abend noch mit Seelsorger/Pastor, der mir eine Megastütze ist, von Jesus eingesetzt...geschrieben. Währenddessen nebenher den Poetryslam geschrieben. Und jetzt sitze ich hier. Also ihr seht der Tag war echt gut. Keine Zeit um Trübsal zu blasen. Bis auf ganz wenige Trigger, die ich gut gehändelt habe.

Nur heute Nacht wurde ich durch einen Alptraum wach. Mein Herz hatte so gerast, ich dachte ich bekomme einen Infarkt. Aber nach ein paar Minuten und den Namen Jesus ausgesprochen, war der Spuk vorbei. War echt komisch. Es ging in dem Traum um meine Familie und die Szene bevor ich wach wurde, war eine massive Bedrohung. Aber ich erinnere mich nicht, die Psyche hat versucht, tagsüber immer mit Angst zu reagieren und mit dem Bild, was ich da sah. Jetzt geht es mir wieder gut. Ich habe es auch dem Seelsorger geschrieben, das beruhigt mich dann manchmal. wenn ich es jemanden erzählen kann. Leider bin ich alleine und ich muss dann alleine damit klar kommen. Fast, denn da ich Christ bin und Jesus habe, habe ich ja den mächtigsten Hero an meiner Seite. Okay, manchmal wäre es auch gut, wenn wer greifbar wäre. Spike der Zwerg...ist erst mal aus dem Bett geflohen. Aber kann ich verstehen, das muss echt abgegangen sein, bis ich endlich wach wurde. Bitte Jesus, nicht so viel davon!!

So ihr lieben, jetzt ist es schon fortgeschrittene Stunde, wollte aber noch was schreiben, denn ich würde gerne jeden Tag etwas bloggen.

Gute Nacht und bis Morgen!!

Gods Blessing